Erhalt der Kirche des Pallottihauses als Begegnungs-, Veranstaltungs- und Gottesdienstraum

Petition is addressed to
Leitung der Erzdiözese Wien und Leitung der deutsch-österreichischen provinz der Pallottiner

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  1. Launched October 2025
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Petition addressed to: Leitung der Erzdiözese Wien und Leitung der deutsch-österreichischen provinz der Pallottiner

Wir fordern den Erhalt der denkmalgeschützten Pallottikirche (Kirche "Königin der Apostel") in der Auhofstraße 10 als zukünftigen Raum der Begegnung für kulturelle Veranstaltungen und Gottesdienste

Reason

Update: Unsere großen Bemühungen und Ihre tatkräftige Unterstützung haben einen ersten greifbaren Erfolg erzielt. Die Profanierung wird einmal auf 1.März 2026 verschoben
www.kathpress.at/goto/meldung/2535972/pallottinerorden-profanierung-der-wiener-pallottikirche-erst-2026

Update: Heute hatte ich - nach wochen- und monatelanger Bitte darum - ein Gespräch mit der Leitung der Pallottiner in Deutschland in Form einer Videokonferenz. Anwesend waren Provinzial P. Hau und Vizeprovinzial P.Schacknies. Mein vorgelegtes ausführliches Konzept zur Weiterführung der Pallottikirche als einen Raum der Spiritualität, Begegnung, Wissenschaft und Kunst, das auch mit der Bezirksvorsteheung und anderen abgestimmt ist, wurde mit der "Begründung" von P.Hau abgelehnt: "Ihr Konzept interessiert mich nicht und wird keinerlei Rolle spielen".
Morgen Freitag 28.November kommt um 09:30 Uhr ein Kamera- und Reporterteam von Puls4/ATV und dreht eine Reportage über die Pallottikirche und die drohene Schließung und Profanierung am 14.Dezember. Jede/r der/die Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen zu kommen und ein Statement abzugeben.

Die Leitung der deutsch-österreichischen Provinz der Pallottiner, in dessen Eigentum das Pallottihauses steht, hat sich entschlossen, dieses Haus das seit 65 Jahren als vitaler Treffpunkt der Bildungsarbeit und der pastoralen Arbeit bestanden hat und die zugehörige Kirche zu verkaufen. Durch den Verkauf des kompletten Areals des Pallottihauses geht hier in Wien ein wichtiger Ort der Bildung, der pastoralen Arbeit, der sozialen Arbeit und ein beliebter Begegnungsraum verloren.

Update: Der Verkauf wurde inzwischen von der Provinzversammlung der Pallottiner in Deutschland per Beschluss abgelehnt. Die Provinzleitung der Pallottiner will dennoch und trotzdem die Kirche bereits am 14.Dezember 2025 profanieren und endgültig schließen. Das, wenige Tage vor Weinachten und ohne jegliche Dringlichkeit.

Die Kirche des Pallottihauses steht unter Denkmalschutz und zählt zu den späten Werken des Architekten Prof. Robert Kramreiter, der in Europa wesentlich an der Erneuerung des Kirchenbaus aus dem Geist der Theologie mitarbeitete.
Der Erhalt der Kirche "Königin der Apostel" als zukünftiger Multifunktions-Raum für kulturelle Veranstaltungen, Gottesdienste, Raum für Begegnung, etc. ist ungeachtet der geplanten neuen Widmung der Räumlichkeiten des bisherigen Bildungs- und Gästehauses, jedenfalls möglich und umsetzbar. Es wäre für den Bezirk und für die Region extrem wichtig, diesen Raum weiterhin zur Verfügung haben und nutzen zu können.

Literatur:
Pius Parsch – Robert Kramreiter, Neue Kirchenkunst im Geist der Liturgie (Originalausgabe
1939), neu eingeleitet von Rudolf Pacik, Pius-Parsch-Studien: Quellen und Forschungen zur
Liturgischen Bewegung, Band 9, Herausgegeben von Andreas Redtenbacher, Würzburg, 2010.
N.N., Neue Arbeiten des Architekten Robert Kramreiter, Österreichische Kunst, 7. Jg., Hen 1,
Wien, Jänner 1936, S. 8-10.
Friedrich Achleitner, Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert: Ein Führer in vier
Bänden, Band III/2, Salzburg und Wien, 1995, S. 12.
Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Die Kunstdenkmäler Österreichs, Dehio-Handbuch Wien X. bis
XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk, Wien, 1996, S. 167.
Wolfgang J. Bandion, Steinerne Zeugen des Glaubens, Die Heiligen Stäken der Stadt Wien,
Wien, 1989, S. 284f.
Christine Klusacek – Kurt Stimmer, Hietzing: Ein Bezirk im Grünen, Wien, 1977, S. 144f.
Hans Vollmer (Hrsg.), Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts, Band
3, Leipzig 1956, unveränderter Nachdruck 1992, S. 111.

Thank you so much for your support, Univ.-Prof. Dr. Alexander Kaiser, Wien
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 10/31/2025
Collection ends: 04/30/2026
Region: Wien Hietzing
Topic: Culture

News

  • Liebe Unterzeichnerinnen, liebe Unterzeichner! Liebe Freunde der ehemaligen Pallottikirche!

    Wir hoffen, Sie und ihr habt den ersten Pallottikirchen-freien Sonntag einigermaßen gut überstanden und es geht Ihnen / euch - trotz allem - halbwegs gut.
    11 Tage ist es nun schon wieder her, seit das Trauerspiel der völlig unnötigen Profanierung unserer geliebten Kirche stattgefunden hat (wer das Bedürfnis hat sich Fotos davon anzusehen, hier unter photos.app.goo.gl/heSFyQFXHsDqpnki8 gibt es zahlreiche). Die Zeit vergeht rasch, und bei allem Schmerz und Kummer, der immer noch bei vielen von uns da ist, und der auch noch Zeit benötigen wird, um zu verheilen, ist es doch auch wichtig den Blick nach vorne zu richten.

    Beim letzten Gottesdienst am 1.März wurde eine "Post-Pallottihaus-Gruppe" ins Leben gerufen. Die Mitglieder dieser Gruppe wollen sich auch weiterhin in regelmäßigen Abständen treffen, sich miteinander austauschen, miteinander beten und singen und miteinander Gottesdienst feiern.
    Viele Menschen haben sich gleich am Ende der Trauerfeier der Profanierung in die Liste eingetragen. Falls jemand von Ihnen am 1. März nicht mit dabei war und/oder keine Gelegenheit hatte, sich in die Liste einzutragen und trotzdem in Zukunft bei dieser Gruppe dabei sein will, so senden Sie bitte eine Email an kaiser@wave.co.at.

    Das 1.Treffen der Post Pallottihaus Gruppe findet am Samstag den 28. März statt. Alle Details werden an die Mitglieder der Gruppe ausgesendet.

    Herzliche Grüße und alles Gute!

    Alexander Kaiser
  • Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer!

    Letzte Woche habe ich die Petition mit insgesamt 1.148 Unterschriften und vielen Hunderten von Kommentaren per E-Mail an die vorgesehenen Empfänger übermittelt: an den Erzbischof der Erzdiözese Wien, Mag. Josef Grünwidl, an den designierten Generalvikar der Erzdiözese Wien, Dr. Andreas Kaiser, sowie an die Leitung der deutsch-österreichischen Provinz der Pallottiner – stellvertretend an Pater Vizeprovinzial Björn Schacknies.

    Meiner ausdrücklichen Bitte um eine Bestätigung des Erhalts der Petition ist bis dato keiner der drei Herren nachgekommen, aber vielleicht kommt ja noch eine Rückmeldung.

    Wir konnten mit unserer Petition und mit Ihrer Unterstützung durch Ihre Unterschrift eine zeitliche Verschiebung der Profanierung erwirken. Diese Verschiebung hat uns einerseits ermöglicht, den kompletten Advent- und Weihnachtsfestkreis noch in unserer geliebten Kirche zu feiern, und andererseits, erste Vorbereitungen dafür zu treffen, wie es nach der Profanierung mit unserer Gottesdienstgemeinde weitergehen kann.
    Die Profanierung selbst konnten wir bedauerlicherweise aufgrund der Unflexibilität und radikalen Kompromisslosigkeit der pallottinischen Leitung, die alle im Raum stehenden alternativen Optionen und Möglichkeiten rigoros abgelehnt hat, leider nicht verhindern. Auch der von der pallottinischen Leitung "großzügig" versprochene und angekündigte Begleitungsprozess der Gemeinde hat nicht stattgefunden. Am kommenden Sonntag, dem 1. März, wird die Pallottikirche daher profaniert und dauerhaft geschlossen.

    Von Seiten der Leitung der Pallottiner gibt es nach wie vor keinen Plan und keine Strategie für die Nachnutzung der Pallottikirche und des Pallottihauses. Damit droht, dass die Pallottikirche ab dem 1. März viele Monate, möglicherweise sogar Jahre, leer stehen wird. Mein Antrag, den profanierten Raum der Pallottikirche für monatliche Treffen der Gemeinde – zum Austausch, zum gemeinsamen Gebet und für ein Miteinander – für jeweiles einen Nachmittag im Monat zur Verfügung zu stellen, wurde ohne Begründung abgelehnt. Schade. Immer mehr wurde in den letzten Wochen klar, dass die Schliessung und Profanierung der Pallottikirche, eine mutwillige, auch nach mehrfacher Anfrage nicht begründete und auch nicht argumentierbare Aktion der Leitung der Pallottiner darstellt, die eine Gottesdiensgemeinde von mehr als 100 Gläubigen mit Genuss in die Luft sprengt! Eigentlich unfassbar!

    Ich danke Ihnen nochmals herzlich für Ihre Unterstützung. Ohne diese hätten wir bereits seit dem 3. Adventsonntag des Vorjahres keine Pallottikirche mehr. Über die Aktivitäten der gegründeten „Post-Pallottihaus-Gruppe“ werde ich Sie an dieser Stelle auch weiterhin informieren.

    Mit herzlichen Grüßen und alles Gute!

Abschiede tun immer weh.Ich kenne das Areal schon als die Kirche erbaut wurde; war bei Kirchen-und Glockenweihe dabei. Später auch bei vielen Gottesdiensten. Leider hat der Pallottiner-Orden das engagierte und segensreiche Wirken der Patres A. Gruber und L. Lindner nicht gewürdigt und das Haus seit Jahren ausgehungert. Der Kramreiter-Bau eine alternative Nutzung fast unmöglich. Als schwacher Trost: In der nahen Pfarrkirche Maria Hietzing sind Mitglieder der Pallotti-Gemeinde herzlich willkommen.

No CONTRA argument yet.

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