02.04.2026, 02:29
Liebe Unterstützer,
vielen Dank für eure zahlreiche Unterstützung und die vielen persönlichen Rückmeldungen zu unserer Petition „Mehr Sicherheit für Andritz“.
Wir haben uns alle Kommentare im Detail angesehen – und eines wird dabei ganz klar sichtbar: Viele von euch schildern sehr ähnliche Erfahrungen und Sorgen. Es zeigt sich ein deutliches Gesamtbild, das wir euch kurz zusammenfassen möchten:
Was besonders häufig genannt wurde:
Ein wachsendes Unsicherheitsgefühl im Alltag, sowohl tagsüber als auch abends
Sorge um Kinder und Jugendliche, vor allem am Schulweg oder in der Freizeit
Konkrete Vorfälle wie Beschimpfungen, Einschüchterungen, körperliche Übergriffe oder unangenehme Gruppensituationen
Vandalismus, Verschmutzung und Lärmbelästigung im öffentlichen Raum
Eine spürbare Verschlechterung der Lebensqualität im Vergleich zu früher
Viele von euch schreiben auch sehr persönlich, dass ihr euch in Andritz lange sicher gefühlt habt – und genau dieses Gefühl verloren gegangen ist. Besonders berührend ist, wie oft der Wunsch geäußert wird, dass Kinder wieder ohne Angst unterwegs sein können.
Diese Vielzahl an Rückmeldungen zeigt eindeutig: Es handelt sich nicht um Einzelfälle, sondern um ein Thema, das viele Menschen im Bezirk betrifft.
Gleichzeitig sehen wir uns auch mit kritischen Stimmen und medialen Darstellungen konfrontiert, die die Situation teilweise anders einschätzen. Dazu möchten wir klar sagen:
Wir stehen zu euren Rückmeldungen.
Wir nehmen jede einzelne Erfahrung ernst – und wir werden diese auch weiterhin gegenüber den Verantwortlichen sichtbar machen und kommunizieren.
Positiv möchten wir auch erwähnen, dass seit Beginn der öffentlichen Diskussion bereits eine verstärkte Polizeipräsenz im Bereich Andritzer Hauptplatz wahrnehmbar ist, was von vielen als wichtiger erster Schritt gesehen wird.
Unser Ziel ist kein „Aufbauschen“, sondern ein sachlicher, ehrlicher Blick auf die Situation vor Ort. Und genau dafür setzen wir uns weiterhin mit Nachdruck ein.
Wie geht es weiter?
Wir haben einen runden Tisch im kleinen, geschützten Rahmen vorgeschlagen, bei dem betroffene Eltern ihre Erfahrungen direkt einbringen können. Wer sich das zutraut kann sich gerne bei uns unter iag.kontakt@gmail.com melden.
Zusätzlich wurden mehrere Anfragen an die Stadt Graz gestellt, um mehr Transparenz über Maßnahmen und Entwicklungen zu erhalten
Sobald wir eine ausreichende Anzahl an Unterschriften erreicht haben, werden wir die Petition offiziell übergeben
Wir werden nicht nachlassen, bis sich spürbar etwas verbessert.
Vielen Dank für eure Unterstützung, euer Vertrauen und euren Mut, eure Erfahrungen zu teilen.
Gemeinsam können wir etwas bewegen.
Alles Liebe
Für die Interessensgemeinschaft
Sabine Hubmann