In der finalen Phase der Planungen des Projekts RHESI steht die Gemeinde Koblach im Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen. Die Gegner des Projekts sehen die Notwendigkeit für die Ausweitung des Rheins und die landschaftlichen Veränderungen, um den Schutz vor Hochwasser in Koblach und allen anderen Rhein-Gemeinden auf Dauer zu gewährleisten, nicht gegeben. Trotz Infoveranstaltungen der Gemeinde und der Projektleitung konnte ein Teil der Bevölkerung nicht für das Projekt gewonnen werden.

Die Nutzungsberechtigten in Koblach stimmten am 6. Februar 2018 mit 32 zu 90 mit "NEIN" zu RHESI. Das sind 1,8% der Bevölkerung (Stand 31.Dezember 2017: 4786 Einwohner; Quelle: Gemeinde Koblach), die über die Entwicklung der Gemeinde abgestimmt haben und damit politischen Druck auf die Gemeindevertretung ausüben.

Die "Nicht-Nutzungsberechtigten" Einwohner der Gemeinde wurden nicht befragt. Diese Online-Petition soll den restlichen 98% der Bevölkerung Koblachs sowie allen anderen direkt Betroffenen dienen, Ihre Unterstützung zum Projekt-RHESI zu zeigen. Damit soll der Gemeindevetretung gezeigt werden, dass ein großer Teil Koblachs hinter dem Projekt steht.

Links: - vorarlberg.orf.at/news/stories/2894061/ - koblach.at/buergerservice/ortsportrait/koblach-in-zahlen

Begründung

Aufgrund der Lage Koblachs war und ist die Gefahr von Hochwasser stets präsent. Deshalb sind weitreichende und nachhaltige Projekte von großer Wichtigkeit. Es muss dafür gesorgt werden, die in den Rahmenbedingungen möglichen Vorkehrungen zu treffen und durchzuführen. Da hinter diesem Projekt bereits jahrelange, gewissenhafte Vorbereitungen und Planungen stecken sollten, meiner Meinung nach die Bürger und besonders die politisch Verantwortlichen den Experten vertrauen, diesen jegliche Unterstützung leisten und nicht von der jetzigen Projektplanung abweichen. Schließlich geht es darum, die Sicherheit der Gemeinde und deren Bewohner sowie allen weiteren Gemeinden flussabwärts auch für kommende Generationen zu gewährleisten.

Des weiteren kann sich an der Frutzmündung und am Rhein nach Ende des Projekts ein natürliches und ökologisches Gebiet entwickeln. Die Umwandlung des Rheinvorlandes, eines durch den Menschen regulierten Flusses, zu renaturierten Flächen ermöglicht es Flora und Fauna sich nahezu ungestört zu verbreiten. Damit wird in der Gemeinde ein weiteres landschaftlich schönes Erholungsgebiet gewonnen. Angesichts früherer Unternehmungen zur Renaturierung (Koblacher Kanal) kann dies nur im Sinne Koblachs sein. Im Ortsportrait auf der Gemeindehomepage werden das Rheinvorland und die Frutz explizit als Naherholungsgebiete erwähnt. Mit der Umsetzung des RHESI-Projekt würden jene dadurch noch mehr an Bedeutung zunehmen.

Weiterführende Links: - www.rhesi.org - www.rhesi.org/fileadmin/documents/pressetexte/RHESI_RHESI_Folder_Koblach_eF.pdf

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Nikolaus Rothmund aus Koblach
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Neuigkeiten

Pro

Es kann und darf nicht sein, dass ein Jahrhundertprojekt wie Rhesi von wenigen Nutzungsberechtigten zu Fall gebracht wird. Nach mehrjährigen Planungen und starkem Entgegenkommen gegenüber den Nutzungsberechtigten versuchen diese, die Chance zu verhindern, dass im Rahmen der Optimierung des Hochwasserschutzes eine ökologische Verbesserung des (derzeit ökologisch toten) Alpenrheins stattfindet. Mit gefährlichem Halbwissen und Unwahrheiten demonstrieren einige wenige Koblacher, dass sie denselben manipulativen gepflogenheiten unterliegen, die Trump und den Brexit möglich gemacht haben.

Contra

Wie verhält es sich nach dem Rhesi bau mit dem Grundwasserspiegel ? Wird hier ein zweites Göfis schildried gezüchtet ? Wo fährt der Schwerverkehr ? Ich finde diese Petition mehr als lächerlich da leute aus Deutschland unterschreiben die vermutlich nicht mal wissen wo Koblach liegt. Solange Koblacher durch Herrn Mähr (VN 16.02.2018) der zwangsenteignung bedroht werden, werde ich dagegen stimmen .