Region: Austria

Weg mit dem Bürokratiemonster – mehr Zeit für Österreichs Unternehmer:innen!

Petition is addressed to:
Österreichisches Parlament

215 Signatures

1 %
212 from 19,000 for quorum in Austria Austria

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  1. Launched 29/09/2026
  2. Time remaining 5 months
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Petition addressed to: Österreichisches Parlament

Österreichs Unternehmer:innen wollen unternehmen – statt einen immer größeren Teil ihrer Arbeitszeit mit Formularen, Mehrfachmeldungen, Nachweisen, Dokumentationspflichten und langwierigen Behördenwegen zu verbringen.

Gerade Ein-Personen-Unternehmen sowie kleine und mittlere Betriebe trifft übermäßiger Verwaltungsaufwand besonders stark. Was in größeren Unternehmen eigene Abteilungen übernehmen können, müssen Kleinunternehmer:innen oft selbst erledigen. Diese Zeit fehlt bei Kund:innen, Mitarbeiter:innen, Innovation und der Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens.
Deshalb fordern wir einen konsequenten und spürbaren Bürokratieabbau für Österreichs Unternehmen.

Unsere konkreten Forderungen:
✅ Once-Only statt Mehrfachmeldungen
Daten, die Unternehmen bereits an eine Behörde übermittelt haben, sollen nicht immer wieder neu angegeben werden müssen. Behörden sollen vorhandene Daten – unter Einhaltung des Datenschutzes – untereinander nutzen können.
✅ Digitale Behördenwege, die wirklich Zeit sparen
Verwaltungsprozesse sollen vollständig digital, verständlich und möglichst zentral abgewickelt werden können. Digitalisierung darf nicht bedeuten, dass komplizierte Papierprozesse lediglich ins Internet übertragen werden.
✅ Weniger Melde-, Nachweis- und Dokumentationspflichten
Bestehende Verpflichtungen sollen systematisch auf Notwendigkeit, Doppelgleisigkeiten und tatsächlichen Nutzen überprüft und unnötige Vorgaben gestrichen werden.
✅ Schnellere und einfachere Genehmigungsverfahren
Unternehmerische Investitionen dürfen nicht durch vermeidbare Verfahrensschritte und lange Bearbeitungszeiten verzögert werden. Verfahren sollen einfacher, transparenter und mit klaren Fristen gestaltet werden.
✅ Verpflichtender KMU-Check bei neuen Regelungen
Neue Gesetze und Verordnungen sollen bereits vor ihrer Einführung darauf geprüft werden, welche administrativen Belastungen sie speziell für EPUs und kleine Unternehmen verursachen.
✅ Neue Bürokratie nur, wenn alte tatsächlich wegfällt
Nach dem Prinzip „One in, one out“ soll bei neuen administrativen Verpflichtungen geprüft werden, welche bestehenden Belastungen im Gegenzug entfallen können.
✅ Mehr Eigenverantwortung, weniger unnötige Kontrollen
Kontrollen sind dort notwendig, wo sie einen konkreten Zweck erfüllen. Unternehmen sollen aber nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Vorgaben müssen verhältnismäßig und risikobasiert sein.

👹 Gemeinsam sagen wir: WEG MIT DEM BÜROKRATIEMONSTER!

Reason

WORUM ES UNS GEHT:
Bürokratie lässt sich nicht vollständig abschaffen – und Regeln erfüllen wichtige Aufgaben. Entscheidend ist aber, dass Vorschriften verständlich, verhältnismäßig und in der betrieblichen Praxis umsetzbar sind.
Bürokratieabbau darf deshalb nicht nur angekündigt werden. Die Entlastung muss bei den Unternehmer:innen tatsächlich ankommen.
Denn jede unnötige Stunde Verwaltungsaufwand ist eine Stunde, die nicht für Kund:innen, Mitarbeiter:innen, Innovation oder das eigene Unternehmen zur Verfügung steht.

Unser Ziel: weniger unnötige Bürokratie. Einfachere Verfahren. Mehr Zeit fürs Unternehmertum.
Mit dieser Petition fordern wir die politisch Verantwortlichen auf Bundesebene auf, gemeinsam mit Ländern, Gemeinden und Interessenvertretungen einen konkreten, messbaren und dauerhaft wirksamen Bürokratieabbau für EPUs und KMU umzusetzen.

👹 Gemeinsam sagen wir: WEG MIT DEM BÜROKRATIEMONSTER!

*** QUELLEN:
Österreichische Unternehmen verlieren Woche für Woche viele Arbeitsstunden an Bürokratie. Bei KMU liegt der Aufwand laut einer market-Studie im Auftrag der WKÖ bei durchschnittlich 19,3 Stunden pro Woche. Siehe: https://www.kmuforschung.ac.at/studies/warum-ist-buerokratieabbau-in-oesterreich-noetig/

Der gesamte bürokratische Aufwand in Österreich verursacht für Unternehmen pro Jahr Kosten in Höhe von € 21,1 Mrd. Das entspricht € 320 Mio Arbeitskosten und bindet rund 200.000 Arbeitskräfte, die ausschließlich mit bürokratischen Aufgaben beschäftigt sind. Diese Zahlen beruhen auf Hochrechnungen für 2026, die auf der Studie „Bürokratiebelastung der gewerblichen Wirtschaft in Niederösterreich“ (2024) sowie auf Daten der Statistik Austria basieren. Siehe: https://www.wko.at/stmk/news/buerokratie-kostet-unternehmen-zehn-arbeitsstunden-die-woche?

Thank you so much for your support, SWV, Wien
Ask the initiator

Petition details

Petition started: 29 Sep 2026
Collection ends: 03/28/2027
Region: Austria
Topic: Economy

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Why people sign

Reuer Hedwig

Weil meist unnötiger, jedenfalls aber überbordender Bürokratismus den Fortschritt und jede Wettbewerbsfähigkeit lähmt. Zudem verursacht er unnötige Kosten in Zeiten ohnehin knapper finanzieller Mittel der öffentlichen Hand.

Weil die Bürokratie unglaublich viele Stunden frisst, die besser in das Unternehmen investiert wären.

Die UnternehmerInnen sollen sich um ihre Produkte, ihren Betrieb, ihre MitarbeiterInnen und ihre KundInnen kümmern.
Den notwendigen „Papierkram“ so effizient und nachvollziehbar wie nur möglich gestalten. Eine Stelle, bei welcher man alles einreichen kann und die, wenn notwendig weitere Schritte veranlasst.

Grundsätzlich sind Dokumente und die Kontrolle dieser nichts Schlechtes, zumindest bis zu einem gewissen Grad! Dieser ist jedoch meiner Meinung nach überschritten, und das jeder Hinsicht!
Arbeitskräfte sind hier zu Lande ja Mangelware, aus der Sicht der Regierung zumindest und ihrer Willkommenspolitik!
Sinnvoller wäre es die arbeitswilligen Personen so einzusetzen, dass sie dem Betrieb auch etwas nützen, anstatt sie mit übertriebenen Dokumentationen und Meldekram zu beschäftigen!

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