Die LASK GmbH will direkt am „Tagerfeld“, nur 50 Meter vom Süd-Ost-Ufer des Pichlingersees ein insgesamt 20 Hektar große Stadion für 19.500 Fußballfans errichten. Bis 2022 soll dieses fertig gestellt werden. Teil der riesigen Anlage wären mehreren Trainingsplätze und ein Parkplatz mit rund 3.500 Stellplätzen.

Dieser Plan steht im kompletten Widerspruch zum größten und wichtigsten Naherholungsgebiet, dem Pichlinger See. Dort suchen vor allem am Wochenende zehntausende LinzerInnen und OberösterreicherInnen Erholung und Ruhe. Ein Stadion würde diesen Ort der Ruhe und Erholung unwiederbringlich zerstören.

Gemeinsam können wir es schaffen!!! RETTEN WIR DEN PICHLINGERSEE!!!

Auf dieser Facebook Seite finden sie zahlreiche Informationen über alternative Standorte und Aspekte der Flächenwidmung:

www.facebook.com/pichlingersee/

Begründung

Das gesamte Gebiet ist im örtlichen Entwicklungsplan von Linz (ÖEK, 2013 beschlossen, bis 2023 gültig) als wichtigstes Naherholungsgebiet der Stadt festgeschrieben. Zusätzlich sind die Grundstücke im Flächenwidmungsplan der Stadt als Grünland gewidmet und durch die Raumplanung als regionaler Grünzug definiert. Auf Wunsch der LASK-GmbH müssten all diese Verordnungen und Gesetze geändert werden! Eine derartige Anlassplanung für ein privates Stadion ist abzulehnen.

Der Standort ist öffentlich denkbar schlecht angebunden. Am Rande des Zentralraums, wäre das Stadion de facto nur mit dem Auto erreichbar. Das schafft noch mehr Verkehr in einer sowieso schon überlasteten Gegend. Die schlechte öffentliche Anbindung ist auch schlecht für die Fans. Eine Verbesserung der öffentlichen Anbindung ist in den nächsten 20 Jahren nicht zu erwarten. Die kolportierte P&R Anlage, die laut LASK hier entstehen könnte, entbehrt jeder realistischen Grundlage, weil keine leistungsfähige öffentliche Anbindung besteht.

Das geplante Stadion der LASK-GmbH ist keine Sportstätte, sondern eine kommerzielle Wettkampfstätte. Mit dem Stadion würde kein Breitensport und öffentliches Interesse gefördert werden, sondern in erster Linie eine kommerzielle Liga bzw. der private LASK und dessen Geschäfte und dessen privater Gewinn.

Fans sind für den Fußball wichtig. Keine Frage. Leider gibt es aber bei Fussballspielen (es genügt hierfür die täglichen Nachrichten zu lesen) zu viele negative Begleiterscheinungen. Müll, Konflikte, Verkehr und Lärm stehen im Widerspruch zum Naherholungsgebiet.

Österreich und Oberösterreich sind im europäischen Vergleich Spitzenreiter in der Vernichtung von Ackerboden. Dieser Boden ist unwiederbringlich. Täglich werden – meist unnötig - in Österreich 20 Hektar Land versiegelt. Die Hagelversicherung weisst konsequent darauf hin. www.hagel.at/initiativen/bodenverbrauch/ Auch Politiker sprechen in ihren Sonntagsreden gerne davon. Das LASK-Stadion auf die grüne Wiese, ohne öffentliche Anbindung, ohne irgendeiner Art von Infrastruktur ist daher abzulehnen.

Es gibt zahlreiche alternative, weit besser geeignete Standorte. Der gesamte oberösterreichische Zentralraum kommt dafür in Frage. Standorte in unmittelbarer Umgebung der Plus City, des Haid-Centers (IKEA) oder bei der ehemaligen UNO-Shopping haben alle gemeinsam, dass die gesamte Infrastruktur, Parkhäuser und öffentliche Anbindung bereits vorhanden ist.

Das private LASK-Stadion ist ein Hochrisikoprojekt. Der LASK kann jederzeit absteigen, in Konkurs schlittern (bereits mehrmals erfolgt) oder die enormen laufenden Kosten einer mit fast 20.000 Plätzen weit überdimensionierten Wettkampfarena nicht stemmen. Das Klagenfurter Stadion ist eines von vielen Beispielen in Europa, das bereits ein paar Jahre nach Errichtung eine Ruine ist und von der öffentlichen Hand finanziert werden muss.

Abgesehen von den horrenden laufenden Kosten erfordert das private LASK-Stadion schon bei der Errichtung enorme Zuschüsse durch die öffentliche Hand. Von kolportierten 45 Mio € Errichtungskosten soll rund die Hälfte von Stadt und Land kommen. Linz hat aber – in Anbetracht von rund zwei Milliarden € Schulden und einer verheerenden Verkehrssituation – wohl andere Prioritäten zu setzen als die großzügige Förderung von private Fussballstadien. Neben diesen Subventionen kämen nebenbei noch Kosten in Millionenhöhe für Anschlüsse und Infrastruktur auf die Stadt zu.

Link DORIS Flächenwidmung und Raumplanung: www.doris.at/viewer/(S(mfyivnrcvzm2cx33gmxnrvao))/init.aspx?ks=alk&karte=flaewi&logo=doris&project=dwBnAHUAXwBlADgAMQA3ADkAZQA3ADgAYwAxAGIAZQA0ADMAMABjADgANAA4ADYANAAyAGYAZAA0AGYAMwA3AGYAOQAzAGIAXABGAEwA5AB3AGkAIABQAGkAYwBoAGwAaQBuAGcAZQByAHMAZQBlAA%3D%3D&redliningid=2npq2d02g0arnktfdui2d4nm&fbclid=IwAR0PK5dDkf1WzaqO8qn5BUrqQyAJw8bx-Y9pNJlLFizaZl_6vds-G9DYFpM

Link Örtliches Entwicklungskonzept (ab Seite 45): www.linz.at/images/z_u_m_gruenland_internet.pdf

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Armin Kraml aus Linz
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Neuigkeiten

Pro

Das ist doch klar. Der Pichlingersee ist das Naherholungsgebiet für die Linzer, die es sich nicht leisten können, an die Salzkammergutseen zum Baden zu fahren. Zum Unterschied von denen, die das LASK-Stadion hier bauen wollen. Einige von ihnen haben sicher einen Grund am Atter- oder Traunsee. Sie wollen diesen Badegästen hier, mit Lärm und hunderten Fahrzeugen die Erholung vermiesen. Warum geht man nicht ins Linzer Stadion? Weil dort oben, nebenan einige der prominenten Geldgeber des LASK wohnen? Wir haben mit der Aktion "Rettet den Pichlingersee" 5 jahrelang erfolgreich gekämpft!!

Contra

Ein Stadion mitten im besten Wohngebiet ohne direkte öffentliche Verkehrsanbindung ist meines Erachtens heutzutage fehl am Platz. Einerseits liegen hier öffentliche Flächen brach, die für Wohnraum (zugegeben auch exclusiven) genutzt werden können. Und solange die Begleitung durch die Executive wegen randalierender "Fans" Standard ist, ist eine Auslagerung aus der Stadt nur von Vorteil, weil weniger Schaden angerichtet werden kann, und die Kanalisierung der Fanhorden leichter vonstatten ginge. ABER: es muss ja nicht unbedingt das Gelände beim Pichlingersee sein!

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 9 Std.

    Erhaltung des Naherholungsgebietes

  • vor 14 Std.

    Fruchtbarer Boden wird zerstört!!!

  • vor 1 Tag

    Ich leite 30 Jugendliche einer Pfadfindergruppe in Ebelsberg und meine Jugendlichen und ich verlieren so den wesentlichen Aspekt der Ruhe dieser Gegend, der für Jugendliche notwendig für ihre Entwicklung ist.

  • vor 7 Tagen

    wegen dem Klimawandel. Hier können wir aktiv gegensteuern

  • vor 7 Tagen

    Ökologisch ist dieses Vorhaben ein Wahnsinn

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