In Österreich ausgebildete Lehrlinge sollen abgeschoben werden, obwohl sie sich integriert haben, keine staatlichen Leistungen in Anspruch nehmen und unsere Privatwirtschaft dringend Fachkräfte braucht.

Begründung

Qamar Abbas arbeitet seit fast 2 Jahren im Lokal Schmugglar und absolviert seine Lehre. Shiraz Khan Mohammed hätte dieses Jahr seine Lehrabschlussprüfung und hat die gesamte Lehrzeit im Lokal Azzurra verbracht. Beide stammen aus Pakistan und sind als Flüchtlinge nach Österreich gekommen. Beide sind fleißig – sowohl in der Schule, als auch bei der Arbeit; und mehr als bemüht sich zu integrieren und deutsch zu lernen. Beide sind gute Schüler. Sie werden in der hiesigen Gastronomie als Facharbeitskräfte benötigt! Sie verdienen sich ihren eigenen Unterhalt und nehmen keine Sozialhilfeleistungen in Anspruch. Jetzt sollen sie in ihr Heimatland abgeschoben werden!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Marcel Lerch aus Lustenau
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Pro

Die wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen der Welt waren und sind immer auch offen für den Zuzug engagierter und innovativer Leute von außen. Die müssen sich dort aber auch genau an die Regeln und Gesetzte des Gastlandes halten.

Contra

DIE ARBEITSLÜGE LEBT! Mit dem Argument "Arbeitet ja hier", werden gutgläubige Menschen getäuscht, deren eigene Kinder (im eigenen Land) dann keine Arbeit mehr vorfinden werden. Millionen von überwiegend männlichen Personen weltweit möchten natürlich in einem Land arbeiten, in dem man das Zehnfache verdient, wie in ihrer Heimat. Werden wir sie deshalb alle aufnehmen?