ACHTUNG! Die Petition kann nicht kürzer als 1 Monat angesetzt werden! Die Gemeinderatssitzung hat stattgefunden. Wir laden alle ein, die ein prinzipielles Zeichen für die Erhaltung von Grünzügen im innerstädtischen Bereich setzen wollen, bis zum Ablauf der Petitionsfrist ihre Stimme abzugeben. Die Petition selbst übertraf all unsere Erwartungen. Das Bauprojekt erhält einen neuen Standort. Uns wurde versichert, dass dort keine Umwidmung in Bauland notwendig sei. Die Erhaltung des Brauereiparks hängt nun von den Einwänden der oö Landesbehörden und den Eigentümern des Grundstückes ab. Wir sind diesbezüglich optimistisch.

Wir ersuchen den Rieder Gemeinderat, die Einleitung der Flächenwidmungs- und Bebauungsplanänderung Parz. 682 (Brauereipark)

gemäß GR.-Beschluss 2018-12-13

umgehend einzustellen! Und dafür zu sorgen, dass der Brauereipark in vollem Umfang, für die Bevölkerung öffentlich zugänglich, erhalten bleibt.

Reason

Der Antrag auf Umwidmung wurde mehreitlich von allen im Gemeinderat vertretenen Parteien gestellt. (Eine einzige Stimmenthaltung!) Siehe GR.-Protokoll 2018-12-13 (1,79 MB) - .PDF: www.ried.at/system/web/GetDocument.ashx?fileid=1865842

Daher wird die Rodung des Brauereiparks wohl nur durch ein eindrucksvolles Zeichen der Bevölkerung abzuwenden sein. Wir, die Initiative "Wir retten den Brauereipark - Gemeinsam!", rufen auf, dieses Zeichen durch die Unterstützung unserer Petition zu setzen!

Die Stadt Ried im Innkreis verfügt über erschreckend wenige Flächen, die als Grünland ausgewiesen sind. Der Brauereipark ist eine davon. Er befindet sich auf einer als Grünzug ausgewiesenen Parzelle der Brauerei Ried und ist seit mehr als 50 Jahren ein beliebter Erholungsraum für über 600 Bewohner des unmittelbar angrenzenden Siedlungsgebietes und darüber hinaus.

Nach dessen Umwidmung in Bauland soll ein Neubau des Frauenhaus Innviertel errichtet werden. Die Petition wendet sich ausdrücklich nicht gegen diese Institution.

Wir sind allerdings der Meinung, dass besser geeignete Grundstücke ausreichend vorhanden sind. Einen Park zu opfern mittels Umwidmung von wertvollem Grünland in Bauland - dafür besteht keinesfalls zwingende Notwendigkeit!

Sollten sich allerdings die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker der Stadt Ried außerstande sehen, eine passende Alternative für den Neubau zu finden, wäre eventuell zu erwägen, ob sich die benachbarten Bezirkshauptstätte Braunau und Schärding am Inn als Standorte nicht besser eigneten.

Weitere Infos finden Sie unter: www.fb.me/brauereipark.retten

Thank you for your support, Jörg Achatz from Ried im Innkreis
Question to the initiator

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News

  • Geschätze Freundinnen und Freunde der Grünzüge!

    Folgende Fragen und Forderungen stellten wir dem Bürgermeister der Stadt Ried:
    1.) Offenlegung des betreffenden Bescheides des Landes OÖ
    2.) Was ist der derzeitige Stand der Flächenwidmung „Brauereipark“?
    3.) Wir fordern sofortige Herstellung des alten Rechtszustandes:
    Das heißt:
    a. Grünzug - Widmung des gesamten Brauereiparks.
    b. Weiterhin freier Zugang für die Bevölkerung.
    4.) Wir fordern ein offizielles Bekenntnis von Stadt- und Gemeinderat, den minimalen (gewidmeten) Grünzug - Anteil von 6,72% an der Gesamtfläche Rieds, nachhaltig zu schützen (und keinen weiteren Umwidmungsversuch zu unternehmen).

    Seine Stellungnahmen lauteten wie folgt:
    Ad 1.) Der Bürgermeister belehrte uns dahingehend, dass es sich um ein Genehmigungsverfahren seitens des Landes OÖ handle. Darum ergehe kein Bescheid, sondern ein Einwand der zuständigen Behörde.
    Das Verfahren sei schwebend, daher könne über die Entscheidung keine Auskunft erteilt werden.
    Ad 2.) Derzeitiger Stand der Flächenwidmung „Brauereipark“ sei Grünzug.
    Ad 3.) a. Auf diese Forderung wurde nicht eingegangen, da der Entscheid der Behörde aussteht.
    b. Es handle sich um Privateigentum (Anm.: @Rieder Bier - feinste Innviertler Braukunst), darüber könne daher die Gemeinde nicht befinden.
    Ad 4.) Das Bekenntnis zum Schutz des gewidmeten Grünzug-Anteils sei eine Selbstverständlichkeit und im örtlichen Entwicklungskonzept klar zum Ausdruck gebracht.

  • Nachdem eine engagierte Anrainerin die Tragweite der geplanten Rodung erkannt und in der Nachbarschaft die erste Unterschriftensammlung gestartet hatte, sind es nun vier Wochen, die uns bleiben sollten, den Brauereipark zu retten.

    Auch wenn es nicht geäußert wurde. Keiner von uns glaubte zu Anfang, dass es zu schaffen sein würde. Bei einem nahezu einstimmigen Votum der Gemeinderatsmandatare (eine Stimmenthaltung) standen ja alle politischen Parteien gegen uns.
    Sollten es nicht gelingen, mindestens 1.000 Unterstützerinnen und Unterstützer zu motivieren, wäre der Park verloren. Da machten wir uns nichts vor.

    In dieser kurzen Zeit habt Ihr mit insgesamt rund 1.600 Unterstützungserklärungen (ca.1300 aus Ried) das Unmögliche möglich gemacht. Es ist dieses öffentliche Bekenntnis gepaart mit sachlich besonnener Argumentation, das kleine, über 40 Jahre gewachsene, Stückchen Natur am Leben zu erhalten.

    Wir Anrainer sind besonders angetan von den zahlreichen mitfühlenden Kommentaren auf openPetition. Sie haben uns berührt und gestärkt. Neben den prinzipiellen Motiven, die wenigen verbleibenden Grünzüge in Ried zu erhalten, brachten sehr viele ihr Verständnis zum Ausdruck, wie wichtig so ein kleines Naherholungsgebiet für uns Bewohner einer Wohnblocksiedlung ist.
    Für Familien, Kinder, Mitarbeitern nahegelegener Betriebe, die hier an heißen Sommertagen die Ruhe zur Mittagsstunde genießen, ja – auch die ach so geschmähten Jugendlichen, die im Brauereipark nachts mal ein Gspusi, mal ein verbotenes Bier genießen. Manches Mal lassen sie die Flasche neben den aufgestellten Papierkörben fallen, die in der Früh die ach so geschmähten Hundebesitzer zusammen mit den Gacksisackerln entsorgen.

    Lebensqualität! - Geschotterte Wege, kein Spielplatz - der Park selbst genügt den Kindern zum Versteckspielen. An Sommertagen, an denen in der Siedlung bis knapp 40°C keine Seltenheit mehr sind, flüchten wir uns in den Schatten der Bäume und kühlen unsere Füße im Riederbach.

    Ihr habt uns geholfen, unseren „Garten“ zu erhalten!
    1978 vom Rieder Verschönerungsverein gegründet – 2019 von 1600 Freundinnen und Freunden gerettet!

    Wir hoffen, er bleibt noch lange erhalten so wie er ist – ruhig, nicht allzu sehr geschniegelt und für alle da.
    Keine Selbstverständlichkeit, denn das Areal ist im Privatbesitz der angrenzenden Rieder Brauerei, die darüber zu verfügen hat.
    Anlässlich der Petitionsübergabe aber wurde uns von dem einen oder anderen Mandatar signalisiert, sie werden sich um ein Abkommen bemühen, das weiterhin freien Zugang für die Bevölkerung gewährleisten soll. Wir sind optimistisch.

    Im nächsten Beitrag berichten wir allen Interessierten vom Ablauf der Gemeinderatssitzung und den Antworten des Bürgermeisters auf unser Fragen und Forderungen.

pro

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contra

No CONTRA argument yet.