Petition zum Erhalt des Eis-, Sport- und Spielplatzes Roseg in Pontresina

Petition is addressed to:
Gemeindevorstand Pontresina

2,051 Signatures

The petition is denied.

2,051 Signatures

The petition is denied.

  1. Launched February 2025
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Finished

Petition addressed to: Gemeindevorstand Pontresina

Petition Rosegplatz

Als Petition gemäss Art. 33 BV und Art. 23 der Gemeindeverfassung stellen wir dem Gemeindevorstand folgenden Antrag:

Erlass einer Planungszone auf dem Rosegplatz, mit dem Zweck den Rosegplatz als Eis-, Sport- und Spielpatz mit gemeinnützigem Wohnungsbau als Rahmennutzung zu erhalten.

Reason

Der Eis-, Sport- und Spielplatz Roseg in Pontresina hat seit seinem Bestehen eine hohe Relevanz für unser Dorf. Gemäss Kommunikation der Gemeinde Pontresina «zählt der Eisplatz Roseg zu den schönsten Eissportplätzen im Engadin». Das Projekt Hotel Flaz beeinträchtigt diese Perle von Pontresina erheblich.

Soll unser wertvolles Grundstück durch einen Hotelkasten von 55 m Länge, 16 m Breite und 17 m Höhe
zerschnitten werden, welches den Rosegplatz um einen Drittel verkleinert, in zwei unattraktive, getrenn-
te, stark verschattete Nebenflächen zerteilt und ihm massiv Aussicht und Sonne nimmt? Das ortsbau-
lich und architektonisch schlechte Hotelprojekt beeinträchtigt das Grundstück so stark, dass dessen Qualität als generationenübergreifender Sport- und Freizeitplatz verloren geht und zu befürchten ist, dass dieses wichtige öffentliche Angebot eines lebendigen Treffpunkts für Einheimische und Gäste in Zukunft ganz verschwindet. Das herzlos platzierte, riesige Hotelprojekt verletzt außerdem das gewachsene Ortsbild am Eingang von Pontresina und läuft den Zielen der modernen Raumplanung extrem zuwider.

Der Rosegplatz ist das einzig verbliebene Baugrundstück der Gemeinde Pontresina, weshalb es zwingend für öffentliche Zwecke reserviert und genutzt werden sollte. Die mittige Zerschneidung und teilweise Privatisierung widersprechen dem diametral.

Der beliebte öffentliche Sport- und Freizeitplatz ist für einen guten Austausch zwischen Jung und
Alt, zwischen Einheimischen und Gästen zu erhalten. Belebend und positiv würde sich eine massvol-
le Erneuerung der dazugehörigen Infrastruktur (Restauration, Umkleiden, Technik) auswirken. Zudem besteht hier auch Raum für dringend benötigten gemeinnützigem Wohnungsbau als Rahmennutzung.

Ein Drittel der Pontresiner/innen hat schon vor Jahren mit einer Initiative die Verhinderung des Hotelbaus angestrebt. Seit der Umzonung des Rosegplatzes in eine Hotelzone sind mittlerweile 10 Jahre vergangen und der Rechtsgrund der Planbeständigkeit, der damals zur Ungültigkeit der Initiative führte, ist hinfällig geworden.

Die Zeit ist deshalb reif, die Zerstörung des Rosegplatzes endgültig zu verhindern. Dieses ist mit dem Erlass einer Planungszone zu erreichen, um den Eis-, Sport- und Spielpatz zu erhalten und mit gemeinnützigen Wohnungen als Rahmennutzung zu ergänzen.

Einheimische Pontresina

Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Pontresina werden gebeten, die Petition im Original unterzeichnet einzureichen.
Danke !

Flyer Petition Rosegplatz

Der Flyer zur Petition Rosegplatz im PDF-Format.

Petition details

Petition started: 02/18/2025
Collection ends: 03/31/2025
Region: Canton of the Grisons
Topic: Welfare

News

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition Rosegplatz,

    Am kommenden Sonntag stimmt Pontresina über einen Kredit von rund 12 Millionen Franken für die neue Sportinfrastruktur auf dem Rosegplatz ab.

    Natürlich würden auch wir uns über einen schönen neuen Sport- und Spielplatz als Treffpunkt für Einheimische und Gäste freuen, doch bezweifeln wir nach wie vor, dass es gelingen kann, beengt und beschattet von einem fünfstöckigen Hotelklotz eine Umgebung zu schaffen, in der man sich gerne aufhält.

    Seit unserem letzten Update anfangs Juni hat sich an den zentralen offenen Fragen nichts Wesentliches geändert:

    • Die Beschwerde gegen die Baufreigabe ist weiterhin beim Obergericht hängig.
    • Der Baustart wurde Anfang Juni medienwirksam gefeiert. Seither hat sich an den offenen rechtlichen Fragen nichts geändert. Aufgrund des sommerlichen Baustopps wurde bislang zudem nur während weniger Wochen gebaut. Es klafft nun ein riesiges Loch, das jetzt schon die Dimensionen des zukünftigen Hotels andeutet.
    • Die von Mitgliedern der Bürgergemeinde eingereichte Bürgerinitiative wurde vom Bürgerrat für ungültig erklärt. Dass ordentliche politische Vorstösse in Pontresina immer wieder als rechtswidrig taxiert werden, sorgt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Unverständnis und Besorgnis. Gegen den Entscheid wurde deshalb Beschwerde eingereicht, sodass auch diese Frage weiterhin rechtlich offen ist.

    Darüber hinaus bleiben weitere Fragen offen:

    • In der Abstimmungsbroschüre ist von jährlichen Betriebs- und Unterhaltskosten von rund CHF 100'000 gesprochen. Ob dieser Betrag realistisch ist, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen.
    • Ebenso stellt sich die Frage, weshalb die Einheimischen eine Infrastruktur von rund 12 Millionen Franken finanzieren sollen, die in erster Linie wegen des Hotelprojekts erstellt wird. Welches Hotel kann seinen Gästen einen von der Öffentlichkeit finanzierten Sportplatz mit Eisfeld, Tennis-, Spiel- und Freizeitanlagen anbieten?

    Ist es sinnvoll, heute über 12 Millionen Franken öffentliche Gelder zu sprechen, solange wesentliche rechtliche und politische Grundlagen noch nicht abschliessend geklärt sind?

    Wir sind überzeugt: Bevor langfristige finanzielle Verpflichtungen eingegangen werden, sollten die offenen Verfahren abgeschlossen und die Fragen geklärt sein.

    Vielen Dank für eure bisherige Unterstützung und euer Interesse am Rosegplatz.

    Petitionäre für die Rettung des Rosegplatzs Pontresina
    www.rosegplatz.ch

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition Rosegplatz,

    heute wurden bereits die ersten Maschinen auf dem Rosegplatz aufgefahren. Der Baustart beim Projekt Hotel Flaz steht damit unmittelbar bevor bzw. hat faktisch bereits begonnen – und dies, obwohl zentrale Verfahren weiterhin offen sind.

    1. Offenes Beschwerdeverfahren vor Obergericht
    Die Beschwerde gegen die Baufreigabe ist aktuell noch beim Obergericht des Kantons Graubünden hängig. Es geht dabei um die erste (öffentlich ausgeschriebene) Baufreigabe, wogegen die Betroffenen Einsprache erhaben konnten. Die Gemeinde hatte die Baufreigabe erteilt und die Einsprachen abgewiesen, obwohl die Auflagen für den Baubeginn nicht erfüllt waren. Über wesentliche rechtliche Fragen wurde bislang noch nicht entschieden. Der Baustart erfolgt somit, obwohl über diese Punkte das Gericht noch einen Entscheid darüber fällen muss.

    2. Bürgerinitiative zur Überprüfung des Baurechts
    Parallel dazu wurde eine Bürgerinitiative eingereicht, welche die Grundlage des Projekts grundsätzlich infrage stellt. Konkret wird verlangt, dass der Baurechtsvertrag neu beurteilt wird bzw. dass das Grundstück wieder an die Bürgergemeinde zurückfällt («Heimfall»), sofern die vertraglichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Hintergrund ist unter anderem, dass der Vertrag vom ursprünglichen Beschluss der Bürgerversammlung abweicht und die vertraglich vorgesehene Frist für den Baubeginn nicht eingehalten wurde. Auch wurde der damals versprochene Baurechtsvertrag mit der einfachen Gesellschaft «pass per pass» erst im Jahre 2026, somit nach über zehn Jahren abgeschlossen; die Pflicht zum Vertragsabschluss war daher verjährt. Ziel der Initiative ist es, diese grundlegende Frage wieder der Bürgerversammlung zur Entscheidung vorzulegen. Dabei wird auch zu klären sein, ob der Präsident der Bürgergemeinde von sich aus ohne vorgängigen Versammlungsbeschluss auf die Einrede der Verjährung habe verzichten dürfen.

    3. Zweite Baufreigabe ohne vorgängige Anhörung der Betroffenen
    Die Gemeinde hatte in der ersten Baufreigabe die Bauherrschaft aufgefordert, vor Baubeginn die nicht eingehaltenen Auflagen vor Baubeginn zu erfüllen. Mit Verfügung vom 26. Mai 2026 hat die Gemeinde die definitive Baufreigabe erteilt. Diese Verfügung ist noch nicht in Rechtskraft erwachsen.

    4. Unzureichende mediale Einordnung und Informationspolitik
    Die mediale Begleitung dieser wichtigen Phase lässt leider zu wünschen übrig. Der Baustart wird teilweise als Abschluss eines langen Prozesses dargestellt, obwohl zentrale rechtliche und politische Fragen weiterhin offen sind und breit diskutiert werden.

    Sollten die Beschwerde oder die Bürgerinitiative erfolgreich sein, hätte dies zur Folge, dass bereits eingeleitete bauliche Schritte rückgängig zu machen wären. Dies hätte auch direkte Auswirkungen auf die geplante Gestaltung des SportPlatz-Areals.

    Der heutige Baustart bedeutet deshalb nicht, dass die Diskussion abgeschlossen ist. Vielmehr beginnt eine neue Phase, in der es weiterhin wichtig ist, die Perspektive der Einheimischen sichtbar zu machen, die offenen Fragen sachlich zu klären und öffentliche Mittel erst dann weiter zu binden, wenn die rechtlichen und politischen Grundlagen eindeutig geklärt sind.

    Wir danken euch allen herzlich für euer bisheriges Engagement und halten euch über die nächsten Entwicklungen auf dem Laufenden.

    Freundliche Grüsse

-struttura troppo grande e di un'architettura brutale che non si inserisce nel contesto, inoltre non mi sembra Pontresina manchi di Hotel -spazi comuni e soprattutto per bambini e giovani, dedicati al gioco e allo sport, vanno sempre tutelati -

No CONTRA argument yet.

Help us to strengthen citizen participation. We want to support your petition to get the attention it deserves while remaining an independent platform.

Donate now