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Warum ein Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte kein sinnvolles Vorhaben ist
Die Parndorfer Platte ist ein sensibler und wertvoller Lebensraum – nicht nur für die lokale Bevölkerung, sondern auch für die Umwelt, die Landwirtschaft und das Klima. Der Gesamtraum gehört dem pannonischen Klimabezirk an und zählt zu den trockensten und wärmsten Landschaften Österreichs.
Eine kluge Standortwahl ist entscheidend
Ein Rechenzentrum sollte dort gebaut werden, wo es sinnvoll integriert werden kann – nämlich in der Nähe von urbanen Räumen, wo:
· Abwärme genutzt werden kann (z. B. für Fernwärme)
· Infrastruktur bereits vorhanden ist (Strom, Wasser, Netze)
· keine wertvollen Böden oder Ökosysteme zerstört werden
· Nachnutzungsmöglichkeiten bestehen
Bevor ein Rechenzentrum gebaut wird, müssen grundlegende Fragen gestellt werden:- Ist ein solches RZ wirklich notwendig?
- Wie kann der Strom- und Wasserbedarf gedeckt werden, ohne die Umwelt zu belasten?
- Wie kann die Abwärme sinnvoll genutzt werden?
- Wie lassen sich Umweltbeeinträchtigungen minimieren und der Nutzen maximieren?
- Welche Nachnutzung ist möglich, wenn das RZ irgendwann nicht mehr gebraucht wird?
Die Parndorfer Platte ist kein geeigneter Standort für ein Rechenzentrum. Sie ist zu wertvoll – für die Landwirtschaft, die Biodiversität, das Klima und die Zukunftsfähigkeit der Region. Statt hier ein RZ zu errichten, sollte nach nachhaltigen und zukunftsorientierten Lösungen gesucht werden, die Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft in Einklang bringen.
Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast
#354 Google, ein Rechenzentrum – und (keine) Politik | Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast -
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Die nächste Hiobsbotschaft: Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte
Letzte Woche erreichten uns besorgniserregende Nachrichten: In der Gemeinde Nickelsdorf soll ein Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte entstehen.
Nach dem Austausch mit der bi_rechenzentrum_kronstorf, sowie eigenen Recherchen konnten wir einige kritische Details zu dem geplanten Rechenzentrum auf der Parndorfer Platte in Erfahrung bringen.
WASSER, ERDE, STROM: Wie viel davon verbraucht ein gigantisches Rechenzentrum
1. Wasserverbrauch: Eine kritische Ressource
Wasser ist in der Region bereits heute knapp. Rechenzentren sind extrem wasserintensiv, da sie zur Kühlung enorme Mengen benötigen.
2. Bodenverbrauch: Böden ein nicht vermehrbares Gut
Rechenzentren benötigen riesige Flächen und versiegeln den Boden dauerhaft – eine unwiederbringliche Zerstörung für Tiere, Pflanzen und das Kleinklima.
3. Stromverbrauch: Eine zusätzliche Belastung für das Energiesystem
Rechenzentren sind Stromfresser und verbrauchen so viel Energie wie ganze Städte.
4. Abwärme: Ein ungenutztes Potenzial
Rechenzentren erzeugen massive Mengen an Abwärme, die ungenutzt in die Atmosphäre abgegeben wird. Dies führt zu Hitzeinseln und zusätzlicher Belastung für das lokale Klima.
5. Langfristige Folgen:
Rechenzentren sind hochspezialisierte Infrastrukturprojekte, doch die IT-Branche entwickelt sich rasant weiter. Was passiert mit nicht mehr benötigten Rechenzentren - gibt es Nachnutzungskonzepte, oder eine weitere Industrieruine?
Fazit: Eine kluge Standortwahl ist entscheidend
Ein Rechenzentrum sollte dort gebaut werden, wo es sinnvoll integriert werden kann.
Wir berichten weiter.
bi_rechenzentrum_kronstorf
Jetzt unterzeichnen: GOOGLE Kronstorf. Wir fordern eine transparente Gesamtprüfung aller Risiken! | mein #aufstehn
Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast
#345 Google, Rechenzentren & ihre Grenzen - mit Raumplaner Gernot Stöglehner | Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast
Von Jahr zu Jahr haben wir im Seewinkel massive Probleme im Sommer wegen Wasserspiegel.
Dascho, zicksee, diverse Lacken, Neusiedler See müssen geschützt werden.
Des weiteren ist die Region mit etlichen Ackerflächen die Wasser benötigen überfordert.
Die Natur wird ohnehin schon missbraucht und nur auf Kapitalismus geachtet. .
Abfahrt mönchhof Richtung Zündorf wurden riesige Lager der Natur geopfert..
Hände weg!!!