Arbeit darf nicht krank machen!

ÖVP und FPÖ planen eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 12 und der wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 60 Stunden. Was bisher schon als Ausnahme möglich war, soll nun wohl vermehrt zur Regel werden. Überstundenzuschläge drohen wegzufallen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird verunmöglicht und massive gesundheitliche Belastungen drohen. Ebenso sollen im Gastgewerbe die Ruhezeiten verkürzt werden.

Begründung

Wir fordern:

• Keine Anhebung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 12 und keine Anhebung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 60 Stunden

• Keine Verkürzung der Ruhezeiten (in Tourismus, Hotellerie und Gastgewerbe) von 11 auf 8 Stunden

• Keine Streichung von Überstundenzuschlägen

• Eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für gute Arbeitsbedingungen!

Hintergrundinformationen: kurier.at/politik/inland/oevp-und-fpoe-einigten-sich-auf-12-stunden-arbeitstag/301.023.627

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, GLB Steiermark aus Graz
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Pro

Unsere Vorfahren haben "gekämpft" das die Menschen weniger arbeiten müssen, und jetzt?? Wofür haben sie gekämpft? Denkt mal drüber nach wie gut es euch geht! Außer ihr arbeitet mehr gern für das gleiche Gehalt!... Traurig...

Contra

Selbstverständlich muss die neue Regelung ausreichend Schutz vor Missbrauch durch die Arbeitgeber vorsehen - ich setze hier auf den Menschenverstand aller Beteiligten. Die aktuelle Regelung, der zufolge die Geschäftsführer eine Strafe zu entrichten haben, sobald ein AN länger als 10 h arbeitet führt immer wieder zu unschönen Auseinandersetzungen infolge von "doppelten" Arbeitszeitaufzeichnungen, die auch zum Schaden der AN ausgehen können. (selbst erlebt)