Hände weg vom Ziesacherwald!

Petition richtet sich an
Bürgermeister + Gemeinderat der Marktgemeinde Millstatt

447 Unterschriften

Sammlung beendet

447 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Mai 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bürgermeister + Gemeinderat der Marktgemeinde Millstatt

Im Entwurf des neuen ÖEK ist derzeit eine Waldvernichtung im Umfang von geschätzten 40.000 m2 vorgesehen. Das ist Frevel an der Natur und an künftigen Generationen.

Wir fordern: Im neuen Örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) bleibt die Siedlungsgrenze im Bereich Ziesacherwald dort, wo sie jetzt ist! Wald erhalten und keine neuen Baugründe im Anschluss an die bestehende Bebauung!

Begründung

Was steht auf dem Spiel?

  • ein wertvolles Naherholungsgebiet für Menschen aus nah und fern
  • Rückzugsort für seltene Tiere, u.a.: Schwarzspecht, Baumfalke, Wiedehopf, Wendehals, Gelbbauchunke, Feuersalamander
  • kulturhistorische Denkmäler: zwei Schalensteine aus vermutlich vorkeltischer Zeit
  • ein Wald, der wichtige Rückhaltefunktionen bei Starkregen hat und positiv zum Kleinklima beiträgt 
  • zusätzliche geschätzte 6.000 m2 Wald & Wiese, die für eine neue Straßenverbindung nach Laubendorf vernichtet würden

Woher die Begehrlichkeiten?

  • Die Marktgemeinde Millstatt ist hier der bei Weitem größte Grundeigentümer im Ziesacherwald, dann noch ein Hotel und ein Bauträger. Es geht um Widmungsgewinne in zweistelliger Millionenhöhe.
  • Waren es in den 90er- bis 2010er-Jahren die Seegründe der Gemeinde, die zu gierigen Verkaufsphantasien der mächtigsten Gemeinderatsfraktion geführt haben (und durch massiven Bürgerprotest verhindert werden konnten), ist es jetzt der Wald, der geschlachtet werden soll. 

Was fehlt in Millstatt?

  • Bauland? - Sicher nicht. Allein die jetzt schon gewidmeten Baulandreserven in der Gemeinde reichen für gut 26 Jahre. Es wird halt viel davon gehortet statt genutzt.
  • Wohnraum? - Sicher nicht. Allein in der nahen Alexanderhofsiedlung werden geschätzt die Hälfte aller Häuser und Wohnungen nicht dauerhaft bewohnt. Diese "Nutzung" ist augenscheinlich für die Eigentümer*innen günstiger, als leistbaren dauerhaften Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
  • Zweitwohnsitze? - Sicher nicht. Aber: Bei Quadratmeterpreisen von EUR 500 aufwärts (wie kürzlich am Waldrand dort bezahlt) würde der Ziesacherwald nicht etwa für junge Millstätter Familien geopfert. Vielmehr würden großteils Zweitwohnsitze entstehen. Seeblick verkauft sich gut.
  • Leerstandsmanagement? - Sicher JA. Aber: Das wäre halt mühsamer und würde mehr Kreativität erfordern als der zukunftsvergessene Flächenfraß.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Ziesacherwald, Millstatt
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 14.05.2025
Sammlung endet: 13.11.2025
Region: Millstatt am See
Kategorie: Umwelt

Neuigkeiten

Bei der Bürgerversammlung standen "nur" noch rund 10.000-12.000 m2 Ziesacherwald auf dem Plan, die für Bauland geopfert werden sollen. Das ist zwar schon ein Teilerfolg der Bürgerinitiative, aber noch ist der Waldfrevel der Gemeinde nicht gebannt. Daher: Wald schützen - weitere Unterschriften sammeln!

Die Gemeinde braucht Geld und erhofft sich Millionen Euro an Verkaufserlösen von ihren Gründen im Ziesacherwald.

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern