Environment

Europäische Kommission: Weniger Mikroplastikemissionen aus Waschmaschinen! Energielabel anpassen!

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Europäische Kommission
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Synthetische Fasern aus Waschmaschinen machen einen großen Teil des Mikroplastiks in den Weltmeeren aus. [1]

Angepasste Waschvorgänge (niedrige Temperaturen, geringe Schleuderzahlen) und Abwasserfilter können die Anzahl von synthetischen Fasern im Abwasser drastisch reduzieren. Es gibt keine Vorgaben seitens der EU, wie viel Mikroplastik eine Waschmaschine emittieren darf.

Diese Petition soll erreichen, dass Hersteller von Waschmaschinen in die Lösung der Problematik einbezogen werden.

Die Unterzeichnenden fordern die Europäische Kommission auf, das Energielabel für Waschmaschinen um den Punkt "Emission Mikroplastik" zu ergänzen und entsprechende Grenzwerte für Neugeräte vorzugeben.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit Ihrer Unterschrift.

Reason

Waschmaschinen emittieren mit jedem Waschgang hunderttausende synthetische Fasern. Multipliziert mit Milliarden Waschgängen weltweit ergibt das eine gigantische Menge Mikroplastik, das fast ungefiltert über die Abwässer in Flüsse, Seen und Meere gelangt. Tag für Tag, Jahr für Jahr.

Und einmal in der Nahrungskette angekommen, landet es früher oder später auch auf unserem Teller.

Aus diesem Grund müssen in Frankreich ab dem Jahr 2025 per Gesetz Waschmaschinen mit Mikroplastikfiltern ausgestattet sein.[2] Dieses Vorbild muss sich EU-weit durchsetzen!

Das Energielabel der EU bescheinigt Haushaltsgeräten u.a. eine besonders effiziente Arbeitsweise und damit einen geringen Strom- und Wasserverbrauch. Für Kunden ist das eine gute Entscheidungshilfe - schonen diese Geräte doch langfristig den Geldbeutel - und sind auf den ersten Blick sogar gut für die Umwelt. Ähnlich wie bei Fahrzeugen sollte es ergänzend genutzt werden, auch die Emissionen von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen darzustellen. So soll dem Kunden die Mikroplastikproblematik aufgezeigt und Unternehmen motiviert werden, effiziente Lösungen dazu zu entwickeln.

Quellen:

  1. IUCN Plastics Report (Seite 34)
  2. France24

weitere Weblinks:

Thank you for your support, Martin Henke from Kelmis
Question to the initiator

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