Regulierter Verkauf aller Drogen in Apotheken statt auf dem Schwarzmarkt

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Committee on Petitions (Petitionsausschuß), Deutscher Bundestag, Bundesministerium für Gesundheit, Europäisches Parlament, Europäische Kommission

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Petition addressed to: Committee on Petitions (Petitionsausschuß), Deutscher Bundestag, Bundesministerium für Gesundheit, Europäisches Parlament, Europäische Kommission

Wir fordern die Bundesregierung und das Europäische Parlament auf:

  1. Regulierten Apothekenverkauf aller derzeit illegalen Substanzen (inkl. Kokain, Heroin, MDMA) unter staatlicher Kontrolle einzuführen
  2. Qualitätskontrolle durch pharmazeutische Standards – keine Streckmittel, keine unbekannten Dosierungen, keine Verunreinigungen
  3. Staatliche Preisgestaltung, die den Schwarzmarkt systematisch unterbietet und Kartellen die Einnahmequelle entzieht
  4. Steuereinnahmen für Prävention, Therapie, Aufklärung und Forschung einzusetzen
  5. Europaweite Harmonisierung der Drogenpolitik nach dem Vorbild erfolgreicher Modelle (Schweizer Heroinprogramm, portugiesische Entkriminalisierung)

Reason

Das Verbot ist gescheitert!
50 Jahre „Krieg gegen Drogen" haben den Konsum nicht reduziert. Stattdessen:

  • 6.166 Drogentote in der EU im Jahr 2021 (Quelle: EUDA European Drug Report)
  • 87 Millionen EU-Bürger haben illegale Drogen konsumiert
  • 31 Milliarden Euro fließen jährlich an Kartelle statt in Staatskassen
  • 1,6 Millionen Drogendelikte in der EU (2023) – Ressourcen, die für echte Kriminalitätsbekämpfung fehlen

Menschen sterben an der Illegalität, nicht an Drogen!
Im illegalen Markt gibt es keine Qualitätskontrolle. Konsumenten wissen nicht, was sie nehmen – die Dosierung ist unbekannt, Verunreinigungen häufig. Fentanyl-Beimischungen haben in den USA zu einer Epidemie geführt und erreichen nun Europa.

Pharmazeutisch reine Substanzen in Apotheken würden diese Todesfälle verhindern.
Wir finanzieren Kartelle mit unserem Konsum
Jeder Euro für illegales Kokain finanziert Mord in Kolumbien. Jeder Euro für illegales Heroin finanziert bewaffnete Gruppen in Afghanistan. Europäische Konsumenten bezahlen Kartelle – ob sie wollen oder nicht.

Regulierter Verkauf entzieht Kartellen die Einnahmequelle!
Es gibt funktionierende Modelle

  • Portugal (seit 2001): Entkriminalisierung aller Drogen → Drogentote gehören zu den niedrigsten in Europa, HIV-Infektionen bei Drogennutzern um 95% gesunken
  • Schweiz (seit 1994): Staatlicher Heroinverkauf an Schwerstabhängige → Beschaffungskriminalität verschwunden, Gesundheit verbessert, soziale Integration möglich
  • Niederlande: Trotz Coffeeshops niedrigere Cannabis-Konsumraten als Deutschland

Quellen

https://offenedrogenpolitik.eu/

Thank you so much for your support, OffeneDrogenpolitik.EU, Berlin
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 01/20/2026
Collection ends: 12/31/2026
Region: European Union
Topic: Health

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Why people sign

Because it is the right thing to do. Take money away from the criminals and give it to our health system.

Zuviel unnötige Tote und Kranke wegen illegalen Märkten. Zuviel Kriminalität, keine Steuereinnahmen.

Da der Verkauf von gestreckten Betäubungsmittel immer noch Leben gefährdet.
Weil hierbei Geld in die Staatskassen und nicht in die Kriminalität fließt.
Weil offizielle Anlaufstellen in der Lage sind, Konsum zu beobachten und bei Bedarf Hilfe anbieten können.

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