32.467 Unterschriften
Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
Petition richtet sich an: An die Erziehungs- und Bildungsdirektoren der Deutschschweizer Kantone
Wir fordern in unserer Petition an die Erziehungs- und Bildungsdirektoren der Deutschschweizer Kantone die Streichung des fachübergreifenden Themas „Gender und Gleichstellung“ aus dem Lehrplan 21.
Begründung
„Wenn das Gender-Thema viel Kritik erhält, streichen wir es,“ stellte Christian Amsler, Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz D-EDK, am 10. April 2013 in der NZZ in Aussicht. Dieses Angebot sowie die zahlreichen kritischen Konsultationsantworten zum Thema Gender aufgreifend, die bei den Kantonen und der D-EDK eingegangen sind, fordern wir die ersatzlose Streichung des fachübergreifenden Themas „Gender und Gleichstellung“ aus dem Lehrplan 21.
Die Gender-Ideologie, welche mit dem Thema „Gender und Gleichstellung“ Eingang in unserer Schule finden soll, zielt nämlich nur vordergründig auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Vielmehr strebt sie die vollständige Gleichmacherei der Geschlechter an. Die Einteilung der Menschen in die biologischen Kategorien männlich und weiblich sei nur ein beliebiges Konstrukt. Der Gender-Ideologie geht es also um nichts weniger als die Dekonstruktion der natürlichen Geschlechterordnung und das Aufbrechen der heterosexuellen Norm. Damit gefährdet Gender die verbindliche Beziehung zwischen Mann und Frau und die natürliche Familie als wichtige Grundlage der Gesellschaft.
Wir fordern von Staat und Schule die weltanschauliche Neutralität zu wahren und sich nicht in gesellschaftlich höchst umstrittene Wertefragen sowie die Privatsphäre der Familien einzumischen.
Wir verlangen folgende Änderungen im Lehrplan 21
Alle an die Gender-Ideologie angelehnten Formulierungen und Kompetenzen, z. B.: „geschlechterspezifische Diskriminierung“, „geschlechtsspezifische Prägungen“, „Wandel der Geschlechterverhältnisse“, „Rollenerwartungen hinterfragen“, „Geschlechterstereotypen hinterfragen“,
… sind zu streichen oder eindeutig so um- und auszuformulieren, dass eine Interpretation im Sinne der Gender-Ideologie nicht möglich ist.Ersatzlos zu streichen ist jede Erwähnung der sogenannten „geschlechtergerechten Sprache“
Ebenfalls zu streichen sind die Begriffe „sexuelle Orientierung“ unter ERG 1.2 c. sowie „sexuelle Orientierungen (Hetero- und Homosexualität)“ unter ERG 1.3 d.
Die Thematisierung von Geschlecht, Geschlechterrollen und Geschlechterverhältnissen hat von natürlichen Unterschieden zwischen Frau und Mann auszugehen, die über die biologischen Geschlechtsmerkmale hinausgehen. Eine Reduktion dieser Unterschiede auf die unterschiedliche Sozialisation von Jungen und Mädchen ist als unwissenschaftlich abzulehnen.
Vielmehr gilt es Schüler dafür zu sensibilisieren, dass sich Unterschiede in der Natur auch in unterschiedlichen Präferenzen, z. B. bezüglich Berufswahl, ausdrücken können.
Für den genauen Inhalt der Passagen, siehe: konsultation.lehrplan.ch/
Unterstützt wird diese Petition der Stiftung Zukunft CH (www.zukunft-ch.ch/) von:
Bürger für Bürger https://www.freie-meinung.ch/ Christen für die Wahrheit https://www.cft.ch/ EDU Schweiz https://www.edu-schweiz.ch/ Ethos https://www.ethos.ch/ Factum https://www.factum-magazin.ch/ Familienlobby Schweiz https://www.familienlobby.ch/ Human Life International Schweiz https://www.human-life.ch/ IG Sorgfalt https://www.sorg-falt.ch/ Jugend und Familie https://www.jugendundfamilie.ch/ Junge SVP Graubünden https://www.jsvp-gr.ch/ Junge SVP Luzern https://www.jsvp-luzern.ch/ Junge SVP Oberwallis https://www.jsvpo.ch/ Junge SVP Zürich jsvp-zh.ch/
Datenschutz: Zukunft CH wird die Daten der Petition für keine anderen Zwecke verwenden. Ansonsten gelten die Bestimmungen von https://www.openpetition.de.
Neuigkeiten
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Petition wurde nicht eingereicht
am 12.10.2018Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team -
Am 11. November 2014 ist die seit Monaten versprochene Stellungnahme der Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK) zur Petition „Kein Gender im Lehrplan 21“ bei Zukunft CH eingetroffen. Vier Tage zuvor hatte die D-EDK mit der Freigabe des überarbeiteten Lehrplans vollendete Tatsachen geschaffen. Die D-EDK übergeht ohne Diskussion 32‘434 Bürgerstimmen
Das Thema „Gender und Gleichstellung“ heisst neu zwar „Geschlechter und Gleichstellung“. Doch ist auch der überarbeitet Lehrplan 21 gespickt mit Kompetenzen, die auf die Relativierung der natürlichen Geschlechtsunterschiede zwischen Mann und Frau einerseits und auf die Abschaffung der heterosexuellen Norm abzielen.
Verweigerung einer inhaltlichen Diskussion
Dass die D-EDK eine Stellungnahme zu unserer Petition ganz gezielt bis zum jetzigen Zeitpunkt hinausgezögert hat, empfinden wir als äusserst undemokratisch. Offenbar wollte die D-EDK einer Diskussion über die wissenschaftlich abgesicherten Forderungen der Petition um jeden Preis vermeiden. So heisst es in ihrem Schreiben lediglich: Die Volkschule hat aufgrund des Gleichstellungsartikels in der Bundesverfassung (Art. 8 BV) die Aufgabe, sich „mit Geschlechterrollen zu befassen“ sowie „sich gegen die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung zu wenden“.
Die Berufung auf den Gleichstellungsartikel zur Rechtfertigung der Gender-Ideologie zeigt, wie weit die Uminterpretation von Begriffen wie „Gerechtigkeit“ oder „Diskriminierung“ bereits gediehen ist. Dass sich die Kantonalen Erziehungsdirektoren daran beteiligen, ist schlicht verantwortungslos.
Ideologie unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung
Wenn Frauen nach wie vor mit wenigen Ausnahmen andere berufliche Vorlieben haben als Männer und beruflich immer noch sehr häufig kürzer treten wollen, um zuhause ein Kind grosszuziehen, so hat das mit Diskriminierung nichts zu tun. Umgekehrt ist es eine grosse Ungerechtigkeit, Frauen durch gesellschaftliche Zwänge davon abzuhalten, ihren eigenen Wünschen zu folgen und für ihre Familie da zu sein.
Ebenso wenig ist es eine Diskriminierung homosexuell fühlender Menschen, wenn die Schule Jugendliche auf die negativen körperlichen und seelischen Folgen des homosexuellen Lebensstils hinweist. Hingegen ist es eine gefährliche Irreführung, wenn die Schule alle möglichen sexuellen Orientierungen als gleichberechtigte Weisen menschlicher Sexualität anpreist.
Für die Petition „Kein Gender im Lehrplan 21“ wurden im ersten Halbjahr 2014 von mehreren Organisationen und Parteien über 32‘000 Unterschriften gesammelt. Die D-EDK hatte angekündigt, nach der Abgabe der Unterschriften (Juli 2014) Stellung zu beziehen. Dies ist nach mehrmaliger Aufforderung von Zukunft CH erst Mitte November geschehen, nachdem die D-EDK ihre Entscheidung zum Lehrplan bereits veröffentlicht hatte.
Wie weiter?
Zukunft CH empfiehlt allen Teilnehmern an der Petition, sich dem Widerstand gegen den Lehrplan 21 in den verschiedenen Kantonen anzuschliessen. Eine Übersicht finden Sie unter:
www.nein-zum-lp21.ch -
Am 7. November 2014 hat die D-EDK den überarbeiteten Lehrplan 21 zur Einführung in den Kantonen freigegeben, ohne dass sie ihr Versprechen einer Stellungnahme zur Petition „Kein Gender im Lehrplan 21“ eingelöst hätte. Das Wort Gender kommt zwar – wie von der D-EDK im Frühjahr 2014 angekündigt – in der überarbeiteten Fassung tatsächlich nicht mehr vor, doch ist keiner der genderistisch gefärbten Inhalte gestrichen worden. Was die Stiftung Zukunft CH schon im April 2014 als drohenden Etikettenschwindel kritisiert hat, ist nun Tatsache.
Nach wie vor ist der ganze Lehrplan gespickt von Kompetenzen, die auf die Relativierung der natürlichen Geschlechtsunterschiede zwischen Mann und Frau einerseits und auf die Unterminierung der heterosexuellen Norm abzielen oder zumindest leicht in diesem Sinn interpretiert werden können. Vom Wunsch der Petitionäre, Geschlechtsunterschiede gemäss neuster Erkenntnisse von Hirnforschung und Psychologie als Chance und Bereicherung zu verstehen – und hier wäre die im Lehrplan 21 inflationär verwendete Rede von Vielfalt für einmal richtig am Platz – fehlt jede Spur.
Die von der NZZ konstatierte "ausgewogenere Formulierung" in der einleitenden Beschreibung des fachübergreifenden Themas „Geschlechter und Gleichstellung“ (vorher: Gender und Gleichstellung) ist nichts anderes als Augenwischerei. Denn ob anstatt von der "prägenden und lenkenden Kraft von Männlichkeits- und Weiblichkeitsbildern" neu die Rede ist von der Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen, Stereotypen, Vorurteilen und Klischees in Alltag und Arbeitswelt, spielt für den Schulunterricht keinerlei Rolle. In den gender-relevanten Kompetenzen gibt es zudem so gut wie gar keine Änderungen.
Die Schule masst sich nach wie vor an, sich in die Aufteilung von Berufs- und Familienleben aktiv einzumischen oder die Schüler in Bezug auf die Geschlechtersegregation bei der Berufswahl im Sinne des genderistischen Gleichheitswahns – der weder den Bedürfnissen noch den Vorlieben von Männer und Frauen entspricht – zu beeinflussen. Noch immer riecht alles ganz stark nach links-feministischer Gesellschaftsideologie.
Die D-EDK hat Zukunft CH schon im Sommer 2014 eine Stellungnahme zu den Forderungen unserer von 33‘000 Personen unterschriebenen Petition versprochen, die nach Bescheid des Geschäftsleiters der D-EDK vom 10 November in den nächsten Tagen bei uns eintreffen soll. Diese viel zu späte und somit wertlose Antwort – auf die wir dennoch gespannt warten – ist symptomatisch für den undemokratischen Geist, der das Projekt Lehrplan 21 seit Beginn beherrscht.
Doch hat die D-EDK die Rechnung ohne das Volk gemacht. In mehreren Kantonen stehen die Chancen sehr gut, den Lehrplan ganz zu kippen. In den Kantonen St. Gallen, Aargau, Baselland und Schwyz werden bereits Unterschriften für kantonale Initiativen zur Verhinderung der Einführung des Lehrplans gesammelt. In anderen Kantonen sind die Vorbereitungen dazu in der finalen Phase. In Anbetracht der Tatsache, dass Gender nur eine von vielen Tücken eines bildungspolitischen Trojaners darstellt, der unsere Volksschule von innen zu zerstören droht, ist diese Entwicklung sehr zu begrüssen.
Weitere Informationen zum Widerstand gegen den Lehrplan 21 in den verschiedenen Kantonen: http://nein-zum-lp21.ch/kantone/
Stiftung Zukunft CH
Debatte
Kinder sollen im Prozess der Identifikation mit ihrem natürlichen Geschlecht bestärkt und nicht destabilierisert werden. Kinder brauchen klare Vorbilder und nicht eine trügerische Freiheit ohne Grenzen!
"Eine Reduktion dieser [Geschlechts-] Unterschiede auf die unterschiedliche Sozialisation von Jungen und Mädchen ist als unwissenschaftlich abzulehnen." Genauso unwissenschaftlich ist es von einer alleinigen Beeinflussung durch die Gene auszugehen. Zumal wissenschaftliche Ergebnisse auch nahelegen, dass (zumindest einige) Unterschiede durch die Sozialisation entstanden sind. So stellt PISA 2012 in seinen Ergebnisse fest, dass die unterschiedlichen Leistungen bei Jungen und Mädchen in Mathematik anerzogen sind (S. 23 der Quelle).