Region: Austria
Traffic & transportation

Tempo senken – Leben retten

Petition is directed to
Nationalrat
2,734 supporters 2,705 in Austria
15% from 18,000 for quorum
2,734 supporters 2,705 in Austria
15% from 18,000 for quorum
  1. Launched March 2023
  2. Time remaining > 3 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

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Temporeduktion auf unseren Straßen ist eine kostengünstig umsetzbare, sofort wirksame Maßnahme, die Österreichs Verkehrssektor im Klimaschutz mit 10% CO2-Einsparung endlich an den Start bringt.
Neben viel Geld erspart uns die Maßnahme auch unendliches Leid, denn dadurch kann etwa jeder 6. Unfall, jede(r) 5. Verletzte und jedes 4. Todesopfer im Straßenverkehr vermieden werden.
Führende Verkehrsexpert:innen haben dies und zahlreiche weitere positive Effekte nachgewiesen, die uns allen zugutekommen (www.tempolimit-jetzt.at).
Wir (www.verkehrswende.at/tempo-senken/#wir) unterstützen deren Initiative und fordern Sie dazu auf,

  1. die Regelgeschwindigkeit innerorts auf 30 km/h zu senken,
  2. die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen auf 100 km/h und auf den übrigen Freilandstraßen auf 80 km/h zu senken, und
  3. die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen.

Reason

Gleiten statt hetzen: zeitgemäßer denn je
Temporeduktion im motorisierten Straßenverkehr ist die effektivste Einzelmaßnahme, um die Treibhausgasemission im Verkehrssektor einzudämmen.
Verringerte Geschwindigkeiten bringen uns allen aber noch viel mehr:

  • sicherere, kindergerechtere Siedlungsräume und Verkehrsflächen,
  • ein ruhigeres, attraktiveres Lebens- und Wohnumfeld,
  • eine sauberere Umwelt und
  • ein längeres gesundes Leben.

Derzeit macht Österreichs Verkehrssektor mit einer Zunahme der CO2-Emissionen von 57% seit 1990 alle anderen Einsparungen zunichte.
Dabei ist die überwiegende Bevölkerungsmehrheit längst bereit, einen persönlichen Beitrag im Klimaschutz zu leisten. Von der Politik erwarten sich diese Menschen, wirksame Maßnahmen auch tatsächlich zu ergreifen.
Geld und Energie sparen
Bundesweit verringern sich im Straßenverkehr mit der geforderten Temporeduktion der Spritverbrauch und die Treibhausgasemissionen um 10%. Diese Energie- und CO2-Einsparung erfordert bei gleichzeitiger Sicherstellung der Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs verbindlich aufeinander abgestimmte Geschwindigkeiten aller Verkehrsteilnehmenden.
Besonders herausragend ist das Einsparungspotential bei hohem Tempo. Der ÖAMTC hat im Praxistest bei einer Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h im Vergleich zu 130 km/h je nach Fahrzeugtyp eine Verbrauchsreduktion im Bereich von 20 bis 29% festgestellt.
Gesundheit schützen
Gemittelt über die gesamte PKW-Fahrzeugflotte in Österreich bedeutet eine solche Temporeduktion von konstant 130 auf 100 km/h 23% weniger CO2, 34% weniger Feinstaubbelastung samt Reifenabrieb und 50% weniger Stickoxide.
Überbordende Schadstoffbelastung verursacht in Europa 10% aller Krebserkrankungen, umgelegt auf Österreich sind das jährlich etwa 5.400 Krebsfälle und 2.600 Krebstote. In Gebieten mit starker Straßenverkehrsbelastung zeigen sogar Kinder Frühzeichen für Alzheimer, Parkinson und weitere neurodegenerative Erkrankungen.
Die Temporeduktion verringert Schadstoffemission deutlich und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Schutz von Leben und Gesundheit.
Zur Ruhe kommen
Verkehrslärm stellt lt. WHO nach den Schadstoffbelastungen das zweitgrößte umweltbedingte Gesundheitsrisiko dar. Dieser liegt in Österreich vielerorts weit über den von der WHO empfohlenen Grenzwerten. Neben Schwerhörigkeit erhöht Straßenverkehrslärm auch das Risiko für Herzinfarkte und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schlafstörungen, Stress und Tinnitus.
Eine Temporeduktion ermöglicht die dringend erforderliche Lärmeindämmung entlang aller Straßen, wobei Tempo 30 im Ortsgebiet eine besonders deutliche Entlastung bringt.
Unfälle vermeiden – Leben retten
Jährlich sterben in Österreich bei insgesamt ca. 35.000 Unfällen etwa 400 Menschen im Straßenverkehr, ca. 45.000 Menschen werden verletzt. Künftiges Tempo 30/80/100 bedeutet etwa 15% (5.500) weniger Unfälle, 19% (8.600) weniger Verletzte und 28% (120) weniger Verkehrstote pro Jahr.
Gesamtgesellschaftlicher Nutzen
Wie Wissenschaft, Umweltbundesamt und andere Organisationen darlegen, ist die einheitliche und verbindliche Temporeduktion auf Österreichs Straßen von eminenter Bedeutung, um

  • Österreich endlich auf Klimakurs zu bringen
  • unsere Städte, Siedlungsräume und Regionen attraktiver zu machen
  • das Leben und die Gesundheit von Menschen zu schützen

Die Politik ist gefordert, das Tempo auf Österreichs Straßen zu senken, um das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und um die Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen zu bewahren.
Text mit Diagrammen, Quellenangaben und Verweisen: www.verkehrswende.at/tempo-senken/

Thank you for your support, Verkehrswende.at from St. Pölten
Question to the initiator

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News

Auch die Leistungsfähigkeit der Straßen steigt dadurch wesentlich. Vor allem die Tempolimits im Ort und auf B und L Straßen geben den nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern, die diese Straßen per Gesetz auch nutzen dürfen mehr Überlebenschancen. Die Entwurfsgeschwindigkeiten im Straßenbau müssen ebenfalls reduziert werden. Straßen sollen nicht aussehen, als könnte man dort wesentlich schneller fahren. Daher auch: Mehr Alleen, Mehr Kurven, Mehr Engstellen. Mehr Kreuzungen mit Rechtsregel.

Hat jemals jemand berechnet, wieviel CO2 eingespart wird, würden sich die aktuellen Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten bzw besser kontrolliert? Nachdem der Energieverbrauch quadratisch mit der Geschwindigkeit ansteigt, könnte mMn viel CO2 eingespart werden, wenn u.a. Sprinter & Co die Begrenzungen weinhalten würden. Meine Erfahrung: Fahre ich mir 130 auf der Autobahn werde ich vor allem von Dienstfahrzeugen (Firmenaufschrift) mit rel großem V-unterschied überholt. mfg

Why people sign

Ich wohne in einer 30ger Zone. Leider halten sich die meisten AutofahrerInnen nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung. Wären sie es gewohnt in der ganzen Stadt 30 zu fahren gäbe es dieses Problem nicht.

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