• Änderungen an der Petition

    at 22 Dec 2019 10:30

    Wir wurden darauf higeweisen, dass es korrekter ist, die Dosisangabe in mSv/a anzugeben als nur in mSv.


    Neuer Petitionstext: Die Olympischen Spiele in Tokio stehen vor der Tür. Wir nennen sie die „radioaktiven
    Olympischen Sommerspiele 2020“, denn Japan leidet noch immer unter dem
    radioaktiven Fallout des mehrfachen Super-GAUs in Fukushima.
    Wir sagen Nein zu dem Versuch, mit den Olympischen Spielen der Weltöffentlichkeit Normalität in den verstrahlten Gebieten vorzuspielen.
    **Wir fordern vom Internationalen Olympischen Komitee und von der japanischen Regierung, auf die Austragung der Baseball- und Softball-Wettkämpfe in Fukushima-City sowie auf den Fackellauf in den verstrahlten Gebieten der Präfektur Fukushima zu verzichten!**
    Unsere Solidarität gilt den von Radioaktivität betroffenen Menschen in Fukushima. der Region. Die
    Olympische Bewegung muss sich mit deren Schicksal auseinandersetzen.
    Bitte unterstützen Sie unsere Forderung mit Ihrer Unterschrift.


    Neue Begründung: Japan lädt die Sportler der Welt zu sich ein: 2020 werden die Olympischen Spiele in
    Tokio stattfinden - 9 Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima.
    2011 kam es an den Reaktoren in Fukushima Dai-ichi zu einem mehrfachen Super-
    GAU. Radioaktive Wolken verstrahlten damals Japan und den umliegenden Ozean –
    vergleichbar nur mit dem Super-GAU in Tschernobyl.
    Die Lage in den verstrahlten Gebieten ist weiterhin bedrohlich, da die havarierten
    Reaktoren bis heute nicht unter Kontrolle sind. Sie geben immer noch Radioaktivität an
    die Umwelt ab.
    Die japanische Regierung und das Internationale Olympische Komitee planen die Austragung olympischer Baseball- und Softball-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt.
    In nur 20 Kilometer Entfernung von den Reaktoren startet am 26.März 2020 im
    sogenannten J-Village der olympische Fackellauf, der durch offiziell dekontaminierte
    Gebiete führt, die jedoch bis heute von radioaktiven hot-spots übersät sind.
    Die japanische Regierung hatte nach dem Super-GAU die Grenzwerte per Dekret von
    1 mSv mSv/a auf 20 mSv mSv/a erhöht, um eine Rückkehr der Bewohner in die dekontaminierten
    Gebiete zu erzwingen. Sie verstößt damit gegen international geltende Strahlenschutz-
    Regularien. Insbesondere Kinder, Schwangere sowie Kranke und ältere Menschen sind
    dadurch nachhaltig in ihrer Gesundheit bedroht.
    Mehr Informationen unter: **www.radioactive-olympics.org**
    Kontaktieren Sie uns unter **olympia2020@ippnw.de**
    Abonnieren Sie unseren Newsletter unter: **https://www.ippnw.de/aktiv-werden/newsletter-abonnieren.html**

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 368

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