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Bundesministerium für Soziale, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, alle Krankenanstalten mit Geburtsstationen, Hr. Bundeskanzler Kurz
In Zeiten des Coronavirus sind Hygienemaßnahmen und -vorschriften, vor allem in Krankenhäusern, zum Schutz der Mitarbeiter und Patienten unabdingbar. Das ist verständlich, so zum Beispiel auch, dass keine oder nur mehr sehr eingeschränkt Besuche auf der Wochenbettstation erlaubt sind, was zu verkraften ist.
Was jedoch zurzeit passiert ist, dass es sich in die Richtung entwickelt, dass die Begleitperson nur mehr die letzten 15 Minuten der Geburt mit dabei sein darf, was seelische Grausamkeit ist, die jeglicher schlüssigen Grundlage entbehrt (Stichwort "gemeinsamer Haushalt").
Die längste und für den Geburtsverlauf maßgeblich entscheidende Phase ist die Eröffnungsphase, die für gewöhnlich mehrere Stunden dauert. Stunden, in welchen die Frauen nicht durchgängig von (ihnen zumeist fremden) Hebammen betreut werden können (wegen Personalmangel), sondern mit ihren Wehen, Ängsten und Sorgen alleine gelassen sind.
Wir wollen zumindest eine Begleitperson durchgängig mit bei der Geburt dabei haben!
- als emotionale Unterstützung, die Kraft, Halt, Sicherheit und Vertrauen gibt
- als „Sprachrohr“ gerade in Situationen, in denen die Gebärende sich selber vorübergehend nicht äußern kann
- für eine gute Vater-Kind-Bindung von Anfang an
- um einen entspannten und natürlichen Geburtsverlauf zu ermöglichen
- um Gebärenden und deren Partnern ein schönes und stärkendes Geburtserlebnis zu ermöglichen
- um Wochenbettdepressionen vorzubeugen
Պատճառ
Es ist vielfach erwiesen, dass das Gefühl von Sicherheit sowie eine geschützte Atmosphäre einen maßgeblichen Einfluss auf einen positiven Geburtsverlauf haben. So sind die durch Studien belegten Vorteile von durchgängiger, liebevoller Begleitung während der Geburt unter Anderem:
- Verkürzung der Wehenzeit
- Schmerz- und Entspannungsmittel sowie Periduralanästhesien (PDA) wurden seltener eingesetzt
- Weniger Komplikationen
- Geringerer Einsatz von wehenfördernden Mitteln
- Weniger Zangen- und Vakuumgeburten
- Weniger Kaiserschnitte
- Babys waren wacher und tranken besser an der Brust
- Stärkung der Paarbeziehung
Diese positiven Effekte beziehen sich auf die Begleitung einer Doula (nicht medizinische Geburtsbegleiterin) die in den allermeisten Fällen ZUSÄTZLICH zu einer vertrauten Begleitperson (meistens der Partner) mit dabei ist. Und jetzt wird sogar der Partner bzw. eine Begleitperson verboten. Um zu erkennen, dass das äußerst negative Auswirkungen auf die Gebärenden und die Geburtsverläufe hat, muss man weder Medizin, noch Psychologie studiert haben.
Bitte unterstütze auch Du diese Petition, denn Geburt geht uns alle etwas an und nur GEMEINSAM schaffen wir Geburtskultur!