• Die Petition wurde eingereicht

    at 25 Nov 2019 15:00

    Anträge und Empfehlungen der Begleitgruppe an den Gemeinderat

    1. Informieren über die Strategie des Gemeinderates
    Die Begleitgruppe beantragt dem Gemeinderat, eine Zusammenstellung über die geführten Diskussionen und Entscheide der grundlegenden Strategiepapiere in folgenden Bereichen zu erstellen:
    - Feuerwehr (Grundlagen, Vorgaben und Entscheid zur Standortstrategie)
    - Sämtliche Dienste des Werkhofs
    - Das Raumprogramm für den Werkhof allgemein (wieviel Fläche braucht es)
    - Überlegungen zu den bestehenden öBA-Flächen im Zentrum von Nuglar
    - Abklärungen zu den möglichen Synergien mit anderen Gemeinden
    Diese Zusammenstellung und die dahinterstehenden strategischen Entscheide des Gemeinderates sollen der Begleitgruppe und der Bevölkerung in geeigneter Form (Informationsveranstaltung sowie schriftliche Info) mitgeteilt werden.

    2. Überprüfen einer Variante «Dezentral»
    Die Begleitgruppe beantragt dem Gemeinderat eine von Bruno Maggi vorgeschlagene Variante «Dezentral» direkt in die Machbarkeitsabklärungen einzubeziehen. Die Variante sieht einen Hauptstandort des Werkhofs sowie einen weiteren dezentral möglichen Lagerstandort vor – mit jeweils reduzierter Parzellengrösse. Insbesondere soll der Gemeinderat abklären, welche Nutzungen an den Standort Bitzelen verlegt werden könnten, wie die betriebliche Machbarkeit aussieht und wie diese Variante sich betriebswirtschaftlich rechnen
    würde.

    3. Vorabklärungen zu den in Frage kommenden Standorte
    Folgende Abklärungen müssen für die Standorte sowie für die Variante «Dezentral» gemacht werden:
    - Haltung der Grundeigentümerschaft
    - Abklären der technischen Machbarkeit (Kostenschätzung)
    - Raumplanerische Vorabklärung beim Kanton

    4. Informieren über die Abklärungen beim Militärstandort
    Die Begleitgruppe beantragt dem Gemeinderat, die Bevölkerung über die geführten Diskussionen und Hintergrundinformationen zum Militärstandort im Oristal als möglichen Werkhof-Standort zu informieren.

    5. Informieren über den Entscheid des GR
    Die ausgewählten Standorte sollen an einer Gemeindeversammlung der Bevölkerung präsentiert werden. Dies soll im Frühling 2020 an einer a.o. Gemeindeversammlung geschehen.

    Beste Grüsse,
    Bruno Maggi

    P.S. Informationen zur Informationsveranstaltung der Gemeinde können unter www.nuglar.ch eingesehen werden

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 19 Aug 2019 09:27

    Seit der Übergabe der Petition ist einiges gegangen.
    Unter anderem wurde eine Begleitgruppe Infrastruktur und Gemeindeliegenschaften ins Leben gerufen, an der die IG eine 2-er Delegation entsendet.
    Im ersten Workshop hatten alle Vertreter die Möglichkeit ihre Punkte auf den Tisch zu bringen. Es wurde hier noch nicht gewertet. Ende September findet dann ein weiterer Workshop statt, dann wird es wohl an die "Sache" gehen.
    Als Fazit: Erstes Schritt ist gemacht, es bleibt aber noch viel (Überzeugungs)-Arbeit, bis sich das Gedankengut in der von uns geforderten Richtung bewegen wird.

    Grüsse an alle Unterstützer-Innen, Bruno Maggi

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Petition wurde überreicht!

    at 02 Jul 2019 16:38

    650 Personen unterzeichnen Petition gegen den geplanten Werkbau am Dorfeingang in Nuglar

    Gestern Montag überreichte die Interessengemeinschaft „Werkbau-hier-nicht“ dem Gemeinderat von Nuglar-St. Pantaleon eine Petition mit 650 Unterzeichnenden. Sie verlangt vom Gemeinderat, dass er den Entscheid zur Einzonung von Landwirtschaftsland am Dorfrand von Nuglar aufhebt und auf einen Werkbau an dieser Stelle verzichtet.

    Die überparteiliche Interessengemeinschaft und die 650 Unterzeichnenden sind der Meinung, dass der geplante Standort für den Werkbau beim Dorfeingang von Nuglar das Dorfbild verstellt, die Landschaft verunstaltet, das wertvolle Ackerland in der Gemeinde vernichtet, die Eigentumsrechte missachtet, ältere Menschen und nicht-motorisierte Einwohnerinnen und Einwohner benachteiligt und nicht zuletzt gegen das Gebot einer zeitgemässen Raumplanung verstösst.

    Unter dem Eindruck der Petition teilte der Gemeinderat mit, dass er das Einspracheverfahren gegen den geplanten Werkbau «sistiere» und dass er die bisherige Planung überprüfen wolle. Ausserdem hat er eine Arbeitsgruppe einberufen, in der neben den Gemeindevertretern auch die IG «Werkbau-hier-nicht» Einsitz nehmen solle.

    Die IG wird in dieser Arbeitsgruppe konstruktiv mitarbeiten. Damit die Neuplanung aber wirklich offen ist und nicht als Alibi oder als Manöver dient, verlangt sie vom Gemeinderat, dass er jetzt den Umzonungsentscheid und damit den geplanten Standort einer zentralen Werkbaute aufhebt. Erst nach diesem Schritt ist der Startschuss für eine echte, zukunftsgerichtete und ergebnisoffene Neuplanung gegeben.

    Die überparteiliche Interessengemeinschaft „Werkbau-hier-nicht“ hat die Petition gestern auch dem Regierungsrat des Kantons Solothurn eingereicht. Dies für den Fall, dass der Gemeinderat die Anliegen der 650 Unterzeichnenden gegen jegliche Vernunft nicht aufnehmen sollte und die IG das umstrittene Geschäft von der kommunalen auf die kantonale Entscheidungsebene heben müsste.

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