• Petition in Zeichnung - Geschafft?

    at 27 Mar 2019 12:50

    Das hoffen wir alle!

    Glaubt man dem Bericht der OÖN vom 27.3. 2019, erreichten unsere rechtlichen Bedenken gerade noch rechtzeitig die zuständigen Landesbehörden, die somit das Schlimmste verhindern konnten. Link: www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/frauenhaus-gruenes-licht-fuer-alternativstandort;art70,3114237?fbclid=IwAR2FzxUTuaSpZTPu9G6YPBdik_5v56uPemJZIUnfJf9wThF4Uni6q3tVlzo

    Die beeindruckende Unterstützung der Riederinnen und Rieder, gepaart mit besonnener Argumentation, scheint nun Früchte zu tragen. Wir freuen uns über diese Entwicklung und sind optimistisch. Dennoch dürfen wir nicht in Euphorie verfallen. Noch ist Achtsamkeit geboten!

    Sollte die Umwidmung tatsächlich nicht genehmigt worden sein (wir bemühen uns um amtliche Bestätigung), sind schnellstmöglich die entsprechenden Parzellen wieder zu einem Ganzen zu vereinen (die Kleinheit erleichtert eine Umwidmung).

    Die Petitionsübergabe findet wie geplant statt am 28. März 2019 um 18:15 im Rieder Rathaus. Wir laden Euch ein, liebe Retterinnen und Retter des Brauereiparks, daran teilzunehmen.
    Wir hoffen auf Klärung unserer noch offenen Fragen durch den Bürgermeister.

    Ried im Innkreis hat, wie wir alle wissen, ein sehr kleines Stadtgebiet. Das macht die Stadt-Entwicklungsplanung für die Verantwortlichen besonders schwierig.

    Dennoch: Nicht ohne Grund werden Grünzüge als besonders schützenswert in örtlichen Entwicklungsplänen von Städten (über 10 Jahre hinweg) festgelegt. Schließlich sind sie Garant für ein ausgewogenes städtisches Kleinklima, Überleben von Fauna und Flora, Filterung von Schadstoffen aus der Luft und damit für die Lebensqualität und Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner.

    Ried im Innkreis verfügt, bei einer gewidmeten Gesamtgrünfläche von 11,41%, lediglich über 6,72% (!) ausgewiesene Grünzüge.

    Wir sehen es als unsere Pflicht und die der verantwortlichen Politiker, dafür zu sorgen, diese für die Zukunft zu erhalten! Dabei ist zu beachten, dass das gesamtstädtische Grünzugssystem wegen seiner Multifunktionalität standortgebunden ist (Kleinklima für die Stadt, Erholungsgebiet, Biodiversität in der Stadtlandschaft).

    Die gewaltige Zustimmung aus dem gesamten Rieder Stadtgebiet und darüber hinaus zeigt eindeutig, wie wichtig dieses Thema ist - in Zeiten in denen Hochwasser, Stürme und sommerliche Temperaturen um 35°C bis in die Nacht hinein auch in Ried keine Seltenheit mehr sind.

    Wir erwarten, dass, neben den berechtigten wirtschaftlichen Interessen, ebenso die gesundheitlichen Interessen der Bevölkerung in Hinblick auf unserer Umwelt besser berücksichtigt werden.
    Welche Gründe also gibt es, Bauvorhaben mit Vehemenz voranzutreiben und dabei - gegen den Willen erheblicher Teile der Bevölkerung - wertvollstes Grünland zu roden?

    Das Vertrauen in die Stadtregierung ist zweifellos empfindlich gestört, das zeigen über 1000 Bürgerinnen und Bürger innerhalb von nur vier Wochen (!)mit ihrer Unterschrift.
    Viele Riederinnen und Rieder werden in nächster Zeit Gemeinderatsprotokolle ganz genau durchlesen, um Beschlüsse dieser Art rechtzeitig zu erkennen, gegebenenfalls zu informieren und zu handeln.

    Nur durch ein klares öffentliches Bekenntnis der Stadtregierung zur Einhaltung des örtlichen Entwicklungskonzepts, insbesondere in Bezug auf gewidmetes Grünland und Grünzüge, wird es ihr gelingen, nach und nach Vertrauen zurück zu gewinnen.
    Die Petition läuft noch, bitte informieren sie weiter Ihre Freunde und Bekannten.

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