Petition für die Errichtung einer „Umfahrung Wünschendorf (B68)“ Wir fordern die unverzügliche Umsetzung der seit Jahren versprochenen Errichtung einer Umfahrung von Wünschendorf. (B68: Gleisdorf Süd bis Anschlusspunkt in Gleisdorf) von Herrn Landesrat Lang, dem Land Steiermark und der Gemeinde Hofstäten/Raab

 Für mehr Sicherheit auf der Straße für die Bewohner, vor allem für unsere Kinder  Für eine saubere Luft  Für weniger Lärm  Für die Gesundheit der AnrainerInnen (weniger Atemwegserkrankungen durch Feinstaub, weniger Stress durch Lärm)  Für mehr Lebensqualität  Für eine Entlastung der BewohnerInnen von Wünschendorf  Für ein vernünftiges, modernes und nachhaltiges Gesamtverkehrskonzept der Region (gefahrloses Überqueren der Straße, Radweg für umweltschonenden Verkehr, Anschluss: Spange Ludersdorf.)

Begründung

Seit vielen Jahren wird von Seiten der politischen Verantwortlichen versprochen, dass „bald eine Umfahrung Wünschendorf kommen würde“. Mittlerweile fahren täglich an die 12.000 Fahrzeuge – davon 1500 LKW durch Wünschendorf. Dazu kommt, dass mit einem steigenden Verkehrsaufkommen gerechnet werden muss. Nicht nur zu Stoßzeiten erleben wir einen enormen Rückstau (Rückstau von Gleisdorf Süd bis zur Ortsmitte Wünschendorf bzw. Rückstau von Gleisdorf Süd bis St. Margarethen: ca 23.000 Fahrzeuge pro Tag), und der Verkehr kommt teilweise völlig zum Erliegen. Zu diesen Zeiten ist das Zufahren bzw. Ausfahren aus unseren Zufahrtstraßen beinahe unmöglich. Ebenso ist es nahezu lebensgefährlich zu Fuß die Straße zu überqueren (z.B. um zu den Bushaltestellen zu gelangen). Radfahren ist auf der Straße gänzlich unmöglich. (Radfahrer sind gezwungen auf die Gehsteige auszuweichen). Dieses Verkehrsaufkommen senkt unsere Lebensqualität erheblich und gefährdet unsere Gesundheit und die unserer Kinder in einem unzumutbaren Ausmaß. Sowohl die unerträgliche Lärmbelastung als auch die stark überhöhten Abgaswerte stellen ein hohes gesundheitliches Risiko sowie eine enorme psychische Belastung für die Bewohner und Bewohnerinnen des Dorfes dar. Der Verkehr durch Wünschendorf ist fast ausschließlich ein reiner Durchzugsverkehr, ohne wirtschaftlichen Nutzen für die AnrainerInnen. Es ist unverständlich, warum es in anderen Gemeinden möglich ist, für Entlastungen der Dörfer und Städte zu sorgen, aber für Wünschendorf hören wir seit Jahren immer nur dasselbe Argument: „Kein Geld vom Land.“ In den letzten Jahren gab es zahlreiche Projekte, besonders von Feldbach nach Gleisdorf. (Lärmschutztunnel Feldbach, Lärmschutzwände Gem. Feldbach, Verbreiterung der Straße und extra Spuren bei Studenzen, Lärmschutz in Gleisdorf, Autobahnanschluss Gleisdorf West etc. etc.). Es ist schön und verständlich, die Anbindung von Feldbach an die Autobahn zu forcieren, aber es ist sinnlos, schnell nach Gleisdorf Süd zu kommen, um dann im Flaschenhals Wünschendorf/Gleisdorf Süd im Stau zu stehen. Hier fehlt ein vernünftiges, nachhaltiges Gesamtkonzept. Zusätzlich zur Belastung durch die B68 fahren ca. 55.000 Fahrzeuge auf der A2 durch unser Gemeindegebiet - alles ohne Lärmschutz. Und nach der Abholzung des Waldes für die 380 KV Leitung ist die Lärmbelastung noch erheblich angestiegen.

Wir sind verzweifelt, weil wir unseren Kindern hier ein gutes Leben bieten wollten, aber eigentlich wird ihnen hier Schaden zugefügt. Deshalb möchten wir jetzt unserer Verantwortung als Bürger und Bürgerinnen nachkommen und an die zuständign, gewählten Politiker appellieren, Ihrer Verantwortung den WählerInnen gegenüber nachzukommen und sich für eine rasche Entlastung durch eine Umfahrung in Wünschendorf einzusetzen - für eine bessere Zukunft für die Bevölkerung und der Kinder unserer Region.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Mag. Ingo Reichmann, Verena M. Siegl, BEd aus Gleisdorf
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Neuigkeiten

Pro

Da ich fast täglich mit dem Überqueren der B68 konfrontiert bin, wird es für mich [ und allen anderen] durch die Dichte des Verkehrs immer gefährlicher und es bedarf einer sehr langen Wartezeit bis zur Überquerung der B68. Übrigens gibt es zu Stoßzeiten in beide Richtungen nur noch Kolonnenverkehr.

Contra

Verstehe die Verkehrsbelastung im Ort und dass dieser Zustand einer Änderung bedarf. Jedoch werden bei der Errichtung einer Umfahrungsstraße andere Bewohner (wenn auch nur wenige) mit zusätzlichen Lärm- und Schadstoffemissionen belastet werden. Hat sich diesbezüglich schon mal jemand Gedanken gemacht ?Gibt es für die Betroffenen eine Lösung abseits von meterhohen Lärmschutzwänden...