Region: Vorarlberg

Gegen die Nichtverlängerung der Intendantin des Vorarlberger Landestheaters Stephanie Gräve

Petition richtet sich an
Aufsichtsrat der Vorarlberger Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft mbH

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897 von 2.900 für Quorum in Vorarlberg Vorarlberg

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  1. Gestartet 15.03.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
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Petition richtet sich an: Aufsichtsrat der Vorarlberger Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft mbH

Am 5. März 2026 hat der Aufsichtsrat der Vorarlberger Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft mbH beschlossen, den Vertrag von Intendantin Stephanie Gräve zum Sommer 2028 auslaufen zu lassen und nicht zu verlängern. Wir wenden uns an Landesrätin Dr.in Barbara Schöbi-Fink, diesen Entschluss zu überdenken und rückgängig zu machen.

Begründung

Mit der Nichtverlängerung von Stephanie Gräve stehen Ensemblemitglieder und künstlerisches Personal des Theater potenziell vor dem Verlust ihrer Stellen. Doch ihre Nichtverlängerung hat weitere Auswirkungen: Freischaffende Gäste aus den verschiedensten Bereichen, mit denen das Vorarlberger Landestheater unter Stephanie Gräve regelmäßig arbeitet, werden unter einer neuen Intendanz evtl. nicht mehr engagiert. Zudem verlieren Kooperationspartner in der ganzen Region mit ihr ein wertvolles und verlässliches Bindeglied. Die Entscheidung über Stephanie Gräves Nichtverlängerung destabilisiert damit die Kulturszene in Bregenz und darüber hinaus im Land Vorarlberg enorm.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Juliane Schotte, Bregenz
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 15.03.2026
Sammlung endet: 14.09.2026
Region: Vorarlberg
Kategorie: Kultur

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Neuigkeiten

  • Am 6. Mai 2026 wurde Stephanie Gräve mit dem Sonderpreis der Jury des Kunst- und Kulturpreises der Vorarlberger Nachrichten und Wiener Städtische ausgezeichnet. Mit dem Preis werden hervorragende Leistungen im Bereich von Kunst und Kultur gewürdigt. Ausgezeichnet werden künstlerisch tätige Personen, die in Vorarlberg geboren wurden oder solche, die seit Längerem in Vorarlberg leben und arbeiten.

    Hier teilen wir die Dankesrede, die sie zur Verleihung vorbereitet hatte, ergänzt um eine kurze Einleitung.

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    Meine Rede zur Preisverleihung – wie ich sie nach den Dankesworten hätte halten wollen, wäre
    mir Christa Dietrich nicht kongenial mit dem Zitat zuvorgekommen:

    Wir müssen darauf beharren, dass eine Lüge eine Gewalttat ist. Sie bricht den Kontrakt, den wir
    als Gesellschaft untereinander geschlossen haben.
    Jonas Lüscher

    Der Satz von Jonas Lüscher, der seit Spielzeitbeginn an der Theaterfassade hängt, trifft den
    Problemnerv unserer Gegenwart: Die Frage der Wahrheit und Glaubwürdigkeit. Diese Frage
    begegnet uns überall, bei skrupellosen Macho-Politikern, in wissenschaftlichen Diskussionen, in
    der KI-Debatte – und im Alltag als Intendantin in Vorarlberg.
    Theater ist eine Kunstform, die in einer Gemeinschaft und für eine Gemeinschaft entsteht. Darin
    liegt das Geheimnis ihres Erfolges. Auch uns ist es gelungen, mit dem Vorarlberger Publikum eine
    echte Gemeinschaft aufzubauen, und es ist uns als Team gelungen, nicht mir als Einzelperson.
    Gerade deshalb ist das Verletzendste an all den Äußerungen rund um die Nichtverlängerung
    meines Vertrages, dass behauptet wurde, meine Intendanz müsse aus Verantwortung für die
    Belegschaft beendet werden. Das ist ein schwerer Vorwurf und eine schwere Verletzung – und
    schadet möglicherweise dem Theater.
    Ich habe einmal einen Vortrag über die ARD gehört, ein Gedanke hat sich mir eingebrannt: Es ging
    um den Begriff der Glaubwürdigkeit der Institution. Es ging darum, dass nämlich die
    Glaubwürdigkeit einer Institution nicht an den einzelnen Beiträgen/Produktionen hängt, sondern
    dass die Glaubwürdigkeit die Institution an sich tragen muss.
    Da stellt sich die Frage: Würde ich in ein Theater gehen wollen, das auf der Bühne große
    moralische Thesen verkündet, wenn ich wüsste: Hinter den Kulissen muss man das Personal vor
    der Leiterin schützen?! Das würde ich nicht.
    Lüschers Satz hat sich als erschreckend treffendes Motto dieser Spielzeit erwiesen, nicht nur in
    der großen Weltpolitik, sondern auch im Kleinen.
    Und ich kann Ihnen versichern: Die WAHRHEIT ist, dass wir eine glaubwürdige Institution sind.
    Dass wir ein gutes Team sind, und im Theater quer durch alle Abteilungen und Bereiche toll
    zusammen arbeiten. Sie können ruhigen Gewissens kommen – wir planen viele interessante
    Projekte im Sanierungsjahr. Ich danke noch einmal von Herzen für den Sonderpreis der Jury.

Weil das Vorarlberger Theater so sehr an Attraktivität, Aktualität und Verankerung in der Region gewonnen hat und für mich aus Baden-Württemberg ein immer häufigerer Besuch wert ist

Peymann ist 13 Jahre am Burgtheater geblieben, alle anderen sind unter dieser Zeit geblieben, meistens um die 5 Jahre herum. Überall das gleiche Bild: Schauspielhaus Zürich, Volksbühne Berlin, München, Stuttgart…... Es ist absolut gewünscht und üblich in diesem Beruf, spätestens alle 10 Jahre den Ort zu wechseln. Das muss so sein!! Ich kann daran nichts Schlimmes erkennen, zumal der Vertrag ja nicht vorzeitig aufgelöst, sondern einfach nur nicht verlängert wird. Ich wünsche Frau Gräve von Herzen

Warum Menschen unterschreiben

Seit 30 Jahren Abo, noch nie war das Theater so gut wie unter ihrer Führung

Weil ich die Arbeit von Stephanie und damit die Entwicklung des Theaters als wegweisend und in höchstem Maße förderungswürdig einstufe.

Ich stehe für Frauen ein!

Frau Gräve , meiner Meinung nach,

Erhaltung des derzeitigen Qualitäts-Standards.

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