In Hellmonsödt/Oberaigen soll ein FIS-zertifiziertes Zentrum für Sommer- und Winterbiathlon mit Schießstätte und Eventstadion erbaut werden. Durch die unzumutbaren Auswirkungen für die Natur, den Lebensraum für Wildtiere und Raubvögel und die Anrainer muss dieser Bau verhindert werden.

Begründung

Durch die Errichtung einer Sportstätte für Sommer- und Winterbiathlon mit Schießstätte (letztlich 30 Schießstände) werden die Anrainer einer unzumutbaren Lärmbelastung durch den Schusslärm, das Eventstadion mit Beschallungsanlage, die Beschneiungsanlage mit 6-8 Schneekanonen im Winter und die tägliche Verkehrlawine auf den schmalen Güter- und Waldwegen ausgesetzt, die Natur zerstört und das Wild und die dort vorkommenden Raubvögel und Nachtvögel vertrieben.

Die Drainagierungen für den Beschneiungsteich und die massive Flächenversiegelung durch die Bau- und Asphaltierungsarbeiten führen zu einer Austrocknung des Gebiets und damit der Hausbrunnen und des Feuchtbiotops im Wald. . Große Flächen des Waldes wurden und werden noch gerodet werden, eine beinahe 10 m breite Rollerskaterbahn soll sich durch die Landschaft ziehen und der eingetragene Wildkorridor für das Wild unpassierbar gemacht werden. Zusätzlich wird eine flächendeckende Flutlichtanlage für weitere Irritierung des Wildes und der Pferde im angrenzenden Reitbetrieb sorgen.

Das Ganze soll 6 Millionen an Steuergeldern verschlingen, die notwendigen Kanal- und Straßenbauten und die Neben- und Erhaltungskosten noch gar nicht eingerechnet. Geld, das im Land an allen Ecken und Enden fehlt (Kindergärten, Seniorenheime, Freibäder, Gesundheitsversorgung, Sozialprojekte usw.). Schöneben am Hochficht, das durch das Langlaufzentrum bereits über die notwendige Infrastruktur verfügt, hat sich schon mehrfach um ein Biathlonzentrum beworben und es könnte dort wesentlich kostengünstiger erbaut werden. Oberaigen bei Hellmonsödt ist der falsche und ökologisch nicht vertretbare Standort!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Gabriele Köglberger aus Hellmonsödt
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Pro

Die NordicArena wurde im Dez2015 v Sonnberger GR abgelehnt. Nun soll der TAGTÄGLICHE massive Verkehr insb. wieder die Bürger der Gem. Sonnberg i.Mkr. besonders hart treffen, weil die Wohngebiete durchgehend direkt an die Güterwege angrenzen. Über Sonnberg soll nun sogar ein Hauptzubringer geführt werden. Noch dazu soll das Stadion an die Gemeindegrenze an ein Sonnberger Wohngebiet (Widmungskonflikt!) herangebaut werden. Derselbe Betreiber Gastro Raml taucht nun ein 2. Mal hier auf. Was ist das für ein Demokratie-Verständnis, Hr.Dr.Strugl? Der absolut falsche Standort auf 750m in Wohngemeinden.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterscheiben

  • vor 1 Tag

    Naturschutz

  • vor 1 Tag

    Naturschutz

  • vor 3 Tagen

    Derartige Projekte entstehen aus rein wirtschaftlichem Kalkül und meist profitieren wenige davon. Es wird in der Regel keine Rücksicht auf Menschen genommen, die in unmittelbarer Nähe mit Lärm und vielen anderen belastenden Faktoren leben müssen. Zudem wird weiterer wertvoller Boden "zubetoniert". Die Betreibung einer Beschneiungsanlage, Kunstschnee usw. schädigen die Umwelt. Lasst das Mühlviertel in ihrer sanften Ursprünglichkeit, zerstoert es nicht.

  • Ernst Gansinger Engerwitzdorf

    vor 8 Tagen

    Zu viel Zerstörung und Beeinträchtigung von Lebensräumen, um einer Eventgesinnung zu dienen, statt Verantwortung für Nachhaltigkeit politisch umzusetzen

  • Dr. Alfred Lichtblau Klosterneuburg

    vor 9 Tagen

    Kosten, Umwelt

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