Region: Graz

"Ackerboden statt Amazon" - Grazer gegen ein geplantes Amazon-Riesen-Lager in Liebenau

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
den Bürgermeister der Stadt Graz, den Wirtschaftskammer-Präsidenten, Stadträte, Landesräte, den Landeshauptmann der Steiermark

2.922 Unterschriften

Petitionsempfänger hat nicht reagiert.

2.922 Unterschriften

Petitionsempfänger hat nicht reagiert.

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 30.01.2022
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: den Bürgermeister der Stadt Graz, den Wirtschaftskammer-Präsidenten, Stadträte, Landesräte, den Landeshauptmann der Steiermark

Wir wollen kein Riesen-Lager mit 960 LKW, die sechs Tage lang rund um die Uhr ab- und zufahren! In unmittelbarer Nähe befinden sich ein Altersheim, eine Volksschule und eine Mittelschule. Direkt daneben der Esserweg und die Messendorferstrasse: reine Wohnsiedlungen mit hunderten Bewohnern, davon mehrheitlich Familien mit Kindern. Das geplante Areal soll ua mit einem vierstöckigen, 14 m hohen Parkhaus für LKWs bebaut werden.
Neben Dauerlärm, Abgasen und Bodenversiegelung geht es auch um den Verlust des durch den Acker führenden von Spaziergängern und Freizeitsportlern genutzten Wegs. Für die Bewohner würde das Mega-Bauprojekt eine enorme Verschlechterung der Lebensqualität und natürlich eine Abwertung der Grundstücke im gesamten Nahbereich bedeuten.

Begründung

Weil in Graz und Umgebung bereits viel zu viel Bodenverbrauch geschehen ist und noch immer weiter gebaut wird.
Das geplante Projekt kann niemand, der da wohnt und dem Natur- und Anrainer-Schutz ein Anliegen ist, akzeptieren.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 29.01.2021
Sammlung endet: 31.10.2021
Region: Graz
Kategorie: Bauen

Neuigkeiten

*Ausbau der geplanten Drohnenzustellung und Luftüberwachung durch das Monopol Amazon. *Verunreinigung des Trinkwassers/Brunnenwasser durch die Versiegelung des Bodens, ein zwanghaftes anschließen an die Hauptwasserleitung ist mit hohen Anschaffungsgebühren und Aufwand für die Anwohner in der Umgebung verbunden und könnte somit auch Existenzen bedrohen. *Job-Abbau durch den weiterausbau und die Förderung der Automatisierung. *Massive Überlastung der Verkehrsrouten im Bezirk und Umgebung und damit verbundene erhöhte Stauzeiten und Arbeitsfahrt-Zeitaufwand und Feinstaubwerte.

Bis zu 1200 Arbeitsplätze könnte das Versandzentrum liefern und damit Alternativen für jene schaffen, die zurzeit im stationären Handel mit Schließungen zu kämpfen haben. Stattdessen scheint man sich in Graz aber nur mehr dafür zu interessieren, dass das Nachbargrundstück (Industriegebiet!) nicht bebaut wird.

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