Region: Liezen
Health

JA zum Erhalt der Spitäler im Bezirk Liezen!

Petition is directed to
Steiermärkische Landesregierung, KAGes
822 Supporters 30 in Liezen
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  1. Launched May 2020
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  5. Decision

Die bestmögliche Gesundheitsversorgung ist ein Grundrecht, aber noch immer hält die steiermärkische Landesregierung unbeirrt an ihren „Reformplänen“ fest. Die Spitäler in Bad Aussee, Rottenmann und Schladming sind in Gefahr! Sie sollen auf eine Minimalversorgung reduziert oder sogar ganz geschlossen werden. Als Ersatz ist ein „Leitspital“ geplant, das jedoch in Summe mit deutlich geringeren Bettenkapazitäten auskommen muss. Eine Bedrohung für die ausreichende Gesundheitsversorgung jedes Einzelnen! Die Corona-Pandemie hat einmal mehr gezeigt, wie gefährlich derartige Zentralisierungs- und Kürzungspläne sind. Der Bezirk Liezen braucht kein „Leitspital“ um hunderte Millionen Euro. Es existieren drei gut funktionierende Krankenhäuser, die nicht nur lebensnotwendige Gesundheitsversorgung sondern auch wertvolle Arbeitsplätze in den jeweiligen Orten/Regionen bieten. Diese drei Spitäler sollten in vollem Umfang gerettet und jedes für sich in einer Spezialdisziplin aufgewertet werden!

Reason

Die Lehren der Zeit...

Der Blick auf unser öffentliches Gesundheitssystem hat sich durch die weltweite Corona-Pandemie verändert. Länder wie Italien, Spanien und Großbritannien waren von Corona besonders stark betroffen und mussten viele Tausende Todesopfer verzeichnen – unter anderem weil die jeweiligen Gesundheitssysteme im Laufe des letzten Jahrzehnts systematisch „heruntergefahren“ wurden, um die Effizienz zu erhöhen. Das führte dazu, dass viele Menschen starben, weil sie keine adäquate Behandlung bekommen konnten.

Genau dieses "systematische Herunterfahren" scheint leider im Bezirk Liezen der Plan zu sein. Reduktion der Spitalsstandorte von drei auf eins – damit einhergehend ergeben sich für potentielle Patienten folgende Probleme: 1. Weniger Betten 2. Weitere Wege 3. Schlechtere Versorgung 4. Keine „Puffer“ für außerordentliche Notsituationen

Corona sollte uns allen vor Augen geführt haben, wie falsch die Argumente vonseiten der Landes- und Bundespolitik und einiger „Experten“ in den vergangenen Jahren waren, mit denen versucht wurde, uns Bürgern eine Verschlechterung als eine Verbesserung zu verkaufen. Die Bewohner im Bezirk Liezen sind immer noch in Gefahr, Opfer dieser „Effizienz- und Zentralisierungsideologie“ zu werden. Drei funktionierende Spitalsstandorte (Bad Aussee, Rottenmann, Schladming) sollen zugunsten eines „Mini-Leitspitals“ in Stainach geschlossen werden. Obwohl man gerade überall beginnt umzudenken, hält man vonseiten der Landespolitik an diesen „Reformplänen“ fest. Die Umsetzung dieser Pläne würden bedeuten, dass: - die Anzahl der Akut- und Intensivbetten im Bezirk Liezen deutlich reduziert würde und die Bettenquote pro Einwohner, die bereits jetzt deutlich unter dem österreichischen Schnitt liegt, auf das Niveau von Ländern wie Italien und Großbritannien gesenkt würde. - ein solches „Leitspital“ bereits in normalen Zeiten weitgehend ausgelastet wäre und keinerlei Reserven für Gesundheitskrisen bestünden (z. B. größere Grippewellen). - es im flächenmäßig größten Bezirk Österreichs nur mehr ein einziges Krankenhaus gäbe. Die Mehrheit der Menschen hätte in Notfällen, in denen es oft auf einzelne Minuten ankommt, einen deutlich weiteren Anfahrtsweg auf den teilweise stark frequentierten Straßen unseres Bezirks. Dieses Problem würde sich bei winterlichen Straßenverhältnissen nocheinmal verschärfen. - sich die Politik bewusst über den demokratisch zum Ausdruck gebrachten Willen der einheimischen Bevölkerung hinwegsetzt. Bei der Volksbefragung im April letzten Jahres haben sich 67% der Menschen im Bezirk für einen Erhalt der drei Spitalsstandorte ausgesprochen. - ländliche Regionen wie unser Bezirk hinsichtlich der vorhandenen Infrastruktur noch mehr ins Hintertreffen geraten würden. Das Grundrecht auf die bestmögliche medizinische Versorgung muss für alle Menschen in unserem Land in gleichem Maße gelten!

Im Zuge der durch Corona verursachten zusätzlichen Löcher im Landesbudget ist sogar noch mit einer Verschärfung der oben genannten Probleme zu rechnen. Es ist zu befürchten, dass das „Leitspital“ noch kleiner und minimalistischer konzipiert wird, als es die jetzigen Pläne versprechen, um die horrenden Kosten des Neubaus in Stainach zu reduzieren.

Aus all diesen Gründen müssen wir jetzt handeln!

Mit gemeinsamem Kampfgeist und einer neuen Aufbruchsstimmung sollten wir uns gemeinsam gegen die Schließung unserer Spitäler wehren!

Setzen wir uns - unabhängig von der jeweiligen Parteipräferenz - gemeinsam für die Rettung unserer Spitäler ein!

Wir schlagen folgende Vorgehensweise vor: - Möglichst breiter Schulterschluss aller Verantwortungsträger des Bezirks Liezen. - Enge Vernetzung und Kooperation von Vertretern und Bürgerinitiativen aus allen betroffenen Gemeinden des Bezirks Liezen. - Entwicklung von Ideen und Vorschlägen für ein modernes und medizinisch fundiertes Zukunftskonzept für unsere Spitäler und unsere gesamte Region. - Gemeinsame Strategie und vehementes Auftreten gegenüber den Entscheidungsträgern in Graz.

JETZT UNTERZEICHNEN! Die gemeinsame Initiative zur Rettung unserer Spitäler wird vom DIALOG LEBENSWERTES ALTAUSSEE per sofort gestartet und soll unmittelbar nach der Gemeinderatswahl am 28.6. intensiviert werden. Die Laufzeit wird mit ca. 3 Monaten festgesetzt. Wir fordern alle Kommunalpolitiker des Bezirks auf, sich im Vorfeld der Gemeinderatswahlen klar und uneingeschränkt zum sinnvollen und möglichst breit aufgestellten Erhalt unserer Spitäler zu bekennen, um gemeinsam das Beste für die Menschen in unserer Region zu erreichen und Parteiinteressen ausnahmsweise hintanzustellen. Bitte fordern Sie Ihre Wähler auf, diese wichtige Petition zu unterzeichnen.

Mit Ihrer Unterschrift leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur optimalen Gesundheitsversorgung aller Menschen im Bezirk Liezen und darüber hinaus. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Thank you for your support, Martin Dämon from Altaussee
Question to the initiator

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