29.05.2026, 17:01
Liebe Unterstützer:innen,
Nach sechs Monaten Initiative, tausenden Unterstützer:innen, zahlreichen Gesprächen mit Familien, Gemeinden, Trägern und Expert:innen müssen wir leider feststellen: Die zentralen Anliegen rund um echte Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung finden sich im aktuellen Gesetzesentwurf des Kärntner Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes aus unserer Sicht weiterhin nicht ausreichend wieder.
Deshalb möchten wir euch heute nochmals ganz dringend bitten:
👉 Bringt eine Stellungnahme ein.
Die Begutachtungsfrist endet bereits am 3. Juni:
https://www.ktn.gv.at/Verwaltung/Amt-der-Kaerntner-Landesregierung/Verfassungsdienst/Landesgesetzgebung/akt_Beg_LG
Stellungnahmen bitte an:
abt1.verfassung@ktn.gv.at
Uns wurde von mehreren Seiten – und auch direkt aus der zuständigen Abteilung – sehr deutlich rückgemeldet: Jede einzelne Stellungnahme zählt.
Bitte verlasst euch nicht darauf, dass „eh schon genug andere schreiben werden“.
Gerade jetzt wird sichtbar, wie viele Familien, Einrichtungen, Organisationen und Bürger:innen dieses Thema tatsächlich betrifft.
Wichtig:
Ihr müsst keine juristischen Texte schreiben. Kurze persönliche und sachliche Rückmeldungen sind ausdrücklich möglich und wichtig.
Außerdem sollte man wissen:
Stellungnahmen können im Rahmen des Begutachtungsverfahrens veröffentlicht werden (wenn ihr audrücklich in eurer Stellungnahme dazu einwilligt).
Zur Orientierung könnt ihr folgende Vorlage gerne übernehmen, anpassen oder ergänzen:
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Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen der Begutachtung des Entwurfs zur Änderung des Kärntner Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes möchte ich meine Sorge darüber ausdrücken, dass die Frage der tatsächlichen Wahlfreiheit von Familien weiterhin nicht ausreichend berücksichtigt wird.
Viele Familien erleben derzeit, dass Betreuungseinrichtungen, die organisatorisch, zeitlich, pädagogisch oder sprachlich gut zum Kind und zur familiären Situation passen würden, nicht oder nur schwer gewählt werden können – selbst dann, wenn Plätze vorhanden wären.
Aus meiner Sicht sollte das Wohl des Kindes sowie die pädagogische Passung stärker berücksichtigt werden als starre Gemeindegrenzen oder Finanzierungszuständigkeiten.
Ich wünsche mir daher Lösungen, die echte Wahlfreiheit ermöglichen, gemeindeübergreifende Betreuung erleichtern und die Bedürfnisse von Kindern und Familien stärker in den Mittelpunkt stellen.
Mit freundlichen Grüßen
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Bitte nehmt euch diese wenigen Minuten.
Wenn jede:r darauf wartet, dass andere aktiv werden, entsteht der Eindruck, dass das Thema nur wenige Menschen betrifft.
Wir wissen aber, dass das nicht stimmt.
Danke für eure Unterstützung, eure Geschichten, eure Energie und euer Dranbleiben. 💛
Ricarda & Belinda
Initiative „Eltern stehen auf – für Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung“