Petition is addressed to:
Steiermärkische GKK
Seit Juni 2017 weigert sich die Steirische Gebietskrankenkasse für Pensionisten/innen die ambulante Herz-Reha zu bezahlen. Finanziell schlechter gestellte Personen, vor allem Pensionisten/innen, werden so früher zu Pflegefällen – das ist kontraproduktiv und schafft eine 2-Klassen-Medizin! Wir fordern daher von der Steirischen Gebietskrankenkasse, dass auch Pensionisten/innen das Recht auf gleich gute medizinische Betreuung haben wie Berufstätige!
Reason
• Pensionisten/innen und Mitversicherte in der Steiermark werden in Bezug auf kardiologische Rehabilitation schlechter behandelt als Berufstätige und Pensionisten/innen in anderen Bundesländern.
• Gleichheitsgrundsatz! Seit Juli 2017 werden in der GKK Steiermark Reha-Ansuchen von Betroffenen nicht bearbeitet, sondern gleich ohne Kommentar abgelegt!
• Vermeidung von Pflegebedürftigkeit im Rahmen einer Gesamtstrategie ab 2015: Zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit muss im Rahmen einer Rehabilitations-Gesamtstrategie sichergestellt werden, dass Rehabilitations-Therapie mit Rechtsanspruch auch für alle Pensionisten/innen von den Sozialversicherungsträgern angeboten wird.
• Die medizinische Trainingstherapie ist international und national in wissenschaftlichen Arbeiten ausreichend belegt.
• Das Medikament "Trainingstherapie“, hat sich in der Rehabilitation seit Jahrzehnten in Österreich bewährt, wird aber den Pensionisten/innen sowie den Angehörigen und Kindern vorenthalten.
• Die multimodale, individuelle Trainingstherapie erhält die Selbstständigkeit der Erkrankten, reduziert deutlich eine Pflegebedürftigkeit, verlängert nachweislich das Leben und verbessert die Lebensqualität.
• Ein Nichtbewilligen dieses Therapeutikums (Phase 3-Rehabilitations-Therapie) kommt einem Nichtbewilligen eines hochwirksamen Medikamentes gleich. (ist wie das Vorenthalten eines Blutdruck-Medikamentes bei einem Hypertoniker in Pension!!!).
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!