Wir sagen nein zur Errichtung einer Deponie für “Bodenaushub und Baurestmassen” im Bereich der Ruine Vellenberg

Begründung

Die Fakten in Kürze:

400.000 m3 aktuell nicht näher definiertes Aushubmateria bedeuten rund 80.000 LKW-Fahrten. Die Fülldauer ist mit 20 - 25 Jahre angegeben. Der Spazier- und Rodelweg zwischen Völs und Götzens wird damit für 1/4 Jhd. unbrauchbar. Durch die Entladung auf der Deponie kommt es zu einer erhöhten Feinstaubbelastung. Zusätzlich ist mit einem erhöhten Lärm- und Verkehrsaufkommen (Götznerstraße) zu rechnen. Durch die Zerstörung des Objektschutzwaldes besteht die Gefahr von Bodenabschwemmungen, Geröllbildung und Hangrutschungen. Wohnhäuser und Quellschutzgebiete befinden sich weniger als 200 Meter entfernt. Weitere Informationen: bezirk-ibkland.gruene.at/gemeindegruppen/voels/voelser-gruene-fahrplan-2018.pdf

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Völser Grüne aus Völs
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Neuigkeiten

  • Liebe UnterstützerInnen unserer Petition,

    danke, dass ihr so zahlreich unsere Petition gegen die geplante Deponie für Baurestmassen und Bodenaushub in Völs/Götzens (Vellenberg) unterschrieben habt. Wir möchten euch jetzt einen aktuellen Status geben und euch weiterhin um Unterstützung bitten.

    Die Verträge für die Nutzung der betroffenen Grundstücke im Bereich Vellenberg wurden von den Bundesforsten, der Gemeinde Völs bzw. der Grundeigentümer für die Zufahrt der Deponie unterzeichnet. Diese Verträge räumen den Betreibern weiträumige Rechte zur Nutzung ein. (Aufbau von Maschinen und Betankungsanlagen, Verlegung von Wasserwegen und Spazierwegen, …)
    In der Zwischenzeit haben sich die Gemeinderatsfraktionen Völser Grüne, Franz Köfel und Team (Völs) und Götzens bewegen zusammengeschlossen und kämpfen gemeinsam gegen das Deponie-Vorhaben.

    Für die tatsächliche Umsetzung der Deponie steht noch das abfallrechtliche Verfahren beim Land Tirol aus. Hier werden dann die eigentlichen Ausmaße und Gegebenheiten der Deponie bestimmt und beschlossen. Ab dem Zeitpunkt, ab dem die Betreiber dieses Verfahren einreichen, besteht für Betroffene (nicht nur direkte AnrainerInnen) die Möglichkeit Parteistellung zu beantragen, um ihre Interessen im Verfahren wahrzunehmen. Im Moment ist das aus unserer Sicht die beste Möglichkeit, die Größe und die Bewirtschaftungsform der Deponie zu beeinflussen. Natürlich werden wir auch eure 600 Unterschriften gegen die Deponie in das Verfahren mit einbringen.
    Wie könnt ihr unterstützen: Einerseits werden wir euch natürlich sofort informieren, wenn das Verfahren eingereicht wurde. Andererseits bereiten wir einen Antrag auf Parteistellung und Einsprüche für BewohnerInnen von Völs und Götzens vor. Da wir ab Beginn des Verfahrens nur begrenzt Zeit haben die Anträge einzubringen, möchten wir uns im Vorfeld gerne koordinieren und eine Liste an interessierten Personen aufbauen. Es macht aber nur Sinn, dass Personen die direkt von der Deponie betroffen sind, also meistens AnwohnerInnen aus den Gebieten Bauhof, Rotental und Greidfeld in Völs oder Vellenberg in Götzens Parteistellung beantragen.

    Wer Interesse hat Parteistellung zu beantragen, soll sich bitte mit einem kurzen Mail unter deponievellenberg@outlook.com melden – Danke!

    Unsere sonstigen Tätigkeiten:

    • Inzwischen haben wir eine weitere Presseaussendung versendet in der wir ua. auf die mehr als 600 Unterschriften gegen die Deponie hingewiesen haben. www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge/lokales/ueber-600-unterschriften-gegen-deponie-vellenberg-d2483565.html - www.tt.com/politik/landespolitik/14226008-91/widerstand-gegen-geplante-aushubdeponie-in-gnadenwald.csp (Zu finden nach dem Bericht über die Deponie in Gnadenwald)
    • Verfassen eines offenen Briefs an die Bundesforste erstellen mit Bezug auf die Deponie
    • Leserbriefe in der Tiroler Tagezeitung von engagierten Bürgerinnen (siehe Anhang)
    • Wir versuchen noch den Betreiber dazu zu bewegen seine Pläne in den Gemeinderäten von Völs und Götzens im Detail vorzustellen.

    Danke für eure Hilfe
    Die Völser Grünen

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

da ich leider auf ein Pro Argument nicht mit Contra antworten kann ein neues Contra: 1. Diese Petition stammt nicht von direkt betroffenen, sondern von einer politischen Partei. Dieser ist die Ausarbeitung einer sinnvollen Alternative durchaus zuzumuten. 2. einem solchen Problem ist nicht Landesweit beizukommen, da Bodenaushub bei jedem Bauprojekt regional anfällt. Als Vergleich: ein Haus mit 25x25m Grundfläche 1800m³ Bodenaushub. Da in dieser Region einige Neubauprojekte gestartet wurden (ja auch du mein Völs) dann muss der Aushub irgendwo hin.