Offener Brief an die Stadtregierung der Stadt Graz – Mehr Sicherheit für Andritz

Petition is addressed to
Bezirksvertretung Andritz; Stadt Graz

489 Signatures

93 %
401 from 430 for quorum in Graz Andritz Graz Andritz

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  1. Launched 27/03/2026
  2. Time remaining > 3 months
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Petition addressed to: Bezirksvertretung Andritz; Stadt Graz

Sehr geehrte Damen und Herren der Stadtregierung,
wir, die unterzeichnenden Anrainer im Umfeld des Jugendzentrums im Grazer Bezirk Andritz, wenden uns mit Nachdruck an Sie.
Seit Jahren beobachten wir eine zunehmende Verschlechterung der Situation rund um den Andritzer Hauptplatz und angrenzende Bereiche um das Jugendzentrum wie die Andritzer Reichsstraße, die Gottlieb-Remschmidt-Gasse, die Geißlergasse, den Haberlandweg und die Zelinkagasse. Der Bezirksrat, die Polizei, das Jugendzentrum sowie „Streetworker“ wurden in den letzten Jahren mehrfach von uns informiert, doch bislang bleibt eine spürbare Reaktion aus. Zahlreiche Vorfälle und persönliche Erfahrungen zeigen, dass es sich nicht um vereinzelte Vorfälle handelt, sondern um ein wiederkehrendes und teils bedrohliches Problem, das das Sicherheitsgefühl vieler Menschen erheblich beeinträchtigt.

Wir betonen: Dieses Schreiben richtet sich nicht gegen Jugendliche im Allgemeinen, sondern gegen wiederholtes, respektloses und teilweise bedrohliches Verhalten, das die Lebensqualität der Anrainer massiv beeinträchtigt.

Wir fordern daher die Stadtregierung auf, im eigenen Wirkungsbereich umgehend folgende Maßnahmen umzusetzen bzw. durchzusetzen:
1. Dauerhafte und sichtbare Präsenz der Grazer Ordnungswache – sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden, insbesondere zu den bekannten Problemzeiten am Wochenende.
2. Enge Zusammenarbeit mit der Polizei mit dem Ziel einer spürbar erhöhten Kontroll- und Eingriffsdichte im betroffenen Gebiet.
3. Konsequente Wiederherstellung von Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum, insbesondere rund um den Andritzer Hauptplatz und angrenzende Straßenzüge.
4. Null-Toleranz gegenüber Störungen der öffentlichen Ordnung – dazu zählen Belästigungen, Bedrohungen, Sachbeschädigungen und Vermüllung.
5. Klare Verantwortung und verbindliche Abstimmung zwischen Jugendzentrum und Streetwork für das unmittelbare Umfeld, insbesondere während der erweiterten Öffnungszeiten an Wochenenden. Ein gegenseitiges Verweisen von Zuständigkeiten darf nicht mehr stattfinden – es ist eine koordinierte und wirksame Zusammenarbeit sicherzustellen.
6. Rasche Umsetzung wirksamer Maßnahmen statt weiterer Verzögerungen – die Bevölkerung erwartet Ergebnisse, nicht Ankündigungen.

Reason

Konkrete Beobachtungen der Anwohnerinnen und Anwohner:
• Regelmäßige Konflikte, teils wöchentlich, einschließlich verbaler Bedrohungen wie: „Du wirst schon noch sehen, was mit dir passiert.“
• Belästigungen, aggressive Provokationen, Sachbeschädigungen, Diebstähle und Vermüllung in Wohn- und Geschäftsbereichen.
• Drogenkonsum in öffentlichen Bereichen, insbesondere in Tiefgaragen, Stiegenhäusern und angrenzenden Hinterhöfen.
• Einschüchternde Gruppendynamik: Einzelne Personen werden von größeren Gruppen umzingelt.
• Vorfälle häufen sich an Wochenenden, insbesondere freitags und samstags, in zeitlicher Nähe zur verlängerten Öffnungszeit des Jugendzentrums.
• Die Verunstaltung der öffentlichen WC-Anlage am Hauptplatz mit linksextremen ANTIFA-161-Parolen sowie eine von der Andritzer Polizei aufgenommene Messerstecherei mit flüchtigem Täter.

Die Polizei ist zwar informiert, doch die Gruppen entfernen sich nur kurzfristig und kehren kurze Zeit später zurück, was das Gefühl der Ohnmacht verstärkt.

Aktuelle Vorfälle – auch am helllichten Tag, wie etwa ein kürzlicher Vandalismusvorfall mit Belästigung eines Cafés am Andritzer Hauptplatz – zeigen deutlich, dass dringender Handlungsbedarf besteht.
Der Schutz der Bevölkerung und die Durchsetzung von Regeln müssen oberste Priorität haben.

Es kann nicht sein, dass seit Jahren berichtet wird, aber praktisch nichts passiert. Die Bevölkerung von Andritz hat ein Recht auf Sicherheit, Schutz und Lebensqualität in ihrem Wohnumfeld. Wir erwarten, dass die Stadtregierung ihre Verantwortung endlich ernst nimmt und die notwendigen Schritte unverzüglich einleitet.

Petition details

Petition started: 03/27/2026
Collection ends: 09/26/2026
Region: Graz Andritz
Topic: Security

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News

  • Liebe Unterstützer,
    wir möchten euch wieder kurz auf den neuesten Stand bringen.
    Unsere Petition hat mittlerweile 483 Unterstützer erreicht. Allein in den letzten Tagen sind rund 100 neue Unterschriften hinzugekommen.

    Diese Entwicklung ist für uns kein Grund zum Feiern. Im Gegenteil.
    Jede einzelne Unterschrift steht für einen Menschen, der die aktuelle Situation wahrnimmt, sich Sorgen macht, selbst betroffen ist oder Betroffene im unmittelbaren Umfeld kennt.
    Die Zahl von mittlerweile fast 500 Unterstützern zeigt deutlich, dass es sich nicht um die Wahrnehmung einiger weniger Menschen handelt, sondern um ein Anliegen, das viele Bürger bewegt. Sie zeigt vielmehr, wie viele Menschen sich in Graz und insbesondere in Andritz mit der aktuellen Entwicklung unwohl fühlen und eine Verbesserung der Situation wünschen.

    Viele von euch haben uns persönliche Erlebnisse, Beobachtungen und Sorgen geschildert. Eltern berichten von Kindern, die bestimmte Wege meiden. Anrainer schildern Veränderungen im unmittelbaren Wohnumfeld. Andere berichten von Vorfällen, die nie zur Anzeige gebracht wurden.
    All diese Rückmeldungen machen deutlich, dass es nicht nur um einzelne Ereignisse geht, sondern um das Sicherheits- und Lebensgefühl vieler Menschen.
    Gleichzeitig stehen wir mit Vereinen, Gewerbetreibenden, Experten und engagierten Bürgern in engem Austausch. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Situation in Andritz besser zu verstehen, Ursachen zu analysieren und konstruktive Vorschläge für Verbesserungen zu entwickeln. Unser Ziel ist es, nicht nur auf Missstände hinzuweisen, sondern aktiv an Lösungen mitzuwirken, die Andritz langfristig stärken.
    Darüber hinaus stehen wir laufend mit der Bezirksvertretung sowie weiteren Beteiligten im Austausch. Die zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung werden von uns gesammelt, strukturiert aufbereitet und in die laufenden Gespräche eingebracht. Unser Ziel bleibt ein gemeinsames und realistisches Lagebild sowie konkrete Maßnahmen, die für die Menschen vor Ort spürbar sind.

    Deshalb möchten wir euch heute um eine wichtige Unterstützung bitten:
    Bitte leitet die Petition nochmals an Freunde, Nachbarn, Familienmitglieder und Bekannte weiter.
    Uns fehlen nur noch wenige Stimmen bis zur Marke von 500 Unterstützern. Jede weitere Unterschrift hilft dabei, sichtbar zu machen, wie viele Menschen dieses Anliegen teilen und wie groß der Wunsch nach konstruktiven und nachhaltigen Lösungen ist.

    Wir werden auch weiterhin zuhören, Rückmeldungen sammeln, diese strukturieren und die Anliegen der Betroffenen dort einbringen, wo Entscheidungen getroffen werden.

    Abschließend möchten wir nochmals betonen, dass wir für alle Anliegen rund um die Situation in Andritz jederzeit ansprechbar sind.
    Wer eigene Erfahrungen, Beobachtungen oder Vorfälle mit uns teilen möchte, kann dies gerne tun. Sämtliche Informationen werden von uns selbstverständlich vertraulich behandelt und auf Wunsch ausschließlich anonym weitergegeben.

    Ebenso freuen wir uns über Vorschläge, Ideen und Anregungen, die zu einer positiven Entwicklung in Andritz beitragen können. Viele der bisherigen Impulse aus der Bevölkerung sind bereits in unsere Arbeit eingeflossen und helfen uns dabei, ein möglichst umfassendes Lagebild zu erstellen.
    Denn nur wenn Erfahrungen, Wahrnehmungen und Ideen aus der Bevölkerung gehört und ernst genommen werden, können daraus tragfähige und nachhaltige Lösungen für Andritz entstehen.
    Vielen Dank für eure Unterstützung, euer Vertrauen und euren Mut, eure Erfahrungen mit uns zu teilen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Sabine Hubmann
    iV für die
    Interessensgemeinschaft der Andritzer und Gewerbetreibenden (IAG)

  • Liebe Unterstützer, liebe Nachbarn, liebe Andritzer!

    Zuerst die wichtigste Nachricht:
    Ohne Euren Rückhalt und eure zahlreichen Unterschriften hätte dieser Termin so nicht stattgefunden.
    Am vergangenen Donnerstag saßen wir mit Betroffenen, der Bezirkspolitik, der Polizei, der NMS Viktor Kaplan und Vertretern der Jugendarbeit an einem Tisch.
    Dank Euch konnten wir die Sorgen der Anrainer und den Wunsch nach Sicherheit für unsere Kinder direkt dort platzieren, wo Entscheidungen getroffen werden.

    Das haben wir gemeinsam erreicht:

    • Sicherheit wird sichtbar: Die Polizei hat auf den Druck reagiert und zeigt aktuell eine verstärkte Präsenz mit einer klaren „Null-Toleranz-Linie“. Das sorgt spürbar für eine erste Entlastung im öffentlichen Raum.
    • Der Anrainer-Beirat kommt: Ab September wird ein offizielles Gremium (eine Art Beirat) eingerichtet. Damit haben wir Bürger endlich einen festen Platz am Tisch, um die Entwicklungen in Andritz aktiv mitzugestalten.
    • Politische Rückendeckung: Die Bezirksvorstehung (Herr Pichler, Frau Reimelt, Frau Kampus) sowie die MS Viktor Kaplan nehmen unsere Anliegen ernst. Das Bewusstsein für die Problematik ist nun fest verankert.

    Woran wir weiter arbeiten:
    Während die Polizei und die Politik wichtige Schritte machen, sehen wir bei den Konzepten der Jugendarbeit (JUZ/MOJA) noch deutlichen Nachbesserungsbedarf. Wir fordern hier ein faires „Geben und Nehmen“: Freiräume für Jugendliche sind für alle wichtig, aber sie dürfen nicht auf Kosten der Sicherheit und des Respekts gegenüber Anrainern und Kindern gehen.

    Die Jugend ist unsere Zukunft – gemeinsam für ein starkes Andritz
    Ein respektvolles Miteinander bedeutet für uns vor allem auch, die Jugendlichen in Andritz als wertvollen Teil in die Mitte unserer Gesellschaft zu holen. Sie sind die Zukunft unseres Stadtteils, und es ist uns ein großes Anliegen, ihnen mit echter Wertschätzung und auf Augenhöhe zu begegnen. Wir wissen, dass der weit überwiegende Teil der jungen Menschen in Andritz positiv und konstruktiv zu unserer Gemeinschaft beiträgt. Genau deshalb setzen wir uns so intensiv dafür ein, ein Umfeld zu schaffen, in dem gegenseitiger Respekt zur Selbstverständlichkeit wird. Wir sind überzeugt: Wenn wir alle gemeinsam daran arbeiten, schaffen wir einen Ort, an dem sich jede Generation sicher, gesehen und willkommen fühlt.

    Hartnäckig bleiben wir aber bei unserer Forderung nach einer festen Ansprechperson im Amt für Jugend und Familie, um das bisherige „Zuständigkeits-Ping-Pong“ endgültig zu beenden.
    Wie du jetzt helfen kannst:
    Die Petition läuft bis September weiter, damit wir beim Start des Beirats mit noch mehr Gewicht auftreten können.

    1. Teile den Link noch einmal in deinem Bekanntenkreis: openpetition.org/!lgnqr
    2. Nutze die Kommentarfunktion: Schreibt uns eure Wahrnehmungen und Erlebnisse direkt auf der Petitionsseite. Das hilft uns, die Situation sachlich zu dokumentieren. Das geht auf Wunsch auch völlig anonym!

    Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Andritz ein Ort bleibt, an dem sich alle Generationen wohlfühlen können.

    Herzlichen Dank für eure Unterstützung!
    Euer Team der IAG Andritz

  • Liebe Unterstützer!

    Vor dem Runden Tisch am 30.04.2026 gibt es erneut eine Berichterstattung zum Sicherheitsthema in Andritz.
    Gerade in dieser Phase wäre aus unserer Sicht eine möglichst ausgewogene Darstellung wichtig. Umso bedauerlicher ist es, dass die Perspektiven der betroffenen Eltern, Kinder und Anrainer auch diesmal nicht berücksichtigt wurden.
    Hier zum Artikel:
    https://grazer.at/story/de/angebliche-jugendbanden-im-grazer-bezirk-andritz-lgZZrTN7/
    Aus diesem Grund haben wir den Kontakt zur Redaktion gesucht und unsere Stellungnahme übermittelt:

    Wegschauen in Andritz: Interessensgemeinschaft IAG verwundert über extrem abweichendes Wahrnehmungsbild im Bezirk
    Unzählige Betroffene haben sich im Fall der Grazer „Jugendbande“ an die IAG – der Interessensgemeinschaft der Andritzer und Gewerbetreibenden – gewandt, da sie sich von offizieller Stelle verlassen fühlen. Durch die offiziellen Statements fühlt sich die Interessensgemeinschaft nun in ihrer Arbeit bestätigt.
    Bei der IAG Interessensgemeinschaft der Andritzer und Gewerbetreibenden, haben sich unzählige Betroffene gemeldet, die von unmittelbarer Gewalt, Gewaltandrohungen und anderen erschreckenden Vorfällen rund um die Andritzer „Jungenbande“ betroffen sind. Bei einigen ist die Angst so groß, dass sie Vorfälle erst gar nicht zur Anzeige bringen. Das Thema kochte hoch, jetzt versuchen Politik und Verantwortliche zu kalmieren.
    „Auf unserer Petition, mit der wir auf die gravierende Situation rund um das Jugendzentrum und dem Hauptplatz in Andritz aufmerksam machten, haben sich rund 360 Menschen gemeldet. Bei der Betroffenheit geben die Hälfte an, von den Vorfällen selbst betroffen zu sein bzw. Betroffenen im eigenen Umfeld zu haben. Ein Viertel hat Angst, künftig von Gewalt betroffen zu sein“, erklärt Sabine Hubmann.
    Anhand dieser Zahlen sei aus ihrer Sicht klar ersichtlich, dass es sich um mehr als nur ein aufgebauschtes Phänomen handle – wie von offizieller Seite dargestellt. „Trotz dieser Zahlen, scheinen Bezirksvorsteher, die Verantwortlichen im Sozial- und Sicherheitsbereich und Vertreter der Politik noch immer die Augen vor den Anliegen der Andritzerinnen und Andritzer – darunter viele Kinder – zu verschließen“, so Hubmann. Gerade dieses Ignorieren trage zu weiterer Verunsicherung und weiterem Unmut bei.
    „Viele Betroffene sind der Ansicht, dass aus politischen und ideologischen Gründen die Vorfälle heruntergespielt werden. Hier herrscht auf der einen Seite Wut und auf der anderen Seite großer Kummer und Enttäuschung“, schildert Hubmann das Stimmungsbild der Betroffenen.
    „Beim offenen Tisch wird die IAG die Gelegenheit ergreifen und sachlich über die Hintergründe aufklären und so den Betroffenen eine Stimme geben und den Verantwortlichen Einblick in die Situation dieser Menschen“, so Sabine Hubmann. Die Hoffnung ist groß, dass hier doch noch eine konstruktive Lösung gefunden wird.

    Mit lieben Grüßen
    Ihre IAG-Interessensgemeinschaft der Andritzer und Gewerbetreibenden

    PS Wir lassen uns dadurch weder verunsichern noch zum Schweigen bringen – wir hören hin, zeigen auf und stehen weiterhin klar an der Seite der Betroffenen.

Weil ich und meine Familie in Andritz sicher leben wollen! Und meine Enkelkinder keine Angst am Andritzer Hauptplatz haben.

Völlig übertrieben, hier zeigt sich wohl schon die Verzweiflung zweier Parteien, die es noch immer nicht verkraften können, bei der letzten Wahl die Mehrheit verloren zu haben. Das genannte "Café" und deren häufig äußerst illuminierten Gäste ist übrigens selbst die regelmäßig die größte Lärmbelästigung am Andritzer Hauptplatz

Why people sign

Wohne selbst in Andritz

Weil Andritz zu wenig sicher ist, aegen ganzen Asylaten die man importiert hat

Ich möchte mich in andritz sicher fühlen

lebe in Andritz, bestätige Schmierereien und Sachbeschädigungen, auch abendliche Belästigungen am Radweg

Ich komme aus Andritz, verbringe meine Freizeit dort, habe noch viele Freunde.
Meine Eltetn hatten früher die AGIP- Jetzige ENI Tankstelle.
Ich ging auch in Andritz zur Schule.
Im Herzen immer für Andritz

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