Region: Luzern

Für den Erhalt getrennter Schultoiletten in der Stadt Luzern

Petition richtet sich an
Stadt Luzern

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  1. Gestartet 18.02.2026
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Petition richtet sich an: Stadt Luzern

Unser Anliegen
Wir wenden uns als engagierte Eltern, Lehrpersonen sowie Bürgerinnen und Bürger an die Verantwortlichen der Stadt Luzern.
Mit dieser Petition setzen wir uns für den Erhalt der bestehenden Damen- und Herrentoiletten an den Schulen der Stadt Luzern ein.

Wir respektieren alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Identität oder Lebensweise. Jede Form von Diskriminierung lehnen wir klar ab. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass schulische Infrastruktur so gestaltet sein muss, dass Sicherheit, Privatsphäre und Wohlbefinden aller Kinder gewährleistet bleiben.

Unsere Bedenken
1. Sicherheit und Schutzraum
Toilettenräume sind sensible Bereiche. Viele Kinder und Jugendliche – insbesondere während der Pubertät – empfinden geschlechtergetrennte Toiletten als geschützten Rückzugsort.
Wir möchten sicherstellen, dass diese Schutzräume erhalten bleiben und keine Unsicherheiten entstehen.

2. Schutz der Privatsphäre
Kinder entwickeln früh ein Bewusstsein für persönliche Grenzen und Schamgefühl. Eine klare Struktur bei Sanitäranlagen trägt zur Orientierung und zum Sicherheitsgefühl bei.
Schulen sollen Orte sein, an denen sich alle Kinder respektiert und geschützt fühlen.

3. Transparenz und Einbezug der Eltern
Veränderungen im sensiblen Schulalltag sollten transparent kommuniziert und mit den Eltern besprochen werden.
Wir wünschen uns, dass bei baulichen oder organisatorischen Anpassungen ein offener Dialog stattfindet.

4. Planungen der Stadt Luzern
Im Rahmen der Infrastrukturplanung für öffentliche WC-Anlagen sind für verschiedene Standorte, darunter auch Schulhäuser, hindernisfreie und genderneutrale Anlagen vorgesehen.
Zudem hat der Stadtrat im Rahmen des Postulats Nr. 109 (Quelle) Stellung genommen und bestätigt, dass das Thema geprüft wird.

Im Grossen Stadtrat Luzern das Postulat Nr. 109 eingereicht, das die Prüfung von Unisex-Toiletten bei Neubauten vorsieht.
Quelle: Postulat Nr. 109 – SP Luzern

Auch Medien berichten über die Prüfung solcher Anlagen durch die Stadt Luzern.
Quelle: SRF – Unisex-Toiletten Luzern

Medienberichte zeigen, dass der Stadtrat zusätzliche Unisex-Toiletten prüft, die freiwillig nutzbar sein sollen, während bestehende Damen- und Herrentoiletten erhalten bleiben.
Quelle: Kinder sollen Wahl haben: Luzern will Unisex-Toiletten in Schulen einbauen

In einzelnen Schulhäusern bestehen Planungen oder bereits umgesetzte bauliche Lösungen, bei denen die Vorbereiche der WC-Anlagen gemeinsam genutzt werden, während die Kabinen weiterhin getrennt für Mädchen und Jungen sind. Diese bauliche Umsetzung dient offenbar praktischen Zwecken wie Platzersparnis oder Infrastrukturoptimierung und hat nichts mit All-Gender-Toiletten zu tun. Aus Sicht vieler Eltern entspricht ein gemeinsamer Vorraum jedoch nicht dem bisherigen Verständnis von Schutzraum und Privatsphäre, weshalb wir darauf bestehen, dass die bestehenden Damen- und Herrentoiletten unverändert erhalten bleiben. Zusätzliche geschlechtsneutrale Toiletten sollten nur als freiwillig nutzbare Einzelkabinen eingerichtet werden.

Bei der Einführung von All-Gender-Toiletten spielen sowohl soziale Aspekte wie Inklusion und der Schutz von Minderheiten als auch praktische Faktoren wie Platzersparnis und Kosteneinsparungen eine Rolle. In der öffentlichen Kommunikation wird häufig der inklusive Zweck betont, während wirtschaftliche Überlegungen, einschliesslich der Optimierung von Bauflächen, kaum erwähnt werden. Es sollte sichergestellt werden, dass wirtschaftliche Erwägungen nicht zulasten des Wohlbefindens und der Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer gehen.

Hinweis: Diese Quellen zeigen Planungen und Prüfungen, nicht bereits umgesetzte Massnahmen.

Unser Lösungsvorschlag

  1. Beibehaltung der bestehenden Damen- und Herrentoiletten
  2. Ergänzung durch zusätzliche, freiwillig nutzbare geschlechtsneutrale Einzeltoiletten
  3. Transparente Information der Eltern bei geplanten Änderungen

So können unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden, ohne bestehende Schutzräume aufzugeben.

Unsere Forderung

  1. Die bestehenden Damen- und Herrentoiletten an Schulen dauerhaft erhalten
  2. Bei Neubauten und Umgestaltungen ausgewogene Lösungen prüfen, die unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen
  3. Eltern transparent über geplante Änderungen informieren

Schlusswort
Unser Anliegen ist eine sachliche und ausgewogene Entwicklung der Schulen in der Stadt Luzern – im Interesse aller Kinder.
Schulische Entscheidungen sollen Sicherheit, Privatsphäre und gegenseitigen Respekt fördern.
Wir sind überzeugt, dass differenzierte Lösungen diesem Anspruch besser gerecht werden als pauschale Umstellungen.

Begründung

Als Mutter einer Tochter im Kindergarten sehe ich täglich, wie wichtig geschützte Rückzugsräume für Kinder sind. Schon in jungen Jahren entwickeln Kinder ein Bewusstsein für Privatsphäre und Sicherheit. Meine Tochter erlebt die Toilette als einen Ort, an dem sie sich sicher und unbeobachtet fühlen möchte. Die Einführung von All-Gender-Toiletten lässt viele Eltern, mich eingeschlossen, befürchten, dass Kinder diesen geschützten Raum nicht mehr in gleichem Masse nutzen können oder sich unwohl fühlen.
Wir möchten, dass unsere Kinder in einer Umgebung aufwachsen, in der ihre Grundbedürfnisse nach Sicherheit und Privatsphäre respektiert werden – und dass pädagogische Entscheidungen diese Bedürfnisse berücksichtigen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tamara Dragovic, Luzern
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.02.2026
Sammlung endet: 17.08.2026
Region: Luzern
Kategorie: Soziales

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Ich bin gegen die Einführung von Gender-Toiletten an Schulen, da getrennte Toiletten vielen Schülerinnen und Schülern ein stärkeres Gefühl von Privatsphäre und Sicherheit geben. Gerade in der sensiblen Phase der Entwicklung ist ein geschützter Raum wichtig. Außerdem sollten Schulen ihre Aufmerksamkeit stärker auf dringende Themen wie Mobbing, Gewaltprävention und ein respektvolles Miteinander richten, um das Schulklima nachhaltig zu verbessern.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Meine Tochter wäre nie in eine gemischte Toilette gegangen und hätte verklemmt bis zu Hause - Privatsphäre geht vor.

weil ich als Frau und Mutter von Mädchen keinen Missbrauch in der Toilette haben möchte!

Privatsphäre

Weil es für die Entwicklung unserer Kinder wichtig ist selbst entscheiden zu können auf welche Toilette sie gehen möchten. Ihre Identität darf ihnen nicht geraubt werden. Mädchen sind anders als Jungs und jedes Geschlecht benötigt seine Privatsphäre.

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