Jedes Jahr werden in Österreich noch genießbare(!) Lebensmittel im Wert von mehreren Milliarden Euro weggeworfen, ohne dass dafür eine Notwendigkeit besteht. Demgegenüber stehen immer mehr Menschen die steigende Preise aus welchen Gründen auch immer nicht bezahlen können und deshalb unter- oder mangelernährt sind.

Der Nationalrat möge beschließen, dass der Verschwendung von Lebensmitteln ein Ende gesetzt wird:

Durch ein Gesetz, das Supermärkte und andere Lebensmittel-Einzelhändler dazu verpflichtet, Lebensmittel die nicht mehr verkauft werden zu spenden anstatt sie in den Müll zu werfen. Als Empfänger kommen geeignete karitative Einrichtungen, aber auch andere direkt Bedürftige in Frage.

Begründung

Jedes Jahr werden in Österreich noch genießbare(!) Lebensmittel im Wert von mehreren Milliarden Euro weggeworfen, ohne dass dafür eine Notwendigkeit besteht. Demgegenüber stehen immer mehr Menschen die steigende Preise aus welchen Gründen auch immer nicht bezahlen können und deshalb unter- oder mangelernährt sind.

Das ist unnötig und sinnlos, wenn man bedenkt, dass die vielen noch genießbaren Lebensmittel weggeschmissen werden, anstatt sie bedürftigen Menschen zur Verfügung zu stellen. In Belgien wurde dieses Gesetz jetzt eingeführt und sorgt dafür dass Lebensmittel nicht mehr sinnlos entsorgt werden, sondern sie Bedürftigen zu Verfügung gestellt werden:

info.arte.tv/de/belgien-lebensmittelverschwendung-nein-danke

Das Gleiche fordern wir für Österreich!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Aldo Haumann aus Wien
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Lieber Zeichner der Petiton.

    Ich schreibe Ihnen, weil wir Ihre Unterstützung brauchen! Auch wenn wir die Petition nun in der Nationalrat einreichen, ist es nicht gesagt, dass die Forderungen darin auch umgesetzt werden. Das liegt nicht zuletzt am nicht-juristisch formulierte Text der Petition. In Rücksprache mit einem Politiker der Grünen haben wir besprochen, dass wir (auch entgeltlich!) jemanden suchen, der juristischen Sachverstand hat und sich für das Thema interessiert um herauszufinden, welche Gesetzeslage in Österreich geändert werden müsste, beziehungsweise welche Gesetze geeignet sind, um unsere Forderungen umzusetzen.

    Wenn es also unter den Zeichnern der Petition sachkundige Juristen oder auch Jura-Studenten gibt, dann bitte ich euch sehr darum, sich bei mir zu melden, damit wir alles weitere besprechen können.

    Danke und schöne Grüße

    Aldo

  • www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00057/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerung


    An alle Österreicher: Wir haben im Sommer zwei Petitionen gestartet, die zusammen mehr als 15.000 Unterstützer hatte. Die Initativen setzen sich dafür ein, LEBENSMITTEL, die von Supermärkten als UNVERKÄUFLICH betrachtet werden und deshalb im Müll landen sollten, der Zivilgesellschaft (Food-Sharing, Tafeln etc) zugänglich zu machen, wenn diese noch essbar sind.
    Damit die Bürgerinitative auch vom Parlament verhandelt wird, mussten wir aber handschriftliche Unterschriften sammeln, mindestens 500. Das haben wir gemacht. Jetzt brauchen wir aber die Unterstützung der Zivilgesellschaft, damit die Initative für das Parlament sichtbar von der Bevölkerung unterstützt wird und möglichst umgesetzt wird!!! Also bitte UNTERZEICHNEN UND TEILEN!!!

    Für eine Gesellschaft, in denen Lebensmittel nicht mehr verschwendet werden, sondern als das betrachtet werden, was sie sind LEBENS MITTEL!! Wichtig ist dieser Punkt auch unter der Voranschreitenden Kriminalisierung des Dumpsterns/Containerns...

    SHARE THIS!!

    www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00057/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerung

Pro

Auf Mallorca hat z.B. LIONS die Aktion 'Essen für Alle' ins Leben gerufen und z.B. Lidl beteiligt sich an der Aktion! Wenn die rechtliche Grundlage für solche Aktionen besteht, können sich dezentral die sozialen Vereine (Caritas, Hilfswerk, Vorlkshilfe, ...) daran beteiligen und in 'kleinen Zellen' gibt es vermutlich ausreichend freiwillige die da mitmachen würden.

Contra

Wie soll die Organisation erfolgen? Die Caritas kann nicht zwangsverpflichtet werden, den Abtransport zu übernehmen. Was wenn dort die Freiwilligen fehlen? Besonders im ländlichen Bereich ein häufiges Problem. Die Supermärkte können dafür auch nicht hergenommen werden. Eine Zwangsmaßnahme per Gesetz ist demnach denkbar unklug. Besser wäre eine Lockerung der Entsorgungspflichten nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.