Der Fahrplanwechsel mit 10. Dezember 2017 bedeutet für Seekirchen eine inakzeptable Verschlechterung der Zugverbindungen im Regionalverkehr. Statt den öffentlichen Verkehr auszubauen, wird das Angebot für den größten Ort des Flachgaus (ca. 11.000 Einwohner) unattraktiver gemacht. Tatsache ist, dass es weiter nur zwei Züge pro Stunde in jede Richtung zwischen Seekirchen und Salzburg gibt, die ungünstiger getaktet sind. Im kleineren Nachbarort halten dagegen vier Züge. Von offizieller Seite (ÖBB, Salzburger Verkehrsverbund, Ressortverantwortlicher der Landesregierung, LR Mayr) wird diese untragbare Situation beschönigt - mit dem Verweis auf die verbesserten Verbindungen insgesamt im Salzburger Zentralraum. Diese Verbesserungen bringen uns Seekirchner PendlerInnen aber nur Nachteile. Wir fordern daher als erste, sofortige Korrekturmaßnahme den Halt der Braunauer Regionalzüge in Seekirchen während des gesamten Tages - wie vor dem Fahrplanwechsel. Das kann ohne weiteres und ohne zusätzliche Kosten umgesetzt werden. Zwischen 5:00 und 8:00 morgens ist das auch möglich! Es geht um nicht mehr als die 1 - 2 Minuten, die die Braunauer Züge für den Halt in Seekirchen brauchen, um den lang versprochenen Taktfahrplan umzusetzen. JETZT ist die Gelegenheit dazu, das zu verwirklichen - und nicht erst 2022 oder noch später!

Wollen die Verantwortlichen durch schlechtere Zugverbindungen eine noch größere Autolawine Richtung Stadt Salzburg allen Ernstes in Kauf nehmen?

Begründung

Seekirchen mit derzeit fast 11.000 Einwohnern trägt zum starken Wachstum des Salzburger Zentralraums wesentlich bei, v.a. durch eine rege Wohnbautätigkeit im Ortskern und entlang der Westbahnstrecke. Die unmittelbare Anbindung Seekirchens an die Bahn sowie die z.T. neu errichteten Park-und-Ride Plätze sind ideale Voraussetzungen für die Verlagerung des Individualverkehrs auf die umweltfreundliche Schiene. Durch den neuen Fahrplan wird das Zugfahren aber unattraktiver gemacht, weil sich Fahr- und Wartezeiten für die Pendler in unzumutbarer Weise erhöhen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Koidl aus Seekirchen
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Neuigkeiten

  • Liebe UnterstützerInnen!

    Trotz gegenteiliger Ankündigungen wurden weder von Seiten der politisch Verantwortlichen noch vom Salzburger Verkehrsverbund bessere Verbindungen für die Strecke Seekirchen - Salzburg für 2018/19 beantragt. Da die HL-Strecke nach letzten Informationen frühestens in 22 Jahren fertig sein wird, droht eine Verewigung der unhaltbaren Zustände bis 2040!
    Einige Maßnahmen würden zu einer baldigen, spürbaren Verbesserung der Situation führen:
    1. Gleichbehandlung des Regionalverkehrs gegenüber dem Fernverkehr - Stichwort: Halbstundentakt - nicht nur für die WestBahn! Das kostet keinen Cent und ist sofort umsetzbar.
    2. Verbesserungen an der Bestandsstrecke, die derzeit nur 2gleisig ist - außer im Bereich Seekirchen und Hallwang-Elixhausen. Die Strecke ist bereits jetzt zu 100% ausgelastet. Da wird man einiges Geld in die Hand nehmen müssen, die Umsetzung wird aber weit rascher von sich gehen als die geplante Untertunnelung des Flachgaus für die HL-Strecke.
    3. Sofortige Investitionen in die Sicherheit der Mattigtalbahn, z.B. durch Errichtung beschrankter Übergänge im gesamten Bereich. Nur so kann die derzeitige Durchschnittsgeschwindigkeit von 40km/h zwischen Steindorf und Braunau deutlich erhöht, und der Halt der Braunauer Züge in Seekirchen wieder ermöglicht werden. Da brauchen die Innviertler Bürgermeister, auf deren Gemeindegebiet die Übergänge liegen, Unterstützung vom Land. Der finanzielle Aufwand dafür ist für die Allgemeinheit aber relativ gering, weil es sich nur um kleine bauliche Maßnahmen handelt.
    Ich ersuche Sie um weitere Unterstützung des Anliegens, unter anderem durch Information in Ihrem Familien- und Freundeskreis, und durch öffentliche Bekundungen z.B. in Leserbriefen oder sozialen Medien.
    Liebe Grüße
    Thomas Koidl

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