Region: Vienna
Environment

Stoppt das Stadtentwicklungsgebiet Erzherzog-Karl-Straße Süd

Petition is directed to
Gemeinde Wien, Bund
410 Supporters 386 in Vienna
77% from 500 for quorum
  1. Launched September 2021
  2. Time remaining > 9 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

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Zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und der Langobardenstraße soll im Bereich der Querung der U2 in den nächsten Jahren ein neuer Stadtteil mit Wohnhäusern von bis zu 10 oberirdischen Geschoßen errichtet und dafür Gärtnerei-Betriebe geopfert werden. Das muss aus Versorgungs- und Naturschutzgründen unbedingt vermieden werden.

Reason

Angesichts der zunehmenden Versiegelung von österreichischen Agrar- und Naturflächen stellt sich die Frage, ob es wirklich zielführend ist, weitere Grünflächen mit wertvollem humusreichem Boden für Wohnbauten zu opfern, anstatt bestehende ungenutzte bereits bebaute Flächen zu revitalisieren. Für die Beibehaltung der Grünfläche zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und Langobardenstraße sprechen mehrere Gründe:

1. Wenn immer mehr Gärtnereien in Wien verschwinden (siehe Beispiel Gärtnerei Ganger, die ebenfalls von einer Schließung bedroht ist), kann immer weniger Gemüse auf Wiener Stadtgebiet angebaut werden. Je weniger Gemüse angebaut werden kann, desto mehr müssen wir importieren. Je mehr wir von außen einführen, desto mehr Verkehr entsteht. Es muss unbedingt die Versorgung der Wiener Bevölkerung durch Wiener Gemüse im Eigenanbau gewährleistet bleiben.

2. Zunehmende Versiegelung des Bodens bedeutet angesichts der immer heftiger werdenden klimatischen Auswirkungen (Stichwort Klimawandel), dass weniger Regen aufgenommen werden kann und häufiger stärkere Überflutungen auftreten.

3. Zwischen den Anbauflächen der Gärtnereien im oben genannten Bereich Erzherzog-Karl-Straße/Langobardenstraße hat sich ein Biotop gebildet, in dem Füchse, Fasane, Marder, Igel, Wechselkröten (stehen auf der Roten Liste), Turmfalken, Fledermäuse und unzählige Vogelarten ihre Heimat gefunden haben. Dieser Kleinstleberaum für die zum Teil gefährdeten Tiere muss unbedingt erhalten bleiben.

Die Unterzeichnenden fordern den sofortigen Stopp des Projekts Erzherzog-Karl-Straße Süd zugunsten des Erhalts einer wertvollen Grünzone inmitten eines bereits bestehenden Wohngebietes, sowie die Schaffung eines Gesetzes, das die zügellose Versiegelung der österreichischen Landschaft verhindert.

Zum geplanten Projekt Erzherzog-Karl-Straße Süd siehe folgenden Link: https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/erzherzog-karl-strasse-sued/details.html.

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News

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Why people sign

on 10 Jun 2022

Ich bin gebürtige Stadlauerin. Mein Herz blutet, wenn ich diese hirnlosen verbauungen und Versiegelungen sehe

on 21 Apr 2022

Um den Betonwahnsinn und der Spekulation Einhalt zu gebieten

on 17 Apr 2022

es ist jetzt schon zu viel zugebaut, es braucht nicht noch mehr beton in der stadt

on 11 Apr 2022

Erhalzung der Artenvielfalt, Stopp der Bodenversiegelungen, Leerstand von Wohnungsraum zuerst prüfen, lebenswichtige Anbauflächen erhalten - siehe Lebensmittelkrise wegen Ukrainekrieg, Gärtnereien wiederbeleben oder erhalten - Nahversorger werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen - siehe Energiekrise usw usw

on 10 Apr 2022

Es wird immer mehr zubetoniert, die Grünflächen und Nahversorger ! verschwinden. Der Grüngürtel, der sicher auch sehr wichtig ist, wird an den Stadtrand verdrängt, wo ebenso auch Einkaufstempel entstehen, die wiederum mehr Verkehr anziehen (Umweltschutz !!! )
Doch wegen der durch den Klimawandel entstandenen Trockenheit braucht es gerade und vor allem IN der Stadt Grünflächen , die natürliche Feuchgkeitsspender sind.
In der Werbung heisst es zurück zum Ursprung, wo bitte wird das in der wr.staftplanung berücksichtigt, wenn immer mehr Gärtnereien, Nahversorger verschwinden müssen.

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