Region: Luzern

Für den Erhalt getrennter Schultoiletten in der Stadt Luzern

Petition richtet sich an
Stadt Luzern

541 Unterschriften

100 %
500 für Sammelziel

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  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung noch > 7 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

21.02.2026, 05:05

Der Text wurde angepasst, um klar zu zeigen, dass sowohl soziale Aspekte wie Inklusion als auch wirtschaftliche Faktoren wie Platz- und Kosteneinsparungen berücksichtigt werden, ohne eine Wertung vorzunehmen.


Neuer Petitionstext:

Unser AnliegenWir wenden uns als engagierte Eltern, Lehrpersonen sowie Bürgerinnen und Bürger an die Verantwortlichen der Stadt Luzern.Mit dieser Petition setzen wir uns für den Erhalt der bestehenden Damen- und Herrentoiletten an den Schulen der Stadt Luzern ein.

Wir respektieren alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Identität oder Lebensweise. Jede Form von Diskriminierung lehnen wir klar ab. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass schulische Infrastruktur so gestaltet sein muss, dass Sicherheit, Privatsphäre und Wohlbefinden aller Kinder gewährleistet bleiben.

Unsere Bedenken1. Sicherheit und SchutzraumToilettenräume sind sensible Bereiche. Viele Kinder und Jugendliche – insbesondere während der Pubertät – empfinden geschlechtergetrennte Toiletten als geschützten Rückzugsort.Wir möchten sicherstellen, dass diese Schutzräume erhalten bleiben und keine Unsicherheiten entstehen.

2. Schutz der PrivatsphäreKinder entwickeln früh ein Bewusstsein für persönliche Grenzen und Schamgefühl. Eine klare Struktur bei Sanitäranlagen trägt zur Orientierung und zum Sicherheitsgefühl bei.Schulen sollen Orte sein, an denen sich alle Kinder respektiert und geschützt fühlen.

3. Transparenz und Einbezug der ElternVeränderungen im sensiblen Schulalltag sollten transparent kommuniziert und mit den Eltern besprochen werden.Wir wünschen uns, dass bei baulichen oder organisatorischen Anpassungen ein offener Dialog stattfindet.

4. Planungen der Stadt LuzernIm Rahmen des WC-Masterplans der Stadt Luzern sind für öffentliche WC-Standorte, darunter auch beim Schulhaus Littau Dorf und Geissmatt, hindernisfreie und genderneutrale Anlagen geplant.Quelle: Stadt Luzern – WC-Masterplan

Zudem wurde im Grossen Stadtrat Luzern das Postulat Nr. 109 eingereicht, das die Prüfung von Unisex-Toiletten bei Neubauten vorsieht.Quelle: Postulat Nr. 109 – SP Luzern

Auch Medien berichten über die Prüfung solcher Anlagen durch die Stadt Luzern.Quelle: SRF – Unisex-Toiletten Luzern

Bei der Einführung von All-Gender-Toiletten spielen sowohl soziale Aspekte wie Inklusion und der Schutz von Minderheiten als auch praktische Faktoren wie Platzersparnis und Kosteneinsparungen eine Rolle. In der öffentlichen Kommunikation wird häufig der inklusive Zweck betont, während wirtschaftliche Überlegungen, einschliesslich der Optimierung von Bauflächen, kaum erwähnt werden. Gleichzeitig sollte sichergestellt werden, dass wirtschaftliche Erwägungen nicht zulasten des Wohlbefindens und der Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer gehen.

Hinweis: Diese Quellen zeigen Planungen und Prüfungen, nicht bereits umgesetzte Massnahmen.

Unser Lösungsvorschlag

  1. Beibehaltung der bestehenden Damen- und Herrentoiletten
  2. Ergänzung durch zusätzliche, freiwillig nutzbare geschlechtsneutrale Einzeltoiletten
  3. Transparente Information der Eltern bei geplanten Änderungen

So können unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden, ohne bestehende Schutzräume aufzugeben.

Unsere Forderung

  1. Die bestehenden Damen- und Herrentoiletten an Schulen dauerhaft erhalten
  2. Bei Neubauten und Umgestaltungen ausgewogene Lösungen prüfen, die unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen
  3. Eltern transparent über geplante Änderungen informieren

SchlusswortUnser Anliegen ist eine sachliche und ausgewogene Entwicklung der Schulen in der Stadt Luzern – im Interesse aller Kinder.Schulische Entscheidungen sollen Sicherheit, Privatsphäre und gegenseitigen Respekt fördern.Wir sind überzeugt, dass differenzierte Lösungen diesem Anspruch besser gerecht werden als pauschale Umstellungen.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 277


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