Petition richtet sich an:
Österreichisches Parlament
Soziale Medien sind aus dem Alltag junger Menschen nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Studien, dass insbesondere Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren besonders anfällig für negative Auswirkungen wie Cybermobbing, Suchtverhalten, psychischen Druck, unrealistische Schönheitsideale und den Kontakt mit ungeeigneten Inhalten sind.
Derzeit gibt es kein einheitliches, gesetzlich geregeltes Mindestalter für die Nutzung von Social-Media-Plattformen. Altersbeschränkungen werden größtenteils den Plattformen selbst überlassen und sind in der Praxis leicht zu umgehen. Das reicht nicht aus, um Kinder wirksam zu schützen.
Wir fordern daher die Einführung eines gesetzlichen Mindestalters von 16 Jahren für die Nutzung von Social-Media-Plattformen, ergänzt durch:
- klare und verbindliche Alterskontrollen,
- strenge Sanktionen bei Verstößen durch Anbieter,
- sowie eine klare Verantwortung der Plattformbetreiber für den Schutz Minderjähriger.
Kinder und Jugendliche brauchen Schutzräume, um sich gesund zu entwickeln. Es ist Aufgabe des Staates, klare Regeln zu schaffen, wo wirtschaftliche Interessen großer Konzerne nicht ausreichen, um das Wohl junger Menschen zu gewährleisten.
Begründung
Als Elternteil/Betroffener erlebe ich täglich, wie soziale Medien das Leben junger Menschen beeinflussen. Schon viel zu junge Kinder sind auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat aktiv und verbringen dort mehrere Stunden täglich, oft ohne ausreichende Schutzmechanismen oder altersgerechte Kontrolle. Studien zeigen, dass intensive Nutzung von sozialen Medien bei Jugendlichen mit Problemen wie Schlafstörungen, Stress, Angst, geringem Selbstwertgefühl und Essstörungen verbunden ist – ganz besonders, wenn der Konsum problematisch wird oder exzessiv ist
Kinder müssen geschützt werden!