Regionas: Sankt Galenas

Ja zum verfassungsmässigen Schutz vor Willkür in St. Gallen

Peticija adresuota:
Herrn Marc Mächler, Regierungsgebäude, Klosterhof, 9001 St. Gallen

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Peticija adresuota: Herrn Marc Mächler, Regierungsgebäude, Klosterhof, 9001 St. Gallen

Sehr geehrter Herr Regierungsrat Mächler
 
Wir fordern Sie auf zur offiziellen Anerkennung der Grundrechte von Mitarbeiterfamilien, die in kirchlichem Dienstverhältnis (res mixtae!) einer ausserordentlichen Monopolstellung ausgesetzt sind:
 

„Ein Missioentzug ist diskriminierungsfrei zu begründen."[1]


 

[1] KGer BL 810 06 199, E. 8.10, sogenanntes Röschenz-Urteil v. 05.09.2007
https://entscheidsuche.ch/dok/BL_Gerichte/BL_KG_001_2007-6_2007-09-05.html

Priežastis

Die Forderung ist eindeutig. Und sie ist hochdifferenziert[1] begründet. Davon unabhängige Quellen bezeugen auch für St. Gallen die Grundrechtsbindung[2] der Ordinariate.
Trotzdem missachten und verleugnen das Kantonsparlament, die Regierung, Gerichte und auch die staatskirchenrechtlichen und apostolischen Instanzen die verfassungsmässige Pflicht, nicht willkürlich zu handeln.
 
Für einzelne wenige Mitarbeiterfamilien hat das schwierige bis erdrückende Folgen: Berufsverbot[3], familiäres Getrenntleben[4], Gefängnisstrafen und ähnliche Diffamierung[5]. Oftmals ist das für die betroffenen Kinder die faktische Ausgrenzung aus der Kirche. Für mich[6] bedeutet die Entrechtungsblockade ein mittlerweile zwölfjähriges sachwidriges Berufsverbot, dies nach über 20 Jahren im Dienst des Bistums. Hier wird u. a. der Kanton geschädigt durch den Ausfall meiner Steuerkraft, die Kosten der sozialen Auffangsysteme und durch die absurden, sisyphusartigen Anstrengungen der Rechtspflege, an der Diskriminierungsschutzformel[7] vorbei zu argumentieren.[8]
 
Unterzeichnende «für Transparenz und Menschlichkeit in der Personalführung»[9] verstummen zu hunderten, kopfschüttelnd[10]. Institutionen setzen ihre Glaubwürdigkeit[11] aufs Spiel.

 

Nie wieder!
Nie wieder Schweigensmauern über menschlichem Leid.
Das offizielle Ja zum Diskriminierungsschutz (KGer BL 810 06 199, E. 8.10) setzt der amtspflichtverletzenden Entrechtungsblockade (Nichtwissenwollen, Leugnen) ein Ende.

Übrigens sind Grundrechte grenzüberschreitend, die Art. 1/2 (sinngemäss Willkürverbot) sowie Art. 3 EMRK (Verbot behördenseitiger Erniedrigung) gelten nicht nur für die Schweiz, sondern europaweit.
 
 

[1] Ebd., E. 4.2; 6.6; 7.6; 8.7; 8.9; u. v. m.
[2] Amtsblatt 5/2018, Zfassg S. 271, Ziff. 2.2.1 ad Art 1, zit. nach: Botschaft des Regierungsrates vom 12. Mai 1922 (ABl 1922 I, 625 ff.); Act. 2 DVD Anh. 142: Entscheid der Anklagekammer v. 30.08.2018, Ziff. II.1; sGS  171.1 Konfessionsgesetz (Stand 1. Juni 2017) Art. 1 / 2 b); U. J. Cavelti, Die öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften im schweizerischen Staatskirchenrecht, Diss. Freiburg 1954, S. 65 ff.; Freiheit und Religion, von Adrian Loretan, Quirin Weber, H.E. Morawa, Zürich 2014
[3] Dok. 705 act. 2 sg Artikel SGNA vom 15.11.2017:
https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:sc:EU:dba2c4f1-f09a-4738-970c-50129cad3d25 
[4] https://www.rheintaler.ch/artikel/zum-bauernopfer-gemacht/
[5] https://www.blick.ch/schweiz/ostschweiz/thomas-hotz-57-stoerte-mit-seinem-steh-protest-den-gottesdienst-ex-pastoralassistent-muss-in-den-knast-id17092174.html
(24.12.2021, an Heiligabend, wohlgemerkt)
[6] Thomas Hotz. All Ihre Rückfragen sind mir jederzeit willkommen, am liebsten ganz einfach unter „Pro & Contra“ oder via thomas-hotz@bluewin.ch. Den Petitionstext in PDF finden Sie hier:
https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:sc:EU:45a8f4cd-992a-4a86-93d5-122efb73b79d
[7] KGer BL 810 06 199, E. 8.10
[8] Siehe auch Departement des Innern, 06.03.2025 S. 6 unten Ziff. 2.3.2: „kirchenrechtliche Angelegenheit“
[9] So der Titel von „act. 2 DVD“ Anh. 3: Petition vom 17.10.2016 in Ihrer Heimat Zuzwil-Züberwangen. Siehe auch https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/toggenburg/seelsorgeeinheit-bazenheid-gaehwil-kirchberg-petition-lanciert-ld.1174145
[10] https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/toggenburg/kirchenknatsch-im-toggenburg-neid-missgunst-eifersucht-das-theater-beginnt-von-neuem-ld.1167495
[11] https://www.rheintaler.ch/artikel/leserbriefe-zum-hutter-duo-und-der-katholische-kirche/

Dėkojame už jūsų palaikymą, Katholische Kirche im Bistum St. Gallen, St. Gallen
Klausimas iniciatoriui.

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Informacija apie peticiją

Peticija pradėta: 2025-04-15
Kolekcija baigiasi: 2027-04-30
Regionas: Sankt Galenas
tema: Pilietinės teisės

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naujienos

  • Petition in Zeichnung

    prieš 3 dienas

    Liebe Unterstützende!
    Nie war Ihr Support so wertvoll wie heute, da meine Kommunikation haftbedingt massiv eingeschränkt ist. Tut gut. Macht Mut.
    Schreiben Sie bitte auch Infragestellungen ("contra") und Argumente ("pro"), zB. Weshalb überlassen wir das Problem nicht den Eidgenossen?
    --> Wir befinden uns im Geltungsbereich der Europäischen Menschenrechtskonvention. Hier wird die staatliche Verordnung eines Willkürprinzips (Personaldinge seien innerkirchlich, der Grundrechtsschutz für res mixtae sei inexistent) nicht geduldet!
    Thomas

  • 1.Inhaftierung

    2026-10-09

    "Personaldinge der Landeskirchen sind res mixtae, sind grundrechtgeschütz" (1)
    MEINE Inhaftierunung seit Dienstag 15.09.2026 erfolgt faktisch und im Ergebnis zu dem einzigen Zweck, diese vermassungsmäßige Verfahrensgarantie zum Schweigen zu bringen.

    2 Auruf
    (Wenn Sie selber in Not sind, oder Repräsalien fürchten müssen, gilt dieser Aufruf nicht für Sie.)
    Schweigen erdrückt. R E D E N r e t t e t.
    Sagen SIE Ja zum Willkürschutz.

    (1) KGer BL 81006199 vom 05.09.2007, E.8.10; 4.2; 6.6; 7.6; 8.7; 8.9
    link: https://bl.swisslex.ch/de/doc/claw/14aa5d0f-9f3a-4b11-9754-69d68b44920c

  • Hier noch, als Nachreichung, der Link zur bundesgerichtlichen Beschwerde:

    Dok. 810 an BGer betreffend Strafklage :
    https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:sc:EU:a0cdf234-4b74-4262-9e9d-a0634f89c597
     
    Das hat gestern irgendwie nicht geklappt, verzeihen Sie bitte....
    Merci und Gruss, Thomas Hotz

Kodėl žmonės pasirašo

Bin mit Thomas in die Schule gegangen

Unterstützung für Thomas Hotz, der meines Erachtens zu Unrecht verurteilt worden ist

Staat und Kirche sind zwei große Player in der Öffentlichkeit und dürfen nicht gegen missliebige Personen zusammenarbeiten, sondern sind aus je unterschiedlicher Sicht verantwortlich für das Wohl ihrer Untergebenen.
Deswegen Schutz von freien Bürger vor Willkürurteilen!

Weil Menschen Rechte haben und Willkür dem widerspricht

Grundrechte müssen auch innerhalb der Institution rk Kirche gelten, um glaubwürdig zu sein.

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