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Bild zur Petition mit dem Thema: Gegen Rechtsextremismus in Österreich Gegen Rechtsextremismus in Österreich
  • Von: Jörg Flecker mehr
  • An: Bundeskanzler Sebastian Kurz, Bundesminister ...
  • Region: Österreich mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Sammlung beendet
  • 11.668 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Gegen Rechtsextremismus in Österreich

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Offener Brief an Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundesminister Prof. Dr. Heinz Faßmann

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

sehr geehrter Herr Bundesminister, lieber Kollege Faßmann,

laut Medienberichten, die nicht dementiert wurden, findet sich in einem Liederbuch der Burschenschaft, deren stv. Vorsitzender der Spitzenkandidat der FPÖ in Niederösterreich ist, folgende Textzeile: "Da trat in ihre Mitte der Jude Ben Gurion: 'Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million.“ Das ist nicht nur "rassistisch, antisemitisch und widerwärtig", wie Sie, Herr Bundeskanzler, in einer Aussendung feststellten. Das ist ein Aufruf zum Massenmord. Das ist ein Aufruf zum Massenmord, der als solcher behandelt werden muss. Die Normalisierung des Rechtsextremismus schreitet in Österreich voran. Zuletzt zeigten dies die Hasspostings nach dem Ableben von Frau Ute Bock. Wir dürfen nicht zuwarten, bis dem verbal ausgedrückten Hass nicht nur wie bisher vereinzelte Gewalt, sondern wieder flächendeckend Taten folgen.

Sie tragen für die Entwicklung Österreichs eine besondere Verantwortung. Beenden Sie die Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern rechtextremer Burschenschaften. Beenden Sie die Zusammenarbeit mit allen, die Mitglieder rechtsextremer Burschenschaften in ihren Büros beschäftigen. Beenden Sie die Zusammenarbeit mit allen, die in rechtsextremen Medien publizieren oder bei rechtsextremen Veranstaltungen auftreten. Ohne diese Schritte wirken jegliche Reaktionen wie augenzwinkernde Distanzierungen. Wir ersuchen Sie dringend, Ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Mit freundlichen Grüßen.

Diesen offenen Brief haben 230 UniversitätsprofessorInnen und Universitätsangehörige als ErstunterzeichnerInnen unterschrieben. Hier finden Sie den Brief und die Liste der UnterzeichnerInnen: www.soz.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_soziologie/NEWS/2018/Offener_Brief.pdf

Begründung:

Unterstützen auch Sie diesen offenen Brief. Es ist sehr wichtig möglichst viele Zeichen zu setzen, um ein weiteres Erstarken des Rechtsextremismus zu verhindern. Unsere Enkelkinder und Urenkel könnten sonst einmal fragen: Und was hast du getan?

Das Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung unterstützt den Aufruf.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Kritzendorf, 26.01.2018 (aktiv bis 25.03.2018)


Neuigkeiten

Ergänzung um den Hinweis, dass das Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung den Aufruf unterstützt. Neue Begründung: Unterstützen auch Sie diesen offenen Brief. Es ist sehr wichtig möglichst viele Zeichen zu setzen, um ein weiteres Erstarken des Rechtsextremismus ...

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Debatte zur Petition

PRO: Die Regierung hat die Verfassung einzuhalten. Halbherzige Distanzierungen vom rechten bis rechtsextremen Koalitionspartner genügen nicht. Die Koalition ist auszusetzen bis alle den Nationalsozialismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus personell und ...

PRO: Es ist erstaunlich wie viele Personen sich die Zeit nehmen und die Mühe machen, um ein Anti-Raucher-Volksbegehren oder ein Frauen-Volksbegehren zu unterzeichnen und wie relativ wenige Menschen einen solchen Hilferuf an die österreichische Gesellschaft ...

CONTRA: Dass in der FPÖ rechtsextreme Züge vertreten sind ist immer so gewesen. Wir haben nunmal auch Menschen die dieser Meinungen sind und viele vielleicht nur um Protest am aktuellen System auszuüben. Diese müssen auch vertreten werden ansonsten haben hier ...

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