Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Wald und Wild gehören zusammen
Wald und Wild gehören zusammen. Jäger und Förster gehören an eine Tisch. Wer Wölfe hätschelt und zeitgleich das Rotwild nur als Schädling betrachtet, hat ganz einfach den Überblick verloren. Der Staatsbetrieb Sachsenforst hat eine gigantische Aufgabe, indem er die Fichtenbestände zu klimawandelresistenten hochwasserschützenden Mischwäldern umbauen soll. Hierzu muss er aber so ausgestattet und geführt werden, dass das Gleichgewicht von menschlichen Interessen und freilebenden Wildtieren in der Kulturlandschaft gewahrt bleibt. Dies ist durch "Keulung" der Rotwildbestände nicht legitimiert.
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So geht sächsisch. Die Demokratie wird geschickt umgangen... Durchaus enthält die Pedition imhaltlich Parallelen zum Verfahren zur Novellierung des Sächsischen Jagdgesetzes. War schon ne Schau wie die Fraktionen bei der Diskussion im Landtag durchweg ihnen passende Argumente aus der Stellungnahme des Landesjagdverbandes verwendeten. Somit war zum Schluss keiner verantwortlich. Der Staatsbetrieb Sachsenforst ist ein staatlicher Betrieb! Da kann es nicht sein, dass Jagdbehörde und Verwaltungsjagd unter einem Dach sitzen. Der Staat im Staate.
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    Sachsen und der Filz
Diese Petition kann man nur unterstützen, weil sie in einem kleinen Segment, der Jagd, genau den Filz in Sachsen aufzeigt, und Strukturveränderungen verlangt, die sachkundige Bürger beteiligen sollen. Erst ändert man das Landesjagdgesetz zu einer vollständigen Generalvollmacht für einen Staatsbetrieb, dann kann man nur feststellen, dass ebendieser Staatsbetrieb sämtliche (eigenen) Aufsichtsbehörden mit eigenem Personal besetzt, dann wird einer Petition unter anderem mit einem inszenierten Schreiben einer "Wanderführerin" begegnet, um Abgeordnete zu beeinflussen. Da muss man zeichnen!
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    Auch Wild gestaltet seinen Lebensraum
Ein Mehr an Achtung der Kreatur und der Traditionen, Wahrheiten im Umgang mit dem Wald - Wild - Konflikt, Respekt vor dem was wir tun, Ausrichtung der Jagd an wildbiologischen Erkenntnisse würde der Sache an sich schon weiter helfen. Jedes Lebewesen hat Einfluss auf seinen Lebensraum, auch das Wild. Bei Hiebsmaßnahme alle 3 bzw. 5 Jahre kann man mehr forstlichen Schaden anrichten, als es dem Wild in seiner bei uns vorhandenen Stückzahl durch Verbiss und Schäle möglich ist. Was sollen im Januar Drückjagden mit über 70 Schützen in Revieren mit angepasster Wilddichte?
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Contra

What are arguments against the petition?

Diese Petition hat ja seinen Ursprung in der gescheiterten Landtagspetition zum Rotwild im Erzgebirge (siehe Freie Presse vom 11.11.2016). Die Initiatoren, Unterstützer und Befürworter dieser Petition müssen sich die Frage stellen: Wollen sie ihren Enkelkindern überhöhte Rotwildbestände vererben oder einen gesunden, produktiven, artenreichen und vitalen Erzgebirgswald, der auch dem Klimawandel Stand hält? Ich möchte definitiv letzteres...
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Das sächsische Jagdgesetz wird bundesweit gelobt, das sächsische Jagdgesetz tut dem Wald in Sachsen gut. unser Wald im Erzgebirge ist ein Magnet für den Tourismus. Jetzt wo der Winter Einzug hält, können wir und die Touristen wieder in einem gesunden Wald Langlauf fahren. Wie schlimm waren damals vor 25 Jahren die Waldbilder um Eibenstock herum. wie schön ist der Wald jetzt, dank der guten Arbeit der aktuellen Förstgeneration. Der Wald ist zu kostbar, um ihn dem Rotwild zu opfern....
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Die Petition wurde von einigen wenigen Jägern initiiert. sie tun so, als ob Sie hier die Anwälte des Wildes sind. Haben hier nicht nur wenige Personen um ihr Rotwild Angst...? Wo bei es gibt ja gar nicht "ihr" Rotwild, denn Wild ist bekanntlich herrenlos. Ich bin selber Jagdpächter und ich beobachte diese Streitigkeiten aus der Ferne. Liebe Jagdkameraden im Erzgebirge, ihr schadet der gesamten jägerschaft. Wenn dieser Streit weiter geht, freuen sich dritte, die definitiv nicht auf unserer Seite stehen. Ich appelliere an euch: kommt zurück und lasst den Streit nicht weiter eskalieren.
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Demokraten sollten akzeptieren, dass Sie im Bereich Rotwild gescheitert sind. Die erste Petition wurde abgelehnt. Die Landtagsanhörung war eindeutig und ging 9:1 aus, sprich gegen Bergner und Co. Das Verbändeschreiben aller wesentlichen Akteure des ländlichen Raumes war auch eindeutig. Also alles eindeutig. Eindeutiger geht es doch wohl nicht. Man muss Niederlagen auch einsehen, ist ein Zeichen von einem gesunden Charakter.
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Ist ja lustig, das die Petition zur Kategorie Tierschutz gehört. Viele sind doch Jäger und Jagdpächter. Da ist eher die Kategorie Jagdneid angebracht. Leute, lasst euch nicht durch diese Petition hinter die geschälte Erzgebirgsfichte führen...
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