Wir fordern:

1.Die umgehende Auflösung des Mietvertrages für das Objekt Waldeck/Ebbs zur Unterbringung von 20 unbegleiteten männlichen jugendlichen Asylwerbern. Die abgelegene Siedlung mit ca. 70 Einwohner hat bereits asylsuchende Familien aufgenommen.(anfänglich waren es 19, derzeit sind es 14 Personen.) 2. Ein Tirol-weites adäquates Mitspracherecht der betroffenen Anrainer und deren Gemeindevertreter vor Anmietung von Objekten zum Zwecke der Asylwerber-Unterbringung / bzw.-Projekten, insbesondere bei unbegleiteten jugendlichen Asylwerbern. 3. Für uns und die bereits betroffenen Gemeinden und Siedlungen eine Gewährleistung vorrangig der Sicherheit unserer Kinder aber auch allen anderen Bewohnern gegenüber 4. Bei Verkauf von Immobilien in betroffenen Siedlungen, das deren entstandener Wertverlust vom Land Tirol ausgeglichen wird.

Begründung

Wir brauchen eure Unterstützung! Ein von der Tiroler Landesregierung im letzten Jahr beschlossenes Gesetz hat die Anrainerrechte bezüglich Anmietung und Unterbringung/Anzahl von Asylwerbern massiv beschnitten. Damit haben die Tiroler Sozialen Dienste GmbH (TSD) diesbezüglich freie Hand.

Unsere gewählten Volksvertreter ermöglichen somit einem von unser aller Steuergelder finanzierten Sozialdienst -- Jahresbudget 90 Millionen Euro -- das wir Tiroler Bürger einfach überfahren, ignoriert und mit unseren Ängsten und Sorgen allein gelassen werden. Dagegen müssen wir uns wehren, helft uns dabei!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Waldeck und ganz Tirol aus Kufstein/Ebbs
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  • Anlässlich eines Besuchs in unserer Siedlung haben wir Frau LR Baur unsere Petition übergeben.
    Wir haben ihr unsere Sorgen und Bedenken zur zusätzlichen Ansiedelung von jeweils 20 jungen Männern, die turnusmäßig ausgetauscht werden sollen, mitgeteilt.
    Das der Standort für dieses Lern/ Integrations-Hostel hier falsch ist, wurde von allen Seiten bestätigt.
    Trotzdem müsse man uns enttäuschen, TSD und Frau Dr. Baur sind nicht gewillt, dieses Vorzeige-Projekt hier zurückzuziehen.
    Wir hätten auch keine rechtlichen Möglichkeiten, dass zu verhindern
    Zur Frage der Sicherheit unserer Familien wurden wir informiert, das dafür niemand die Verantwortung übernimmt.
    Aber wir brauchen wir uns überhaupt keine Sorgen zu machen, alles ist gut.
    Der kleine Planungsfehler bei der Wahl des Standorts würde mit einem Shuttlebus für die neuen Bewohner ausgeglichen.

    Da dieses Projekt auch in einer bereits bestehenden Unterkunft durchgeführt werden kann,
    hoffen wir, auch aufgrund der offenen Kapazitäten und der finanziellen Lage der TSD,
    das Herr Landeshauptmann Günther Platter unser Anliegen selber in die Hand nimmt.

    Danke an alle, die uns unterstützen!

Pro

"Tatsache ist dass die TSD ihre eigenen Objekte noch nicht mit minderjährigen Flüchtlingen ausgelastet hat." (Grinzinger Gemeindezeitung 20.03.2017) Also- Kein Bedarf am lang geplanten Projekt für junge Flüchtlinge. Siehe auch TT 02.04.2017 Tiroler Bürgerprojekt Waldeck wurde am 24.03.von der notwendigen Anmietung unterrichtet. ???

Contra

Das Projekt ist zielführend und sinnvoll. Die Jugendlichen werden rund um die Uhr betreut. Alle Argumente gehen davon aus, dass 20 Kriminelle kommen. Die Jugendlichen werden vorher sorgfältig ausgesucht. Bei einem Pilotprojekt gibt man sich besonders Mühe usw.