08/14/2025, 17:05
Heute erschien in MeinBezirk Klosterneuburg ein interessanter Artikel.
Hier der Link zum Nachlesen: www.meinbezirk.at/klosterneuburg/c-politik/die-stadt-verteidigt-die-plaene-zur-umgestaltung_a7522759
Meine Antworten:
zur Aussage "das Land Niederösterreich will, dass die L118 hier wieder zweispurig wird"
das kann ich mir so eigentlich nicht vorstellen, wie kann man so kurzsichtig sein und 2019 die Erhöhung der Verkehrssicherheit (Kosten EUR 383.000) bejubeln, (siehe: www.oevp-klosterneuburg.at/single-post/2019/08/19/Freie-Fahrt-auf-der-Hauptstra%C3%9Fe-in-Kritzendorf-Zwei-Wochen-fr%C3%BCher-als-geplant ) - dann sehen, dass sich diese Maßnahme wirklich bewährt hat und von uns aus Kritzendorf sehr geschätzt wird - und jetzt wieder zurückrudern will, Straße zweispurig machen, dann zur Verkehrssicherheit einen Zebrastreifen, 30er Beschränkung und Fußgängerampel noch vorsehen (wer zahlt das?).
Zum Absatz:
Dabei verweist Edtmayer darauf, dass schon seit über zehn Jahren Gebäude auf Bauland leer stehen, die sich in einem desolaten Zustand befinden.
Desolater Zustand? Klar, wenn die Eigentümer die Häuser mit sperrangelweit offenen Türen stehen lassen und sich einen Dreck darum kümmern, dass sie nicht verfallen (weil man ja damit rechnen kann, dass so eine lästige Schutzzone eh auf Fingerschnippen abgeschafft wird - oder war das gar schon beim Kauf geplant 🤔
Zur Aussage: "die Gebäude stehen nicht unter Denkmalschutz"
wie sollen sie auch, wenn man dem BDA eine Stellungnahme schickt, in der steht, dass die Gebäude Ruinen sind, einstürzen und historisch vollkommen irrelevant, so dass das BDA nicht einmal kommt, um sich das anzusehen? - es gibt nicht einmal ein SV-Gutachten, oder doch?
Zur Aussage:
"Die Eigentümer hätten ja die Grundstücke mit einer entsprechenden Baudichte und Bauklasse gekauft und müssten auch darauf vertrauen können, bauen zu dürfen."
Die Bauträger haben Gebäude in einer Schutzzone gekauft, sie hätten in den letzten Jahren bereits sanieren und bauen können - warum haben sie es nicht getan? Weil sie vielleicht schon wussten, dass die Zeit für sie arbeitet und die Schutzzone aufgehoben wird?
Zur Aussage:
"Die Infrastruktur sei für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner der knapp 60 Wohnungen jedenfalls vorhanden, betont Edtmayer und verweist auf Bus, die Nähe zur Bahn und zum Donauradweg.
Infrastruktur beschränkt sich auf einen Bus, der in stündlichen Intervallen fährt? Zu welchen Bahnhof - zum Bahnhof Kritzendorf sinds zu Fuß 11 Minuten - zur Bahnstation Unter Kritzendorf sind zu Fuß 15 Minuten, Donauradweg? Ja, alle, die in Wien arbeiten, werden mit dem Rad fahren.
Und, was hier nicht steht: 60 Wohnungen auf Hauptstraße 48-54+Hirschengasse 2 + 20 Wohnungen auf Hauptstraße 89 + das dzt noch unbebaute Grundstück Hauptstraße 87 (dort waren bis vor einiger Zeit noch 22 Wohnungen geplant, dzt Gdst wieder im Verkauf) - das sind, wenn alles nach diesen Plänen läuft 100 Wohnungen auf engstem Raum.
Einkaufsmöglichkeiten? Apotheke?
Zur Aussage:
„Laut Verkehrsplaner spürt man auch die zusätzlichen Autos der neuen
Bewohnerinnen und Bewohner in dieser Dimension nicht.“"
Nein, gar nicht. Die Gäste des "Wirtshaus Das Kritz" werden sich bedanken, wenn neben Ihrem Teller Autos in die Garage ein- und ausfahren. - Im ganzen Grätzel Herminengasse, Hirschengasse, Preiseckergasse, Bremengasse gibt es dzt. nicht so viele Autos - folglich wird man den Zuwachs auch gar nicht bemerken - sorry, das kann ich nicht ernst nehmen.
Ich habe meine Antworten auch in Videos verpackt: in dieser Playlist findet man alle relevanten Videos: www.youtube.com/playlist?list=PLzwaCNYs3EYPkuTQHLORXFc9-yvxMvhuR
Danke für Eure tolle Unterstützung!
Alles Liebe
Margit & Martin