Civil rights

Lärmschutz für den Schießplatz St.Pölten-Völtendorf

Petition is directed to
BM f. Verteidigung
1.603 Supporters
100% achieved 1.600 for collection target
  1. Launched September 2019
  2. Time remaining 6 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name, age and location and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

Seit Herbst 2017 ist die Bevölkerung im Süden St.Pöltens von Spratzern, Völtendorf, Hart, St.Georgen bis hinüber nach Stattersdorf und Harland durch den intensiven Betrieb am Schießplatz Völtendorf massiv belastet. Um auf die große Zahl der Betroffenen aufmerksam zu machen, haben wir diese Unterschriftenaktion gestartet. Die online-Petition ergänzen wir auch mit der Sammlung von Unterschriften am Papier.

Der Schießplatz Völtendorf wurde in den letzten Jahrzehnten kaum genutzt. Nach der Schließung vieler anderer Schießanlagen in den letzten Jahren nutzen den St.Pöltener Platz nun Bundesheer, Militärpolizei, HSV, verschiedene Einheiten der Polizei und die Polizeischule nahezu täglich, oft auch abends, manchmal bis 22.00 Uhr, auch in bereits tiefer Dunkelheit. Zusätzlich ist am Wochenende regelmäßig Betrieb, praktisch zu jeder Tageszeit, egal, ob an Feiertagen, Samstagen oder Sonntagen.

Wir sind ausdrücklich nicht gegen den Schießplatz, sondern befürworten die gute Ausbildung von Bundesheer und Polizei. Allerdings meinen wir, dass der Platz nicht nur technisch auf dem neuesten Stand sein sollte. Unabhängig von alten geltenden Bewilligungen bedarf es dringend eines modernen Lärmschutzes, umso mehr, da der Platz auch künftig intensiv genutzt werden wird.

Die Errichtung eines wirkungsvollen Lärmschutzes ist die einzige Möglichkeit, den Schall kurzfristig und wesentlich zu verringern. Ideal wäre z.B. die Errichtung einer Rasterdecke für offene Schießstätten, wie z.B. jene der Fa. Webra: webra-laermschutz.de/cms/de/produkte-service/schiesslaerm/haengeabsorber.php

Das Bundesheer sollte Einnahmen aus der Vermietung zweckgebunden verwenden. Darüber hinaus regen wir entsprechend der vielfältigen Interessenslage an, die Kosten für den Lärmschutz von Langwaffen- und Pistolenstand zwischen Bundesheer, Polizei, Stadt St.Pölten und Land NÖ aufzuteilen. Damit wären die Kosten relativiert und die Maßnahme dem Bundesheer als Eigentümer der Liegenschaft schmackhaft gemacht.

Durch die bisherigen Interventionen bei Verantwortlichen, Politik und Presse kommt bereits Bewegung in die Sache, wir werden unser Anliegen weiter betreiben.

Unser Ziel ist, dass alle Beteiligten an der Schaffung eines Lärmschutzes zusammenarbeiten, um der massiven Verschlechterung unserer Lebensqualität deutlich entgegenzuwirken.

Das Ergebnis der Unterschriftenaktion wird mit der Bitte um Schaffung eines effizienten Lärmschutzes an das BM f. Verteidigung übergeben. Hinsichtlich der Zusammenarbeit werden wir das Ergebnis auch an das BM f. Inneres, an das Land NÖ sowie die Stadt St.Pölten übermitteln.

Reason

Die lauten, knallenden und zischenden Schüsse gehen durch Mark und Bein, man erschrickt bei jedem Schuss und es gibt keine Zeiten, zu denen verlässlich Ruhe herrscht. Oft fühlen wir uns wie im Bürgerkrieg.

Das verursacht eine körperliche und mentale Stresssituation. Berufstätigen graut vor dem Urlaub, Senioren und in der Gegend Beschäftigte sind dauerbelastet. Kinder fragen, ob bei uns jetzt Krieg ist. Die ständige unbewusste Alarmbereitschaft ist auf Dauer gesundheitsschädlich. Darüber hinaus ist der Wert der Immobilien deutlich gemindert.

Ein wirklich effektiver Lärmschutz wäre für alle Beteiligten ein Gewinn:

• Für das Bundesheer, die Polizei und alle anderen Schützen, weil derzeit am Gelände das Tragen eines Gehörschutzes vorgeschrieben ist. Künftig könnte man sich außerhalb derer ungeschützt aufhalten. Zusätzlich wäre die ständige Beschäftigung mit dem Thema Lärmbelastung hinfällig.

• Für die Bevölkerung im gesamten Umkreis - wir fühlen uns in unserer Lebensqualität durch die gestiegene Nutzung stark beeinträchtigt, die naheliegenden Immobilien sind in ihrem Wert gemindert.

• Für die Spaziergänger, die das Naherholungsgebiet Brunnenfeld wieder nutzen könnten. „Früher sind wir dort gern spazieren gegangen, aber das ist nicht mehr möglich, man glaubt, man ist im Krieg“.

• Für Beschäftigte in den Betrieben, weil sie wieder in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen könnten.

• Für die Stadt St.Pölten und das Land NÖ, weil ein weiterer Schritt für eine lebenswerte Stadt St.Pölten gemacht wäre.

Vielen Dank für eure/Ihre Unterstützung!

Thank you for your support, Ursula Leonhartsberger-Schrott from St.Pölten
Question to the initiator

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News

  • Es geht ins Finale!

    on 02 Mar 2020

    In wenigen Wochen werden wir die Unterschriftenaktion beenden, noch ist Zeit, uns kräftig zu unterstützen!
    Nach wie vor sind wir unterwegs, um in den Siedlungen Menschen direkt anzusprechen, die Resonanz ist großartig! Kaum jemand weist uns ab, die Unterstützung liegt bei den direkt angesprochenen Menschen bei etwa 95 %. Das zeigt deutlich, wie groß unsere Belastung und wie wichtig unser Anliegen ist.
    Wo wir zu Hause niemanden antreffen, hinterlassen wir Folder mit der Bitte um die online-Unterschrift - daraufhin wünschen wir uns noch mehr Rückmeldung und Unterstützung.
    Bis 24. 03. ist noch Zeit zu unterschreiben, jede einzelne Unterschrift ist wichtig, dass wir Hilfe und den dringend notwendigen Lärmschutz bekommen !
    Vielen Dank für eure Unterstützung,... further

  • Wir sammeln weiter!

    on 30 Jan 2020

    Nachdem wir Mitte Dezember unser anfangs gesetztes Ziel von 1.000 Unterschriften erreicht hatten, haben wir uns in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel eine erholsame Pause gegönnt. Nun sammeln wir in den nächsten Wochen mit frischer Kraft weitere Unterschriften, um die lokale Wichtigkeit unseres Anliegens weiter zu untermauern.
    Auch wenn es auf Grund der umfangreichen Rodungen und Erdarbeiten am Kugelfang momentan eher ruhig ist, werden wir nicht nachlassen, um die Errichtung eines effektiven Lärmschutzes zu bitten, denn der nächste Sturm nach der Ruhe kommt bestimmt.
    An zwei Seiten des Pistolenstands wurde mit dem Material des Hanges ein Erdwall aufgeschüttet - der dient zwar der Sicherheit vor fehlgeleiteten Geschoßen, einen wirkungsvollen... further

Ich wohne in Harland und mich macht das echt zornig. Wir haben hier -> seit jeher die Autobahn ohne 100erbeschränkung wie in allen anderen Landeshauptstädten üblich -> die stark befahrene Bundesstraße -> Seit 2017 die Güterzugumfahrung (yea...) -> das Frequency, das wir uns NICHT ausgesucht haben vor der Haustüre, und zum Drüberstreuen diesen ADHS-Schussplatz. Es ist NIE Ruhe und ich finde, nun reicht es mal. Da war mir die stingerte Glanzstoff a Weu lieber.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • on 29 Jun 2020

    Weil ich als Einwohner von St. Georgen-Hart unmittelbar Leidtragender der permanenten Lärmbelästigung bin.

  • on 06 Mar 2020

    Ich will nur meine Ruhe; und weiters ist das Betreiben eines Schießplatzes so nahe an einem Siedlungsgebiet meiner Meinung nach ohne ausreichenden Lärmschutz unzumutbar

  • on 01 Mar 2020

    Weil mein hund jedesmal Panik kriegt wenn geschossen wird

  • on 01 Mar 2020

    Ruhe

  • Martina Zodl St. Pölten

    on 27 Feb 2020

    Knallerei speziell zu den Ruhephasen - Samstag, morgens bzw. abends - finde ich sehr störend.

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