Hände weg vom Ziesacherwald!

Vetoomus on osoitettu
Bürgermeister + Gemeinderat der Marktgemeinde Millstatt

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Vetoomus on osoitettu: Bürgermeister + Gemeinderat der Marktgemeinde Millstatt

Im Entwurf des neuen ÖEK ist derzeit eine Waldvernichtung im Umfang von geschätzten 40.000 m2 vorgesehen. Das ist Frevel an der Natur und an künftigen Generationen.

Wir fordern: Im neuen Örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) bleibt die Siedlungsgrenze im Bereich Ziesacherwald dort, wo sie jetzt ist! Wald erhalten und keine neuen Baugründe im Anschluss an die bestehende Bebauung!

Perustelut

Was steht auf dem Spiel?

  • ein wertvolles Naherholungsgebiet für Menschen aus nah und fern
  • Rückzugsort für seltene Tiere, u.a.: Schwarzspecht, Baumfalke, Wiedehopf, Wendehals, Gelbbauchunke, Feuersalamander
  • kulturhistorische Denkmäler: zwei Schalensteine aus vermutlich vorkeltischer Zeit
  • ein Wald, der wichtige Rückhaltefunktionen bei Starkregen hat und positiv zum Kleinklima beiträgt 
  • zusätzliche geschätzte 6.000 m2 Wald & Wiese, die für eine neue Straßenverbindung nach Laubendorf vernichtet würden

Woher die Begehrlichkeiten?

  • Die Marktgemeinde Millstatt ist hier der bei Weitem größte Grundeigentümer im Ziesacherwald, dann noch ein Hotel und ein Bauträger. Es geht um Widmungsgewinne in zweistelliger Millionenhöhe.
  • Waren es in den 90er- bis 2010er-Jahren die Seegründe der Gemeinde, die zu gierigen Verkaufsphantasien der mächtigsten Gemeinderatsfraktion geführt haben (und durch massiven Bürgerprotest verhindert werden konnten), ist es jetzt der Wald, der geschlachtet werden soll. 

Was fehlt in Millstatt?

  • Bauland? - Sicher nicht. Allein die jetzt schon gewidmeten Baulandreserven in der Gemeinde reichen für gut 26 Jahre. Es wird halt viel davon gehortet statt genutzt.
  • Wohnraum? - Sicher nicht. Allein in der nahen Alexanderhofsiedlung werden geschätzt die Hälfte aller Häuser und Wohnungen nicht dauerhaft bewohnt. Diese "Nutzung" ist augenscheinlich für die Eigentümer*innen günstiger, als leistbaren dauerhaften Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
  • Zweitwohnsitze? - Sicher nicht. Aber: Bei Quadratmeterpreisen von EUR 500 aufwärts (wie kürzlich am Waldrand dort bezahlt) würde der Ziesacherwald nicht etwa für junge Millstätter Familien geopfert. Vielmehr würden großteils Zweitwohnsitze entstehen. Seeblick verkauft sich gut.
  • Leerstandsmanagement? - Sicher JA. Aber: Das wäre halt mühsamer und würde mehr Kreativität erfordern als der zukunftsvergessene Flächenfraß.
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Vetoomuksen tiedot

Vetoomus aloitettu: 14.05.2025
Keräys päättyy: 13.11.2025
Alue: Millstatt am See
Aihe: Ympäristö

Uutiset

Väittely

Die Gemeinde könnte zwar 11,5 mio. EUR (grobe Schätzung) an Verkaufserlösen lukrieren. ABER: Es gibt keine Finanzplanung! Die Bürgerinitiative schätzt, dass gut die Hälfte der Erlöse fix weggehen für teure Erschließungsmaßnahmen (Straßen, Rodungen, Strom, Wasser, Kanal). Deshalb: Petition unterstützen - Ziesacherwald schützen!

Die Gemeinde braucht Geld und erhofft sich Millionen Euro an Verkaufserlösen von ihren Gründen im Ziesacherwald.

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