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Revidiert: Noch größeres Waldgebiet ist in Gefahr
στον/-ην/-ο 20.06.2025Nach genauerem Ansehen der geplanten neuen, immer noch erweiterten Siedlungsgrenze (siehe Bürgerversammlung) ergibt sich folgendes Bild - es ist mehr Wald in Gefahr, als in der vorigen "Neuigkeit" beschrieben wurde. Es sind geschätzt 13 Parzellen für Einfamilienhäuser, samt der Sicherheitszone, die ebenfalls entwaldet werden müsste. -
Detailansicht gefährdeter Ziesacherwald
στον/-ην/-ο 02.06.2025Hier eine auf KAGIS-Luftbild-Basis erstellte Detailansicht:
So viel Ziesacherwald soll nach derzeitigem Stand weiterhin für Bauland geopfert werden. -
447 Υπογραφές
Η συλλογή ολοκληρώθηκε
Αίτηση προς: Bürgermeister + Gemeinderat der Marktgemeinde Millstatt
Im Entwurf des neuen ÖEK ist derzeit eine Waldvernichtung im Umfang von geschätzten 40.000 m2 vorgesehen. Das ist Frevel an der Natur und an künftigen Generationen.
Wir fordern: Im neuen Örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) bleibt die Siedlungsgrenze im Bereich Ziesacherwald dort, wo sie jetzt ist! Wald erhalten und keine neuen Baugründe im Anschluss an die bestehende Bebauung!
Αιτιολόγηση
Was steht auf dem Spiel?
- ein wertvolles Naherholungsgebiet für Menschen aus nah und fern
- Rückzugsort für seltene Tiere, u.a.: Schwarzspecht, Baumfalke, Wiedehopf, Wendehals, Gelbbauchunke, Feuersalamander
- kulturhistorische Denkmäler: zwei Schalensteine aus vermutlich vorkeltischer Zeit
- ein Wald, der wichtige Rückhaltefunktionen bei Starkregen hat und positiv zum Kleinklima beiträgt
- zusätzliche geschätzte 6.000 m2 Wald & Wiese, die für eine neue Straßenverbindung nach Laubendorf vernichtet würden
Woher die Begehrlichkeiten?
- Die Marktgemeinde Millstatt ist hier der bei Weitem größte Grundeigentümer im Ziesacherwald, dann noch ein Hotel und ein Bauträger. Es geht um Widmungsgewinne in zweistelliger Millionenhöhe.
- Waren es in den 90er- bis 2010er-Jahren die Seegründe der Gemeinde, die zu gierigen Verkaufsphantasien der mächtigsten Gemeinderatsfraktion geführt haben (und durch massiven Bürgerprotest verhindert werden konnten), ist es jetzt der Wald, der geschlachtet werden soll.
Was fehlt in Millstatt?
- Bauland? - Sicher nicht. Allein die jetzt schon gewidmeten Baulandreserven in der Gemeinde reichen für gut 26 Jahre. Es wird halt viel davon gehortet statt genutzt.
- Wohnraum? - Sicher nicht. Allein in der nahen Alexanderhofsiedlung werden geschätzt die Hälfte aller Häuser und Wohnungen nicht dauerhaft bewohnt. Diese "Nutzung" ist augenscheinlich für die Eigentümer*innen günstiger, als leistbaren dauerhaften Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
- Zweitwohnsitze? - Sicher nicht. Aber: Bei Quadratmeterpreisen von EUR 500 aufwärts (wie kürzlich am Waldrand dort bezahlt) würde der Ziesacherwald nicht etwa für junge Millstätter Familien geopfert. Vielmehr würden großteils Zweitwohnsitze entstehen. Seeblick verkauft sich gut.
- Leerstandsmanagement? - Sicher JA. Aber: Das wäre halt mühsamer und würde mehr Kreativität erfordern als der zukunftsvergessene Flächenfraß.
Στοιχεία για το ψήφισμα
Ξεκίνησε η υποβολή αίτησης:
14/05/2025
Λήξη συλλογής:
13/11/2025
Περιοχή:
Millstatt am See
Κατηγορία:
Περιβάλλον
Συζήτηση
Bei der Bürgerversammlung standen "nur" noch rund 10.000-12.000 m2 Ziesacherwald auf dem Plan, die für Bauland geopfert werden sollen. Das ist zwar schon ein Teilerfolg der Bürgerinitiative, aber noch ist der Waldfrevel der Gemeinde nicht gebannt. Daher: Wald schützen - weitere Unterschriften sammeln!
Die Gemeinde braucht Geld und erhofft sich Millionen Euro an Verkaufserlösen von ihren Gründen im Ziesacherwald.