04/25/2026, 16:19
Liebe Unterstützer!
Vor dem Runden Tisch am 30.04.2026 gibt es erneut eine Berichterstattung zum Sicherheitsthema in Andritz.
Gerade in dieser Phase wäre aus unserer Sicht eine möglichst ausgewogene Darstellung wichtig. Umso bedauerlicher ist es, dass die Perspektiven der betroffenen Eltern, Kinder und Anrainer auch diesmal nicht berücksichtigt wurden.
Hier zum Artikel:
https://grazer.at/story/de/angebliche-jugendbanden-im-grazer-bezirk-andritz-lgZZrTN7/
Aus diesem Grund haben wir den Kontakt zur Redaktion gesucht und unsere Stellungnahme übermittelt:
Wegschauen in Andritz: Interessensgemeinschaft IAG verwundert über extrem abweichendes Wahrnehmungsbild im Bezirk
Unzählige Betroffene haben sich im Fall der Grazer „Jugendbande“ an die IAG – der Interessensgemeinschaft der Andritzer und Gewerbetreibenden – gewandt, da sie sich von offizieller Stelle verlassen fühlen. Durch die offiziellen Statements fühlt sich die Interessensgemeinschaft nun in ihrer Arbeit bestätigt.
Bei der IAG Interessensgemeinschaft der Andritzer und Gewerbetreibenden, haben sich unzählige Betroffene gemeldet, die von unmittelbarer Gewalt, Gewaltandrohungen und anderen erschreckenden Vorfällen rund um die Andritzer „Jungenbande“ betroffen sind. Bei einigen ist die Angst so groß, dass sie Vorfälle erst gar nicht zur Anzeige bringen. Das Thema kochte hoch, jetzt versuchen Politik und Verantwortliche zu kalmieren.
„Auf unserer Petition, mit der wir auf die gravierende Situation rund um das Jugendzentrum und dem Hauptplatz in Andritz aufmerksam machten, haben sich rund 360 Menschen gemeldet. Bei der Betroffenheit geben die Hälfte an, von den Vorfällen selbst betroffen zu sein bzw. Betroffenen im eigenen Umfeld zu haben. Ein Viertel hat Angst, künftig von Gewalt betroffen zu sein“, erklärt Sabine Hubmann.
Anhand dieser Zahlen sei aus ihrer Sicht klar ersichtlich, dass es sich um mehr als nur ein aufgebauschtes Phänomen handle – wie von offizieller Seite dargestellt. „Trotz dieser Zahlen, scheinen Bezirksvorsteher, die Verantwortlichen im Sozial- und Sicherheitsbereich und Vertreter der Politik noch immer die Augen vor den Anliegen der Andritzerinnen und Andritzer – darunter viele Kinder – zu verschließen“, so Hubmann. Gerade dieses Ignorieren trage zu weiterer Verunsicherung und weiterem Unmut bei.
„Viele Betroffene sind der Ansicht, dass aus politischen und ideologischen Gründen die Vorfälle heruntergespielt werden. Hier herrscht auf der einen Seite Wut und auf der anderen Seite großer Kummer und Enttäuschung“, schildert Hubmann das Stimmungsbild der Betroffenen.
„Beim offenen Tisch wird die IAG die Gelegenheit ergreifen und sachlich über die Hintergründe aufklären und so den Betroffenen eine Stimme geben und den Verantwortlichen Einblick in die Situation dieser Menschen“, so Sabine Hubmann. Die Hoffnung ist groß, dass hier doch noch eine konstruktive Lösung gefunden wird.
Mit lieben Grüßen
Ihre IAG-Interessensgemeinschaft der Andritzer und Gewerbetreibenden
PS Wir lassen uns dadurch weder verunsichern noch zum Schweigen bringen – wir hören hin, zeigen auf und stehen weiterhin klar an der Seite der Betroffenen.