Η αίτηση απευθύνεται σε:
Österreichisches Parlament
Die Finanzierung der Gesundheitsversorgung in Österreich aus einer Hand und eine Steuerung des Angebots anhand objektiver, fachlicher Kriterien anstelle politischer Regionalinteressen kann die Effizienz und Qualität das medizinischen und pflegerischen Angebots steigern, Kosten sparen und unfaire Ungleichbehandlungen von Patienten nur aufgrund des Wohnsitzes zukünftig verhindern.
Die Gesundheitsversorgung in Österreich (Spitäler, niedergelassene Ärzte, Pflege...) wird im Wesentlichen aus Krankenversicherungsbeiträgen und Steuern finanziert. Derzeit dürfen unterschiedliche Stellen dieses Geld verteilen. Dabei werden häufig nicht die fachliche Sinnhaftigkeit und Effizienz in den Vordergrund gestellt, sondern die politischen Eigeninteressen der verteilenden Stellen verfolgt.
Ein Beispiel: Spitäler sind Sache der Bundesländer. Jeder Landeshauptmann möchte "seine" Spitäler samt Arbeitsplätzen erhalten, auch wenn es das gleiche Angebot 15 km weiter hinter der Bundeslandgrenze auch gibt. Das ist teuer, in Zeiten des Personalmangels ineffizient und führt zu unnötigen Konflikten. Z.B. dürfen derzeit aufgrund rein politischer Überlegungen in Wien den "Gastpatienten" aus anderen Bundesländern nur aufgrund ihres Hauptwohnsitzes gewisse Behandlungen nicht mehr angeboten werden. Das ist unfair und medizinisch nicht sinnvoll.
Αιτιολόγηση
Ich bin seit über 10 Jahren in Österreich als Ärztin tätig und habe Erfahrungen in verschiedenen Versorgungsbereichen und Bundesländern gemacht. Immer wieder ist mir sowohl bei politischen Entscheidungen als auch in der täglichen Arbeit aufgefallen, wie durch Interessen, die nichts mit medizinischen Notwendigkeiten zu tun haben, ineffiziente Prozesse aufrecht erhalten und sinnvolle Anpassungen verhindert wurden. Seit ich als Ärztin aufgrund der "Gastpatienten-Regelung" in Wien vielen Patienten erklären musste, dass ihre medizinisch sinnvollen Behandlungen bei uns aufgrund ihres Hauptwohnsitzes nicht durchgeführt werden können und sie sich an ihr "Heimatspital" wenden müssen, habe ich beschlossen, diese Petition zu starten. Bestärkt hat mich, dass es in meinem Kollegen- und Bekanntenkreis niemanden gibt, der die derzeitige Situation für gut hält oder meint, dass die Finanzierung aus einer Hand irgendeinen Nachteil hätte.