Warum wir diese Petition starten – und warum sie nun Tirol-weit wird
Was als lokale Bürgerinitiative im Bezirk Schwaz begann, hat sich zu einem Tirol-weiten Anliegen entwickelt. Denn viele Menschen wissen nicht, dass die Verwendung von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 – also Raketen, Batterien und Böller – laut Pyrotechnikgesetz 2010 im gesamten Ortsgebiet grundsätzlich verboten ist. Nur Gemeinden dürfen Ausnahmen erlassen, doch im Bezirk Schwaz tun dies laut Behördenangaben nur rund ein Drittel.
Gleichzeitig können private Feuerwerkskörper überall frei gekauft werden.
Das führt jedes Jahr zu:
• massivem Tierleid
• Stress und Verletzungen bei Wildtieren
• Waldbrandgefahr
• hohen Feinstaubwerten in engen Tälern
• Müll, Plastik und Schwermetallen in der Natur
• Unsicherheit bei Einwohnern und Gästen
• hunderten Einsätzen für Rettung, Polizei und Feuerwehr
Der Gesetzeswiderspruch ist offensichtlich:
👉 Man kann Produkte kaufen, deren Verwendung fast überall verboten ist.
Diese Lücke muss geschlossen werden.
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Treffen mit der BH Schwaz – wichtige Klarstellungen
Die BH bestätigte:
• F2-Feuerwerk ist im Ortsgebiet grundsätzlich verboten
• viele Gemeinden erlassen keine Ausnahmen
• Polizei kann das Verbot nicht flächendeckend durchsetzen
• ein tirolweites Verbot bei Trockenheit steht über allem
• professionelle Feuerwerke müssen genehmigt werden
Für Silvester 2026/27 ist ein einheitliches Informationsblatt geplant, das alle Gemeinden nutzen sollen.
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Politische Bewegung – Tirol setzt ein starkes Zeichen
Landesrätin Astrid Mair hat bereits Vertreter aller Landtagsparteien zu einem Gespräch eingeladen, um einen gemeinsamen Antrag an die Bundesregierung vorzubereiten. Ziel ist ein bundesweites Verkaufsverbot privater Feuerwerkskörper der Kategorie F2.
Unsere Petition unterstützt diesen Weg ausdrücklich.
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⭐ Unsere Forderungen – jetzt erweitert
1️⃣ Bundesweites Verkaufsverbot privater Feuerwerkskörper (Kategorie F2)
Tirol kann die Initiative setzen – aber ein wirksames Verbot muss auf Bundesebene beschlossen werden. Nur so können Tierleid, Umweltbelastung, Gefahren und Lärm nachhaltig reduziert werden.
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⭐ 2️⃣ Verbesserungen, die Tirol sofort umsetzen kann (Übergangsmaßnahmen)
Bis ein Verkaufsverbot beschlossen ist, braucht es konkrete Schritte, um Menschen, Tiere und Natur zu schützen.
✔ Fokusgruppe (BH, Gemeinden, Tourismusverbände)
Einrichtung eines gemeinsamen, ständigen Arbeitskreises zur Standardisierung aller Verordnungen und Definitionen.
✔ Einheitliche Regeln für alle Tiroler Gemeinden
Eine klare, einfache, gemeinsame Linie – leicht verständlich für Einheimische und Gäste.
✔ Transparente Darstellung der Rechtslage
Welche Bestimmungen ergeben sich aus dem Pyrotechnikgesetz 2010?
Wie werden sie im jeweiligen Bezirk angewendet?
✔ Starke, leicht verständliche Kommunikation an die Öffentlichkeit
• Plakate
• Gemeinde-Apps
• Social Media
• Tourismus-Newsletter
• Aushänge in Hotels, Apotheken & Supermärkten
• Infoschreiben an Gäste vor Anreise
• Info-Schild am Eingang jeder Gemeinde
✔ Digitale Feuerwerkskarte (Vorbild Kärnten)
Eine öffentlich zugängliche Karte, auf der klar ersichtlich ist, wo Feuerwerk erlaubt oder verboten ist.
✔ Klare Handhabe für Polizei & Gemeinden
Verbindliche Regeln, die kontrollierbar sind.
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⭐ 3️⃣ Verbesserungen im Bereich Verkauf & Abgabe (bis zum endgültigen Verbot)
✔ Verkaufszeitraum extrem begrenzen
Feuerwerk darf nur wenige Tage vor Silvester verkauft werden (z. B. 28.–31. Dezember).
✔ Nur Verkauf von Kassetten
Keine Einzelraketen, keine Böller.
Nur sicherere, zusammenhängende Systeme.
✔ Kauf nur mit AGB-Bestätigung (App oder Formular)
Der Kauf ist nur möglich, wenn der Käufer bestätigt,
• dass er die Gesetzeslage kennt
• dass Feuerwerk im Ortsgebiet verboten ist
• dass er Verantwortung übernimmt
✔ Eingeschränkte Zeitfenster für das Abschießen (wenn erlaubt)
Beispiel:
• 18.30–19.00 Uhr für Familien/Kinder
• 00.00–00.30 Uhr zu Silvester
Ein Aufweichen über mehrere Tage wäre ausgeschlossen.
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⭐ 4️⃣ Aufklärungsarbeit in Schulen durch die Feuerwehr
Sensibilisierung der Kinder über:
• Gefahren von Feuerwerk
• richtige Sicherheit
• was erlaubt und verboten ist
• Auswirkungen auf Tiere und Natur
• Notruf-Situationen
Dies verhindert Unfälle und reduziert Fehlverhalten bereits im jungen Alter.
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⭐ Langfristiges Ziel
Ein österreichweites Verbot privater Feuerwerke – Verkauf und Verwendung.
Tirol kann hier ein Vorbild sein und ein starkes Zeichen setzen.
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⭐ Warum wir Ihre Unterschrift brauchen
Nur gemeinsam können wir:
• den Bundesgesetzgeber erreichen
• Tiere, Natur und Menschen besser schützen
• für klare Regeln und echte Sicherheit sorgen
• Tirol zu einem Vorreiter machen
Jede Unterschrift zählt.
Habe selber ein Haustier bzw. Wildtiere, Umweltbelastung