Region: Linz
Education

Öffentliches Recht muss studierbar bleiben!

Petition is addressed to
Studienkommission Rechtswissenschaften

1,119 signatures

1,500 for collection target

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  1. Launched 27/02/2025
  2. Time remaining > 4 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

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News

03/06/2025, 09:51

Wir haben die Begründung, warum man die Petition unterschreiben soll, eingefügt. Diese wurde bislang nur per Email ausgesendet, soll aber auch hier aufscheinen!


Neuer Petitionstext:

Mit der Petition soll den Entscheidungsträger:innen der JKU bewiesen werden, dass wir Studierende gegen eine Änderung im Öffentlichen Recht und einem Verlust an Studierbarkeit, Eigenverantwortung und Flexibilität gemeinsam auftreten. Zeigen wir, dass wir diese Änderung nicht einfach so hinnehmen!



Neue Begründung:

Das Öffentliche Recht II an der JKU wurde von den Professor:innen und dem Mittelbau entgegen der intensiven Einwände der Studierenden zum Nachteil geändert.

Das neue Konzept enthält unter anderem folgende Veränderungen:

1)    Kurse des Öffentlichen Rechts werden verpflichtend

Die bislang freiwilligen Kurse des Öffentlichen Rechts ( KS Staats- und Verwaltungsorganisation I, KS Grundrechte I, KS Staats- und Verwaltungshandeln, KS Verwaltungsverfahren und Gerichtsbarkeit Öffentlichen Rechts I), durch deren Absolvierung man Bonuspunkte für die AG Öffentliches Recht II sammeln konnte, werden im neuen Konzept verpflichtend vorgesehen. 

Man muss künftig fünf von sechs Kursen (es entstehen zwei neue Kurse durch die Teilung von Verwaltungsverfahren und Gerichtsbarkeit des Öffentlichen Rechts auf jeweils einen eigenen Kurs und die Umwandlung der VL Besonderes Verwaltungsrecht in einen Kurs) als Voraussetzung für die UE Öffentliches Recht II bestehen.

2)    Moodletests werden durch schriftliche Klausuren ersetzt

Die Kurse werden im neuen Konzept nicht mehr durch Moodletests, sondern durch schriftliche Klausuren (zwei Sammelklausuren, mit denen jeweils drei Kurse abgeprüft werden) abgeschlossen. Das neue System ersetzt daher die Moodletests, die von jedem beliebigen Standort flexibel absolviert werden konnten unter Heranziehung aller Hilfsmittel, durch zwei schriftliche Klausuren, die nur im Hörsaal oder den Außenstandorten ohne Hilfsmittel geschrieben werden müssen. Dies stellt einen klaren Einschnitt in die Flexibilität der Studierenden dar. Besonders für arbeitende Studierende und MM-Studierende bedeutet dies eine zusätzliche Belastung, da hier oftmals für die künftigen schriftlichen Klausuren extra Urlaub eingeplant werden muss oder lange Wege zu den Außenstandorten zurückgelegt werden müssen.

3)    keine Bonuspunkte mehr in der AG Öffentliches Recht II

Bislang konnte man durch Absolvierung der vier freiwilligen Kurse im Öffentlichen Recht insgesamt acht Bonuspunkte für die Klausur der AG Öffentliches Recht II durch zusätzliches Engagement gewinnen. Mit der Einführung verpflichtender Kurse (siehe Punkt 1) entfällt diese Möglichkeit komplett. Dies erhöht den Arbeitsaufwand in der AG erheblich. In Kombination mit den neu eingeführten schriftlichen Klausuren in den Kursen wird das Öffentliche Recht dadurch jedenfalls noch zeitintensiver.

4)    Übung Öffentliches Recht II (1) wird verpflichtend und mit einer Klausur benotet

Die Übung Öffentliches Recht II (1) ist derzeit freiwillig und dient der Vorbereitung auf die Prüfungsübung Öffentliches Recht II (2). Man schließt die Übung Öffentliches Recht II (1) mit einer Probeklausur ab, die ernsthaft bearbeitet sein muss, und erwirbt dann freie Studienleistungen. 

Im neuen Konzept ist die Übung Öffentliches Recht II (1) verpflichtend vorgesehen und ausgestattet mit einer schriftlichen Klausur, die positiv sein muss. Ihre Absolvierung ist in Zukunft Voraussetzung für die UE Öffentliches Recht II (2). Nicht nur entfällt hier eine sinnvolle Möglichkeit, freie Studienleistungen zu sammeln, sondern es wird auch eine neue Voraussetzungskette geschaffen.

Insgesamt bedeuten diese Änderungen einen Verlust an Flexibilität, Eigenverantwortung undStudierbarkeit. Der Studienablauf wird ähnlich einem Schulsystem genau vorgeschrieben und lässt keinen Spielraum für individuelle Anpassungen. Die Studierbarkeit des idealtypischen Studienverlaufs wird beeinträchtigt, da das Öffentliche Recht in Zukunft immer mehr Platz einnimmt und für „Nebenfächer“ immer weniger Zeit bleibt. 

Wir sagen klar Nein zu…

…Verlust von Flexibilität und Eigenverantwortung und Verschulung des Systems

         …der Aufgabe von Moodletests bei Kursen

         …der Abschaffung des Bonussystems 

         …der Verschlechterung der Studierbarkeit

Wir geben hier noch nicht auf und kämpfen weiter für ein flexibles, studierendenfreundliches und schaffbares öffentliches Recht! Wenn du uns unterstützen willst, unterschreibe unsere Petition!



Neues Zeichnungsende: 26.08.2025
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 798 (115 in Linz)



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