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Bild zur Petition mit dem Thema: Petition gegen die Schließung des Therapiebeckens des Klinikum-Agnes-Karll in Hannover-Laatzen Petition gegen die Schließung des Therapiebeckens des Klinikum-Agnes-Karll in Hannover-Laatzen
  • Von: Schwimmschule Froschkönig mehr
  • An: Leitung des Agnes-Karll-Klinikums
  • Region: Hannover mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 54 Tage verbleibend
  • 338 Unterstützende
    68% erreicht von
    500  für Sammelziel

Petition gegen die Schließung des Therapiebeckens des Klinikum-Agnes-Karll in Hannover-Laatzen

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Aus Kostengründen will das Klinikum AKK das Therapiebecken zum Jahresende schließen lassen. Was uns als Schwimmschule Froschkönig sowie unseren Kursteilnehmern alternativlos ohne Schwimmbad da stehen lässt. Dies betrifft Baby- und Kinderschwimmkurse, Kurse für Aqua-Fitness für Senioren und Schwangere, mit derzeit 250 Teilnehmern.

Diese Petition soll der Klinikumsleitung verdeutlichen, dass eine Schließung weitreichende Folgen haben wird. Das Vorhaben der Geschäftsleitung wirkt sich weiter negativ, auf die schon Besorgnis erregende Lage aus. Denn schon heute gibt es einen großen Bedarf an Schwimmkursplätzen im gesamten Stadtgebiet von Hannover sowie der Region und das Angebot ist mehr als knapp.

Das bereits abgelehnte Angebot der Schwimmschule Froschkönig, das Therapiebecken selbst weiter zu betreiben und dafür die Betriebs- und Nebenkosten zu übernehmen, sowie natürlich eine zusätzliche Miete die dem Klinikum als Einnahmequelle dienen würde, sollte nochmals überdacht werden.

Begründung:

Als einzige Sportart ist die Fähigkeit schwimmen zu können direkt lebenswichtig.

Jährlich veröffentlicht die DLRG alarmierende Statistiken über die Anzahl der Todesfälle durch Ertrinken (www.dlrg.de/presse/pm-dlrg-bilanz-2016.html). Kritisiert wird bundesweit die Tendenz, dass immer mehr Bäder von Gemeinden aus Kostengründen geschlossen werden auch wenn sie komplett ausgelastet werden können, wie im Falle des Schwimmbades im Klinikum in Laatzen durch die Schwimmschule Froschkönig. Eine aktuelle Forsa-Studie zeigt dass immer weniger Deutsche, besonders Kinder und Jugendliche, schwimmen können. Jedes zweite Kind einer vierten Klasse in Niedersachsen, kann nicht schwimmen. Dies liegt vor allem an dem bundesweiten Schließungen von öffentlichen Bädern, und dem damit einhergehenden Verschwinden engagierter Schwimmvereine und Schwimmschulen. Seit sieben Jahren geben wir, die Schwimmschule Froschkönig Schwimmkurse im Agnes-Karll-Klinikum. Während dieser Jahre haben wir immer mehr Fälle von Kindern erlebt, die hochgradig Angst vorm Wasser haben. Solche Kinder können weder in den Anfängerkursen der Schwimm-Vereine / Bäder noch im Schwimmunterricht der Schulen mithalten. Sie lernen einfach nie schwimmen.

Um auch solchen Härtefällen die Möglichkeit zu geben, schwimmen zu lernen, bieten wir seit Jahren Schwimmunterricht für sehr ängstliche und kleine Kinder (ab 4 ½ Jahren) in intensiven Kleingruppen von 5-6 Kindern im Klinikum an. So konnten wir schon zahlreiche „hoffnungslose“ Kandidaten mit dem „Seepferdchen“ verabschieden. Mit dem Seepferdchen haben diese Kinder gelernt, selbständig zumindest 25 Meter weit zu schwimmen und sie wissen, was sie tun können, wenn im Notfall ihre Kraft nachlassen sollte. Sie haben das Wissen und sind dazu in der Lage, im Ernstfall ihr Leben eine gewisse Zeit im Wasser zu erhalten – wir hoffen, sie kommen nie in eine solche Situation! Uns gibt es ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir getan haben, was wir konnten, um weitere tragische Unfälle zu verhindern.

Und jetzt soll das Schwimmbad im AKK in Laatzen geschlossen werden – weil andere Dinge als „wirtschaftlicher“ und somit wichtiger angesehen werden. Dies widerspricht unserer Meinung! Wir starten diese Online-Unterschriftensammlung um per E-Mail möglichst allen Betroffenen der Schwimmgruppen, Eltern von Schülern sowie Bürgern und Bürgerinnen die Möglichkeit zu geben, ihren Unmut gegenüber der Schließung des Schwimmbads im AKK gebündelt zu äußern. Bitte unterschreiben Sie diese Petition und leiten Sie den Link weiter an Ihre Ehepartner, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte. Lassen Sie uns am gleichen Strang ziehen, in der Hoffnung, über das Internet noch mehr Betroffene zu erreichen.

Unsere Kinder lernen sonst nicht mehr ausreichend schwimmen!

Wir möchten auch weiterhin in leuchtende Kinderaugen sehen können, wenn die Babys begeistert mit ihren kleinen Händchen auf dem Wasser planschen und ihre ersten angstfreien Erfahrungen mit diesem Element sammeln können. Es ist ein unglaublich tolles Gefühl wenn die Jungs und Mädchen sich beim Kinderschwimmunterricht das erste Mal getraut haben, vom Rand ins Wasser zu springen oder alleine zu schwimmen! Wir wünschen uns eine Schwimmeinrichtung in dem auch weiterhin Menschen jeden Alters, Geschlechts oder Kulturzugehörigkeit gemeinsam Spaß und Erfolg im Wasser erleben können.

Wir fordern Sie, Herr Gudath, Direktor des Agnes-Karll-Klinikums die Kündigung der Vermietung vom Schwimmbad des Klinikums im Sinne des Gemeinwohls und für die Gesundheit der Kinder nochmals zu überdenken.

Außerdem fordern wir den Bürgermeister von Laatzen, Herrn Köhne, sowie die Damen und Herren des Gemeinderats dazu auf, sich mit deutlich mehr Engagement und Kreativität dafür ein zu setzen, dass man weiterhin im Schwimmbad des Krankenhaues in Laatzen schwimmen lernen kann. Entlasten Sie Ihr Gewissen und setzen Sie sich aktiver als bisher dafür ein, dass sich die DLRG-Statistik nicht noch weiter verschlechtert!

Schwimmbadschließungen: Aktuelle Stunde im Bundestag vom 21.06.2017 youtu.be/SLi2QZbFC8w

"Deutschland wird zum Nicht­schwimmer­land" - Artikel auf ZEIT ONLINE: www.zeit.de/sport/2017-06/schwimmen-nichtschwimmer-schwimmunterricht-dlrg-interview?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.whatsapp.ref.zeitde.share.link.x

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hannover, 03.12.2017 (aktiv bis 02.02.2018)


Neuigkeiten

Zur weiteren Information wurden zwei Links hinzugefügt. Vielen Dank für euer Verständnis Neue Begründung: Als einzige Sportart ist die Fähigkeit schwimmen zu können direkt lebenswichtig. Jährlich veröffentlicht die DLRG alarmierende Statistiken über ...

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Debatte zur Petition

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Warum Menschen unterschreiben

Weil das Becken als Therapiebecken und Schwimmschule in der Region sinnvoll und notwendig ist!

Der Neffe einer guten Freundin möchte weiter zum Babyschwimmen! :)

Traurig das die Kinder hierdurch nicht mehr die Möglichkeit haben das schwimmen spielend zu lernen

Because I am directly affected

Es ist wichtig, unser Kinder zu fördern. Sie sind unser aller Zukunft. Hier wird definitiv am falschen Ende gespart.

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Letzte Unterschriften

  • Nicht öffentlich Neuss vor 4 Std.
  • Dr. Dietrich Käferlein Buckenhof vor 12 Std.
  • Nicht öffentlich Rottenburg vor 15 Std.
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  • Nicht öffentlich Hannover | Frankreich vor 17 Std.
  • Nicht öffentlich Rathenow vor 20 Std.
  • Jana Pietrzak Laatzen vor 1 Tag
  • Jens Bodensiek Hannover vor 2 Tagen
  • Dr. Carsten Voß Hannover vor 2 Tagen
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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit