02/21/2026, 14:52
Die Petition wurde angepasst, um klarzustellen, dass in einzelnen Schulhäusern gemischte Vorbereiche mit getrennten Kabinen geplant oder umgesetzt werden, diese bauliche Lösung nichts mit All-Gender-Toiletten zu tun hat und der Schutzraum sowie die Privatsphäre der Kinder weiterhin gewährleistet bleiben sollen.
Neuer Petitionstext:
Unser AnliegenWir wenden uns als engagierte Eltern, Lehrpersonen sowie Bürgerinnen und Bürger an die Verantwortlichen der Stadt Luzern.Mit dieser Petition setzen wir uns für den Erhalt der bestehenden Damen- und Herrentoiletten an den Schulen der Stadt Luzern ein.
Wir respektieren alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Identität oder Lebensweise. Jede Form von Diskriminierung lehnen wir klar ab. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass schulische Infrastruktur so gestaltet sein muss, dass Sicherheit, Privatsphäre und Wohlbefinden aller Kinder gewährleistet bleiben.
Unsere Bedenken1. Sicherheit und SchutzraumToilettenräume sind sensible Bereiche. Viele Kinder und Jugendliche – insbesondere während der Pubertät – empfinden geschlechtergetrennte Toiletten als geschützten Rückzugsort.Wir möchten sicherstellen, dass diese Schutzräume erhalten bleiben und keine Unsicherheiten entstehen.
2. Schutz der PrivatsphäreKinder entwickeln früh ein Bewusstsein für persönliche Grenzen und Schamgefühl. Eine klare Struktur bei Sanitäranlagen trägt zur Orientierung und zum Sicherheitsgefühl bei.Schulen sollen Orte sein, an denen sich alle Kinder respektiert und geschützt fühlen.
3. Transparenz und Einbezug der ElternVeränderungen im sensiblen Schulalltag sollten transparent kommuniziert und mit den Eltern besprochen werden.Wir wünschen uns, dass bei baulichen oder organisatorischen Anpassungen ein offener Dialog stattfindet.
4. Planungen der Stadt LuzernIm Rahmen des WC-Masterplans der StadtInfrastrukturplanung Luzernfür öffentliche WC-Anlagen sind für öffentlicheverschiedene WC-Standorte,Standorte, darunter auch beim Schulhaus Littau Dorf und Geissmatt,Schulhäuser, hindernisfreie und genderneutrale Anlagen geplant.Quelle:vorgesehen.Zudem Stadthat Luzernder –Stadtrat WC-Masterplanim Rahmen des Postulats Nr. 109 (Quelle) Stellung genommen und bestätigt, dass das Thema geprüft wird.
Zudem wurde imIm Grossen Stadtrat Luzern das Postulat Nr. 109 eingereicht, das die Prüfung von Unisex-Toiletten bei Neubauten vorsieht.Quelle: Postulat Nr. 109 – SP Luzern
Auch Medien berichten über die Prüfung solcher Anlagen durch die Stadt Luzern.Quelle: SRF – Unisex-Toiletten Luzern
Medienberichte zeigen, dass der Stadtrat zusätzliche Unisex-Toiletten prüft, die freiwillig nutzbar sein sollen, während bestehende Damen- und Herrentoiletten erhalten bleiben.Quelle: Kinder sollen Wahl haben: Luzern will Unisex-Toiletten in Schulen einbauen
In einzelnen Schulhäusern bestehen Planungen oder bereits umgesetzte bauliche Lösungen, bei denen die Vorbereiche der WC-Anlagen gemeinsam genutzt werden, während die Kabinen weiterhin getrennt für Mädchen und Jungen sind. Diese bauliche Umsetzung dient offenbar praktischen Zwecken wie Platzersparnis oder Infrastrukturoptimierung und hat nichts mit All-Gender-Toiletten zu tun. Aus Sicht vieler Eltern entspricht ein gemeinsamer Vorraum jedoch nicht dem bisherigen Verständnis von Schutzraum und Privatsphäre, weshalb wir darauf bestehen, dass die bestehenden Damen- und Herrentoiletten unverändert erhalten bleiben. Zusätzliche geschlechtsneutrale Toiletten sollten nur als freiwillig nutzbare Einzelkabinen eingerichtet werden.
Bei der Einführung von All-Gender-Toiletten spielen sowohl soziale Aspekte wie Inklusion und der Schutz von Minderheiten als auch praktische Faktoren wie Platzersparnis und Kosteneinsparungen eine Rolle. In der öffentlichen Kommunikation wird häufig der inklusive Zweck betont, während wirtschaftliche Überlegungen, einschliesslich der Optimierung von Bauflächen, kaum erwähnt werden. GleichzeitigEs sollte sichergestellt werden, dass wirtschaftliche Erwägungen nicht zulasten des Wohlbefindens und der Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer gehen.
Hinweis: Diese Quellen zeigen Planungen und Prüfungen, nicht bereits umgesetzte Massnahmen.
Unser Lösungsvorschlag
- Beibehaltung der bestehenden Damen- und Herrentoiletten
- Ergänzung durch zusätzliche, freiwillig nutzbare geschlechtsneutrale Einzeltoiletten
- Transparente Information der Eltern bei geplanten Änderungen
So können unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden, ohne bestehende Schutzräume aufzugeben.
Unsere Forderung
- Die bestehenden Damen- und Herrentoiletten an Schulen dauerhaft erhalten
- Bei Neubauten und Umgestaltungen ausgewogene Lösungen prüfen, die unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen
- Eltern transparent über geplante Änderungen informieren
SchlusswortUnser Anliegen ist eine sachliche und ausgewogene Entwicklung der Schulen in der Stadt Luzern – im Interesse aller Kinder.Schulische Entscheidungen sollen Sicherheit, Privatsphäre und gegenseitigen Respekt fördern.Wir sind überzeugt, dass differenzierte Lösungen diesem Anspruch besser gerecht werden als pauschale Umstellungen.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 302