Region: Büllingen
Agriculture

Büllinger Gemeindeeigentum - Stoppt den Ausverkauf!

Petition is directed to
Burgemeester van Büllingen Friedhelm Wirtz
490 supporters
98% achieved 500 for collection target
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  1. Launched 29/03/2024
  2. Time remaining > 2 months
  3. Submission
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  5. Decision

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Büllinger Gemeindeeigentum: Kommt nach dem Silberbesteck nun auch noch der Goldene Löffel unter den Hammer?

In Büllingen geht der Verkauf von Gemeindeeigentum weiter. Als nächstes sollen der Wald in Voeren und große Flächen wertvolles Gemeindeland unter den Hammer kommen. Um Haushaltlöcher zu stopfen ist das Versilbern von Vermögen die vielleicht naheliegendste Lösung. Die einfachste Lösung ist aber noch lange nicht die beste Lösung. Unterstützen Sie daher unsere Petition gegen den weiteren Ausverkauf des Büllinger Gemeindeeigentums.

Reason

Der Wald in Voeren wurde uns von ehemaligen Gemeindevätern der Altgemeinde Rocherath vererbt. Ihre Idee Kapital in Wald zu investieren, hat dazu geführt, dass die Gemeindekasse regelmässige Einnahmen durch Holzverkäufe hat. Diese kluge Philosophie soll weiter verfolgt und nicht durch einen Verkauf zerstört werden.

Die Gefährdung von Fichten durch Borkenkäfer und Klimawandel ist kein Grund dieses Vermögen zu verkaufen. Durch angepasste Bepflanzung des Geländes kann diesen Risiken beispielsweise begegnet werden.

Der Wert von Holz steigt, weil es ein nachwachsender Rohstoff ist, der immer unverzichtbarer wird (fossile Rohstoffe fallen weg, nachwachsende Rohstoffe werden knapper). Selbst ein kranker Baum wird in Zukunft immer noch mehr wert sein, als gar kein Baum!

Genau wie die damaligen Rocherather Gemeindeväter sollen auch unsere heutigen Verantwortlichen nicht an kurzfristige finanzielle Effekte für die Gemeindekasse denken. Langfristiges und nachhaltiges Denken und Entscheiden sind gefragt!

Warum steht man bereits in fortführenden Verhandlungen mit der Flämischen Gemeinschaft, ohne öffentlich darüber informiert zu haben?

Der Begriff „Vermögensumschichtung“ ist Augenwischerei. Das Verkaufen von Vermögen, welches regelmäßig Einnahmen (Landpacht, Jagdpacht und Holzverkauf) bringt, ist auch eine Form von Verschuldung an zukünftigen Generationen. Diesen werden fortan die Einnahmen nämlich nicht mehr zur Verfügung stehen.

Statt das angebliche „Umschichten“ von Vermögen zu betreiben, wäre es besser gewesen die Zeit der historisch niedrigen Zinsen zu nutzen um zu investieren. Alleine durch die Inflation hätte die Gemeinde schon weitaus weniger Belastung gehabt. Am Ende hätte die Gemeinde ihr Vermögen sogar vergrößert, ohne sich auf Kosten von zukünftigen Generationen zu verschulden.

Landwirtschaft ist immer mehr auf dem Rückzug. Land steht immer weniger zur Verfügung. Allein in der DG werden jährlich 64 ha bebaut (das bedeutet, dass alle zwei Jahre so viel Land bebaut wird wie drei landwirtschaftliche Betriebe benötigen). Die Gemeinde sollte also ein Gut, das immer knapper und wertvoller wird nicht verkaufen!

Die Gemeinde sollte ihre Landwirte unterstützen, ihnen den Nutzen des Landes bieten und nicht etwa dieses verkaufen als Spekulationsobjekt, denn damit bedroht man die Landwirte in ihrer Existenz. So etwas sollte eine Gemeinde unterbinden und nicht auch noch selbst antreiben!

Stoppt den Ausverkauf unseres Gemeindeeigentums!

Thank you for your support, Michael Schmitz from Büllingen
Question to the initiator

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News

Unser Opa war einer der Gemeindevertreter, der damals den Wald in Voeren gekauft hat. Warum verkaufen was vor vielen Generationen vorausschauend als langfristige Einnahmequelle angedacht war? Land das verkauft wird bekommt man nie mehr zurück. Unsere Großväter waren klug und vorausschauend.

Aufgrund der Petition und des Grenzecho-Folgeberichtes habe ich die Büllinger Gemeinderatssitzung vom 4. April als Zuschauer erlebt. Dort wurde einstimmig beschlossen, vor einem Ratsentscheid eine Informationsversammlung für die Bürgerinnen und Bürger abzuhalten. Das ist auch notwendig, denn diese Petition hat schwere Geburtsfehler, nämlich mangelnde Recherche, Fehlinformationen, Vermutungen, Halb- und Unwahrheiten. Viele Kommentare “nicht öffentlich” Unterzeichnender verstärken das leider noch.

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