Region: Austria

Her mit der Vermögenssteuer!

Petycjodawca nie jest osobą publiczną
Petycja jest adresowana do
Bundesregierung der Republik Österreich

2 871 Podpisy

Składający petycję nie złożył petycji.

2 871 Podpisy

Składający petycję nie złożył petycji.

  1. Rozpoczęty 2014
  2. Zbiórka zakończona
  3. Zgłoszone
  4. Dialog
  5. Nie powiodło się

Aktualności

20.05.2014, 11:55

Ergänzt wurde der Petitionstext um den letzten Absatz anlässlich der Aussage der Industriellenvereinigung, dass für Mehreinnahmen das 13. und 14. Monatsgehalt höher besteuert werden soll, während aus Sicht der IV die Vermögenssteuer undenkbar erscheint.
Neue Begründung: Die ÖGJ hat sich immer gegen Einsparungen im Bildungsbereich ausgesprochen – so wie übrigens auch die Regierungsparteien. Wer bei der Bildung kürzt, schadet nicht nur den Kindern, sondern langfristig auch dem Wirtschaftsstandort Österreich.

Und: Wer bei der Bildung spart, vergrößert die Ungerechtigkeit unseres Bildungssystems. Bildung ist ungerecht verteilt. Nur ein Drittel schafft einen höheren Abschluss als die Eltern - der Grad der Bildung wird also vererbt. Kinder von reichen Eltern brauchen keine höheren Bildungsbudgets – sie haben genug Geld, um mit Nachhilfestunden auszugleichen, was der Staat versäumt.

Aber die Kinder der weniger reichen Eltern brauchen gerade diejenigen Reformen, die nun Opfer von Sparplänen werden könnten: Kleinere Gruppen, mehr LehrerInnen in der Klasse, ganztägige Schulformen, die die Nachhilfe unnötig machen.


Wir fordern daher, dass die Bundesregierung folgende Forderungen des ÖGB-Bundeskongresses 2013 umsetzt und ihre Sparpläne im Bildungsbereich zurücknimmt:

„Bildungsreformen können nicht allein durch politische Versprechen stattfinden. Wenn sich die Politik zu neuen Wegen in der Bildungspolitik bekennt, muss sie dafür auch die notwendigen Budgetmittel zur Verfügung stellen. Umschichten von Geld innerhalb eines Ressorts ist zu wenig.“

„Eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung einer stärkeren Potenzialorientierung und Leistungsdifferenzierung liegt auch im flächendeckenden Ausbau von Ganztagsschulen.“

Statt mit dem Rasenmäher quer über alle Budgetposten zu kürzen, sollte sich die Regierung um neue Steuereinnahmen kümmern. Wir brauchen eine Vermögenssteuer, weil es uns um Gerechtigkeit geht. Nicht die Schülerinnen und Schüler sollen für das Versagen der Banken zahlen, sondern die Reichen, deren Spekulationen die Bankenkrise mitverursacht haben.

Industrie und Wirtschaft wollen stattdessen die ArbeitnehmerInnen weiter schröpfen: Sie fordern die Streichung der Steuerbegünstigung für das 13. und 14. Monatsgehalt. Nicht mit uns! Die ArbeitnehmerInnen haben genug gezahlt. Jetzt müssen die Reichen ihren Beitrag leisten.


Pomóż nam wzmocnić uczestnictwo obywateli. Chcemy, aby twoja petycja przyciągnęła uwagę i pozostała niezależna.

Wesprzyj teraz