Petition für eine jahresrotierende Sprachregelung zur Geschlechtergerechtigkeit

Petition richtet sich an
Deutschspachige Menschen

8 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet August 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Deutschspachige Menschen

Wir fordern:

Die verbindliche Einführung eines jahresweisen Wechsels zwischen generischem Femininum und Maskulinum in allen öffentlichen Schriftstücken (Behörden, Gesetze, Bildung) – als ersten Schritt zu einer umfassenden sprachlichen Inklusion.
Konkret:

  • Gerade Jahre: Generisches Femininum als Standard
  • (Beispiel: "Alle Bürgerinnen sind verpflichtet" gilt für alle Geschlechter)
  • Ungerade Jahre: Generisches Maskulinum als Standard
  • (Beispiel: "Alle Bürger sind verpflichtet" gilt für alle Geschlechter)

Begründung:
✅ Faire Sichtbarkeit:
Kein Geschlecht wird dauerhaft unsichtbar – der Wechsel entlarvt die Willkür der aktuellen Norm.
✅ Pragmatische Brückenlösung:
Nutzung bestehender Grammatik (keine Sonderzeichen), während neutrale Formen entwickelt werden.
✅ Bewusstseinsbildung:
Zeigt: Weder Femininum noch Maskulinum sind "neutral" – schafft Diskussionsgrundlage für echte Inklusion.
✅ Non-binäre Perspektive:
"Diese Rotation ist kein Endziel, aber sie bricht die Dominanz einer binären Form und macht strukturelle Ausschlüsse sichtbar."
Zusatz für non-binäre Sichtbarkeit:

  • In der Praxis: Behörden werden ermutigt, parallel geschlechtsneutrale Formen ("Bürgerschaft", "Studierende") zu nutzen, wo möglich.
  • Langfristig: Einrichtung einer Kommission zur Entwicklung nicht-binärer Sprachformen (unter Einbindung non-binärer Communities).

Schlussappell:
Diese Regelung ist ein erster Schritt zu diskriminierungsfreier Sprache – hin zu einer Lösung, die alle Geschlechter abbildet. Unterstützen Sie uns, um das generische Maskulinum als "Norm" zu überwinden!

Kernvorteile:
✨ Kein Gendersternchen – aber Reflexion der Sprachwirkung
⚖️ Parität statt Patronat – Machtkritik durch Wechsel
🌈 Offen für Weiterentwicklung – Kein Stillstand im Status quo
Pragmatische Umsetzung:
Der Wechsel erfolgt institutionsspezifisch flexibel – mit Augenmaß für laufende Prozesse und der Option, neutrale Formen parallel zu nutzen.

Begründung

Weil Sprache unser Denken prägt – und niemand sich unsichtbar fühlen sollte.

Jahrzehntelang wurden Frauen, nicht-binäre und intergeschlechtliche Menschen ausgeschlossen, wenn nur von "Ärzten" oder "Bürgern" die Rede war. Die vereinzelte Verwendung des generischen Femininums ("Ärztinnen" für alle) macht nun auch Männern dieses Ausschlusserlebnis bewusst.

Diese Petition geht einen wichtigen ersten Schritt:
Der jährliche Wechsel zwischen generischem Femininum und Maskulinum durchbricht die Illusion einer "neutralen" Sprachform. Er zeigt:

  • Kein binäres Generikum ist tatsächlich inklusiv
  • Sprachliche Machtstrukturen werden sichtbar
  • Der Bedarf an echten neutralen Formen wird deutlich

Während dieser Mechanismus noch nicht alle Geschlechter vollständig abbildet, schafft er:
✅ Bewusstsein für die Grenzen binärer Sprache
✅ Raum für die Entwicklung nicht-binärer Lösungen
✅ Eine faire Verteilung der Sichtbarkeit zwischen den binären Geschlechtern
"Echte Parität beginnt damit, die Willkür unserer Sprachgewohnheiten zu erkennen – dieser Wechsel ist ein Labor für gerechtere Lösungen."

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Martin Brossmann, Kelkheim
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.08.2025
Sammlung endet: 06.12.2025
Region: Europäische Union
Kategorie: Bürgerrechte

Noch kein PRO Argument.

Der jährliche Wechsel zwischen generischem Femininum und Maskulinum ist rechtlich unzulässig, verletzt Rechtsklarheit und erzeugt Verwaltungschaos. Er bleibt binär, blendet nicht-binäre Menschen aus und ist organisatorisch unpraktikabel. Zudem ist er keine Weiterentwicklung der Sprache, sondern reines Symbolspiel: Gesetze und Behörden brauchen Verständlichkeit und Beständigkeit, nicht jährlich wechselnde Grammatik.

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